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Artikel vom Donnerstag, 16. Februar 2017

DEL2 am Freitag

Sachsenderby und hessisches Duell: Nächstes Endspiel für Bad Nauheim – Garmisch gegen Kassel unter Zugzwang

Bad Nauheim um Goalie Mikko Rämö braucht die Punkte gegen Frankfurt und Angreifer Richie Mueller.
Foto: Hübner

Das hessische Derby am Freitagabend zwischen dem EC Bad Nauheim und den Löwen Frankfurt hat es diesmal wirklich in sich. Während die Löwen im Kampf um Platz zwei die Punkte mitnehmen wollen, benötigen die Roten Teufel die Zähler dringend im Rennen um die Playoffs und Platz zehn. Nach dem 2:0-Pflichtsieg vom Dienstag über Heilbronn soll im Heimderby die Kür folgen. Noch hat der EC Bad Nauheim nämlich nichts gewonnen und ist weiter zum Siegen verdammt, denn der SC Riessersee sitzt den Hessen weiter im Nacken und hat noch ein Spiel mehr zu absolvieren.

Frankfurts Coach Paul Gardner blickt so voraus auf das Derby: "Bad Nauheim kämpft um die Top-Ten, wir um die Top-Vier. Dazu kommt noch die übliche Brisanz eines Derbys. Daher erwarte ich ein emotionales, spannendes Aufeinandertreffen, in dem beide Teams alles geben werden."

Die Garmischer müssen am Freitagabend zu Hause gegen den Meister aus Kassel ran. Keine leichte Aufgabe für das Team von Trainer Tim Regan, doch allzu viele Niederlage dürfen sich die Blau-Weißen nicht mehr leisten. Und deshalb soll am besten schon am Freitag der Sprung zurück unter die Top-Ten der Liga gelingen. Die Gäste aus Nordhessen müssen auf Stürmer Toni Ritter verzichten, der sich zuletzt eine Unterkörperverletzung zuzog.

Um enorm wichtige Zähler geht es auch im Duell Tabellenachter gegen Siebter zwischen Bayreuth und Freiburg. Mit je 68 Zählern liegen die beiden Teams gleichauf in der Tabelle. "Jeder Punkt zählt", weiß auch Freiburgs Trainer Leos Sulak. "Es wird wohl einen Kampf bis zum Ende der Hauptrunde geben." Der Sieger dieser Partie am Freitag kann jedoch schon mal einen Riesen-Schritt in Richtung Playoffs machen, während der Verlierer auf jeden Fall weiter zittern muss. Am Dienstag konnten beiden Mannschaften punkten und die heimstarken Tigers wollen gleich den nächsten wichtigen Erfolg im heimischen Rund einfahren.

Die Ravensburg Towerstars, ebenfalls im Rennen um wichtige Zähler, haben in Weißwasser eine hohe Hürde vor sich. Da haben es die zuletzt so erfolgreichen Allgäuer vom ESV Kaufbeuren in Heilbronn deutlich einfacher. Des Weiteren stehen sich Rosenheim und Bietigheim gegenüber und in Crimmitschau kommt es zum Sachsenderby zwischen den Eispiraten und den Dresdner Eislöwen.

Das abgeschlagene Schlusslicht hofft dabei nach der Horror-Kulisse vom Dienstag (564 Fans) im Derby auf eine halbwegs akzeptable Kulisse. Angreifer Daniel Bucheli vor der Partie gegen Dresden: "Derbys sind immer etwas besonderes, gerade zu Hause vor den eigenen Fans. Aber im Moment geht es in erster Linie darum, unsere Leistung so zu stabilisieren, dass wir uns perfekt auf die Playdownrunde vorbereiten können."

Eislöwen-Stürmer Alexander Höller vor dem Duell mit seinem Ex-Club: "Crimmitschau steht zwar in der Tabelle auf dem letzten Platz, aber ein einfaches Spiel wird es ganz sicher nicht. Es ist immer schwer, im Sahnpark zu spielen. Zudem haben die Eispiraten zuletzt gegen Bietigheim gezeigt, dass man sie nicht unterschätzen sollte." Dem bleibt vor dem Sachsenderby nichts mehr hinzuzufügen.

Sebastian Groß

DIE SPIELE IN DER ÜBERSICHT:

Bad Nauheim - Frankfurt, wer gewinnt?

 

Rosenheim - Bietigheim, wer gewinnt?

 

Weißwasser - Ravensburg, wer gewinnt?

 

Crimmitschau - Dresden, wer gewinnt?

 

Riessersee - Kassel, wer gewinnt?

 

Heilbronn - Kaufbeuren, wer gewinnt?

 

Bayreuth - Freiburg, wer gewinnt?

 

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