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Artikel vom Sonntag, 13. Januar 2013

Berlin und Ingolstadt blamieren sich, Steinhauer Matchwinner für München, Köln gewinnt Spitzenspiel

Münchens Torhüter Lukas Steinhauer hält den entscheidenden Penalty gegen Krefelds Herberts Vasiljevs. Foto: ISPFD

Münchens Torhüter Lukas Steinhauer hält den entscheidenden Penalty gegen Krefelds Herberts Vasiljevs. Foto: ISPFD

Meister Berlin und Titel-Kandidat Ingolstadt spielen weiterhin weit unter ihren Möglichkeiten. Die Eisbären blamierten sich am Sonntag gegen Iserlohn, Ingolstadt ging beim Tabellenletzten Düsseldorf mit 2:6 unter. Während dessen avancierte Back-up Lukas Steinhauer beim Münchner Sieg über Krefeld zum Matchwinner und Köln gewann das Top-Spiel gegen Hamburg knapp mit 4:3.

Vor ausverkauftem Hause (14.200 Zuschauer) waren in Berlin die Gäste vom Seilersee schon im ersten Drittel tonangebend. Mehr als der Fürhungstreffer von Michael Wolf sprang jedoch nicht heraus. Im zweiten Abschnitt kamen die Eisbären etwas besser ins Spiel. Hördler gelang zunächst der Ausgleich und auch den erneuten Führungstreffer der Roosters durch Giuliano beantworte Berlin mit dem 2:2 durch Olver (31.). Danach hielten beide Goalies ihre Tore sauber, so dass die endgültige Entscheidung erst im Shoot-out fiel. Hier war dann Mark Bell der entscheidende Torschütze für Iserlohn.

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Selbst ein Auftakt nach Maß - bereits nach acht Minuten führte Straubing mit 2:0 - verhalf den Gästen aus Niederbayern nicht zu mehr Selbstvertrauen. Die Scorpions schafften noch im ersten Abschnitt innerhalb von 100 Sekunden den Ausgleich. Im Schlussdrittel gelang den Tigers bei eigener Unterzahl nochmals die Führung, doch dann kam der totale Einbruch. Doppeltorschütze Regan und Ciernik per Emty-Net-Goal drehten die Partie innerhalb weniger Minuten zugunsten der Niedersachsen. Damit sind die Scorpions mit 53 Punkten wieder Neunter und haben zudem drei Zähler mehr auf dem Konto als Straubing.


Leichtsinning eine Führung aus der Hand gaben auch Krefeld und Nürnberg. Die Pinguine führten in München nach dem ersten Abschnitt mit 2:0, mussten aber im Mitteldrittel durch Maurer und Kathan (beide Tore in Überzahl) den Ausgleich hinnehmen. Zu dem Zeitpunkt stand beim EHC Red Bull schon Lukas Steinhauer im Tor, der den grippe-kranken Jochen Reimer ablöste. Im Schlussabschnitt und in der Verlängerung ließen sowohl Steinhauer als auch Langkow keine Tore mehr zu, so dass die Entscheidung im Penalty-Schießen fiel. Hier sicherte Kompon den Zusatzpunkt für München.

Auch die Ice Tigers waren in Augsburg nach 40 Minuten 2:0 in Front, mussten am Ende aber mit einem Pünktchen zufrieden sein. Noch in der regulären Spielzeit trafen MarArthur und Thang zum Ausgleich für die Panther. Und im Shoot-out war es erneut Thang, der Augsburg den Sieg und damit den Sprung auf Rang sechs sicherte.

Ein hartes Stück Arbeit war es für Spitzenreiter Mannheim, um Ende gegen Wolfsburg 2:1 die Oberhand zu behalten. Dabei führten die Adler nach 40 Minuten dank der Treffer von Plachta und Arendt schon 2:0, doch nach dem Anschlusstreffer der Gäste durch Schopper mussten die Gastgeber bis zum Schluss zittern.

Wie geschmiert läuft es aktuell beim Tabellenletzten Düsseldorf. Am Sonntag gab es gegen Ingolstadt, das auf der ganzen Linie enttäuschte, einen glatten 6:2-Heimerfolg. Das war übrigens der vierte Dreier in Folge. Vor knapp 4.000 Zuschauern war Justin Bostrom mit einem Doppelpack der überragende Akteur auf Seiten der DEG. Ingolstadt rutscht mit dieser erneuten Niederlage auf Rang sieben ab und das Zwischenhoch nach dem Trainerwechsel scheint auch schon wieder verflogen.

Das Spitzenspiel des Abends zwischen Köln und Hamburg war heiß umkämpft. Den ersten Abschnitt dominierten die Gäste, die nach 20 Minuten verdient mit 2:1 in Führung lagen. Der zweite Abschnitt gehörte klar den Haien, die durch Stephens und Riefers zwei Tore nachlegen konnten. Und als Krämmer einen Querpass vor das Tor von Holmqvist ins eigene Tor lenkte, schien beim Zwischenstand von 4:2 eine Vorentscheidung gefallen zu sein. Doch die Freezers schlugen umgehend zurück, Roy schaffte umgehend den erneuten Anschluss. Trotz einiger guter Möglichkeiten für Hamburg blieb es aber beim letztlich verdienten Erfolg der Haie, die nun ebenso wie Mannheim 69 Punkte auf dem Konto haben.


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