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Artikel vom Donnerstag, 16. März 2017

DEL2-Playoffs und Playdowns am Freitag

Zweiter Spieltag: Dresden hofft auswärts auf die "ekligen Dinger", Bayreuth kündigt Steelers den "Playoff-Krieg" an

Die Eislöwen haben mit dem ESV Kaufbeuren eine harte Nuss zu knacken.
Foto: Heide

Am Freitagabend gehen die sechs Duelle im Playoff-Viertelfinale und den Playdowns der DEL2 in die zweite Runde. Bis auf die Dresdner Eislöwen konnten alle Favoriten ihrer Rolle zum Auftakt gerecht werden. Das Team von Trainer Bill Stewart musste sich defensivstarken Allgäuern aus Kaufbeuren geschlagen geben und ist somit am Freitag auswärts in der Pflicht.

Im Duell zwischen Hauptrunden-Primus Bietigheim und Aufsteiger Bayreuth will der Außenseiter aus Oberfranken im ersten Heimspiel der Serie überraschen. Bayreuths Trainer Sergej Waßmiller gibt dabei die Richtung vor: "Wir denken von Spiel zu Spiel. Das sind Playoffs, das ist ein ,Krieg'." Und so ist die 2:5-Pleite vom Serienauftakt im Lager der Tigers schon vergessen. Die Tigers wollen versuchen, ihre Heimstärke auch gegen den großen Favoriten abzurufen. Im Gegensatz zum ersten Spiel in Bietigheim wird Tomas Vosvrda ins Gehäuse der Bayreuther zurückkehren und Johannes Wiedemann ersetzen. So wird aber auch einer der Kontingentstürmer der Bayreuther auf der Tribüne zuschauen müssen.

Nach der Heimniederlage zum Auftakt der Serie gegen Kaufbeuren stehen die Dresdner Eislöwen am Freitag beim ersten Auftritt im Allgäu bereits unter Druck. Angreifer Arturs Kruminsch stellt aber auch fest: "Mit dem ersten Spiel gewinnt oder verliert man bekanntlich nicht die gesamte Serie. Wir sind fokussiert auf die nächste Partie. Unser Ansatz muss es sein, weniger Strafen zu nehmen und auch mal die ekligen Dinger reinzudrücken." Die große Frage wird genau die sein, ob der Angriff der Eislöwen in Fahrt kommt und das Bollwerk der Allgäuer einreißen kann.

Verzichten muss der ESVK auf Angreifer Jeffrey Szwez, der nach seinem Cross-Check gegen den Kopf von Eislöwen-Verteidiger Petr Macholda für ein Spiel gesperrt wurde:
"Wie die Videobilder zeigen, gibt der Spieler Szwez seinem auf dem Boden liegenden Gegenspieler Macholda einen Cross-Check gegen den Kopf. Den Vorsatz Macholda direkt am Mund/Kiefer treffen zu wollen, erkennt der Disziplinarausschuss nicht. Jedoch ist ein Spieler jederzeit für seinen Stock verantwortlich. Macholda blutet deutlich aus dem Mund. Eine nachhaltige Verletzung wird nicht erwartet. Der Spieler Szwez gilt nicht als vorbestraft", so das offizielle Statement der Liga zur Sperre plus Geldstrafe.

Am Ende setzten sich die beiden hessischen Teams am Dienstag in den Playoffs klar durch. Aber sowohl Kassel als auch Frankfurt hatten aber über 40 Minuten hinweg große Mühen mit den Herausforderern aus Weißwasser bzw. Freiburg. Am Freitag wollen die Underdogs aufbegehren und die Serie unentschieden stellen. Gerade bei den heimstarken Füchsen in der Lausitz wird es für die Huskies alles andere als einfach.

Sebastian Groß


DIE SPIELE IN DER ÜBERSICHT:

Bayreuth - Bietigheim, wer gewinnt?

 

Freiburg - Frankfurt, wer gewinnt?

 

Weißwasser - Kassel, wer gewinnt?

 

Kaufbeuren - Dresden, wer gewinnt?

 


Playdowns:


Ganz knapp ging es am Dienstag zum Start in die Playdowns zu. Eispiraten-Stürmer Christoph Kabitzky meint nach der unglücklichen Overtime-Niederlage in Bad Nauheim: "Das 1:0 heißt gar nichts. Es kann noch jeder die Serie gewinnen. Und ich hoffe natürlich, das sind am Ende wir." Und so denken auch die Heilbronner Falken, die ebenfalls erst in der Verlängerung bei den Starbulls Rosenheim den entscheidenden Gegentreffer kassierten. Beide Außenseiter wollen die Serien ausgleichen.

Crimmitschau - Bad Nauheim, wer gewinnt?

 

Heilbronn - Rosenheim, wer gewinnt?

 

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