Artikel vom Freitag, 24. August 2012
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Dennis Seidenberg möchte im Falle eines Lock-outs zurück nach Mannheim

Dennis Seidenberg möchte im Falle eines NHL-Lock-outs in Mannheim auflaufen.<br/>Foto: imago

Dennis Seidenberg möchte im Falle eines NHL-Lock-outs in Mannheim auflaufen.
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Der Start der NHL-Spielzeit 2012/13 rückt immer näher und noch immer ist keine Einigung zwischen Funktionären und der Spieler-Gewerkschaft in der besten Liga der Welt in Sicht. Nun hat sich auch Dennis Seidenberg, Stanley-Cup-Sieger mit den Boston Bruins 2011, gegenüber boston.com zu seinen Plänen bei einem möglichen Ausfall der kommenden NHL-Spielzeit geäußert. Seidenberg würde gerne mit seinem jüngeren Bruder Yannic in Mannheim auflaufen.

"Es wäre schön mit ihm zusammenzuspielen, falls es soweit kommt", so der 31-Jährige. Der beinharte Defender, der seit 2002 in der NHL seinen Mann steht, lief bereits zwischen 1999 und 2001 für die Adler Mannheim in der DEL auf. Inzwischen kommt der gebürtige Schwenninger auf 586 NHL-Einsätze. Trotz des drohenden Lock-outs hat Seidenberg die Hoffnung auf eine Einigung zwischen Liga und Gewerkschaft aber noch nicht aufgegeben. Ebenso wie sein Mitspieler Johnny Boychuk hofft auch Seidenberg, dass man rechtzeitig eine Lösung findet.

Während der Saison 2004/05, als die NHL-Spielzeit zuletzt aufgrund eines Lock-outs ausfiel, spielte Seidenberg in der AHL bei den Philadelphia Phantoms. "Damals war ich recht jung und habe mich deshalb nicht wirklich mit der ganzen Geschichte auseinander gesetzt." In diesem Sommer sieht das ganz anders aus und der Cup-Champion beobachtet die Verhandlungen zwischen NHL und NHLPA genau. Der deutsche Nationalspieler ist nun erstmal mit seiner Frau und seinen drei Kindern nach Boston zurückgekehrt, um dort die weitere Entwicklung abzuwarten.

Sebastian Groß

Die DEL-Sonderhefte 2012/13 (15 Einträge)