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Artikel vom Sonntag, 2. Dezember 2012

Löwen Frankfurt fügen den Kassel Huskies im Derby erste Saisonniederlage zu

Branislav Pohanka netzt gegen Kassel ein. Künftig wird er für die Huskies Tore schießen.<br/>Foto: Hübner

Branislav Pohanka netzt gegen Kassel ein. Künftig wird er für die Huskies Tore schießen.
Foto: Hübner

Mit Bildergalerie: Knapp, aber dennoch nach 60 Minuten, setzten sich die Löwen Frankfurt am Sonntagabend vor über 6.500 Fans mit 3:2 gegen die Kassel Huskies durch. Der Spitzenreiter der Oberliga West ist somit das erste hessische Team in der Liga, das in dieser Saison ein Derby nach regulärer Spielzeit für sich entscheiden konnte. Branislav Pohanka war mit seinen beiden Toren maßgeblich beteiligt am Erfolg der Löwen. Für die Kassel Huskies war es die erste Niederlage der Saison.

Kurios gestaltete sich der erste Spielabschnitt in Frankfurt: Zunächst gingen die Huskies nach starker Anfangsphase der Löwen durch ein Unterzahltor von Brad Snetsinger mit 1:0 in Führung. Doch die Hausherren glichen die Partie - ebenfalls mit einem Mann weniger auf dem Eis - noch im ersten Abschnitt aus. Torschütze war Pohanka in der 16. Minute. Im zweiten Abschnitt waren dann wiederum die Löwen das aktivere Team und schossen sich einen 3:1-Vorsprung heraus. Doch Kassel kam nach einer Auszeit zurück und erzielte durch Tobias Schwab den Anschluss zum 2:3 aus Sicht der Gäste. Mit diesem Spielstand ging es dann in den Schlussabschnitt, in dem sich die Gastgeber weitestgehend auf das Halten des Spielstands beschränkten und die Huskies Danijel Kovacic im Löwen-Tor nicht mehr überwinden konnten. So feierte ein Großteil der über 6.500 Fans in Frankfurt den Derbysieg der Löwen und die Verteidigung der Tabellenführung.

Vor über 3.000 Zuschauern beim "Family Day" im Bad Nauheimer Colonel-Knight-Stadion feierten die Roten Teufel einen nie gefährdeten 7:1-Erfolg über die Ice Dragons aus Herford. Bad Nauheim startete konzentriert in die Partie, die schon um 16:00 Uhr begann, und führte nach 20 Minuten durch Tore von Patrick Strauch, Harry Lange und Chris Stanley bereits mit 3:0. Im zweiten Abschnitt erhöhte erneut Kapitän Stanley zum 4:0. Und auch im Schlussdrittel legten die Hausherren noch einmal drei Treffer nach. Lange markierte sein zweites Tor des Abends und Daniel Oppolzer schnürte einen Doppelpack. Der Ehrentreffer für die Gäste fiel in der 59. Minute durch Darcy Vaillancourt, der Kanadier verhinderte so den Shut-out von Bad Nauheims Goalie Thomas Ower. Doch die Fans der Teufel mussten am Sonntagabend auch eine schlechte Nachricht verdauen. Verteidiger Christian Franz steht den Teufeln ab sofort nicht mehr zur Verfügung. Er folgt einem beruflichen Angebot nach Bayern. Stürmer Jannik Striepeke kehrt dafür aus der Bayernliga zurück nach Bad Nauheim.

DIE SPIELE IN DER STATISTIK: (5 Einträge)

      

Der EHC Dortmund ist das Team der Stunde in der Oberliga West. Nach Achtungserfolgen gegen Frankfurt und Duisburg schlugen die Elche am Sonntagabend den Krefelder EV klar mit 5:2. Die Defensive der Dortmunder stand sattelfest und vorne sorgte Lukas Pek mit zwei Toren für die Führung nach 20 Minuten. Die Verteidiger Nicolas Turnwald und Sascha Panek bauten diese im Mitteldrittel aus. Der Schlussabschnitt endete mit 1:1 und so marschieren die Dortmunder weiter mit Riesen-Schritten richtig West-Endrunde.

Mit 13:4 triumphierten die Königsborn Bulldogs über den EHC Neuwied. Nach schwachem Anfangsdrittel zogen die Hausherren im Mittelabschnitt davon und fügten dem Schlusslicht die nächste Niederlage zu. Bulldogs-Stürmer André Kuchnia erzielte sechs Treffer und fünf Vorlagen. Patric Schnieder traf viermal für die Hausherren. Bei den Bären markierte Neuzugang Jan-Niklas Linnenbrügger ein Tor und zwei Vorlagen.

Die Hammer Eisbären konnten ihr Heimspiel gegen die Ratinger Ice Aliens klar für sich entscheiden. Das Team von Larry Suarez schoss die Gäste mit 10:0 aus der Halle. Christian Gose erzielte einen Hattrick für die Eisbären, Constantin Wichern und Maris Kruminsch trafen jeweils doppelt gegen die Ice Aliens, die nur im ersten Drittel mithalten konnten. Für Ratingen scheint nach der klaren Niederlage der Zug in die Endrunde endgültig abgefahren.

Sebastian Groß

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