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Artikel vom Freitag, 17. März 2017

DEL2-Playoffs und Playdowns vom Freitagabend

Frankfurt, Bietigheim und Kaufbeuren siegen erneut - Weißwasser gleicht gegen Kassel aus

Brett Breitkreuz beim 1:0 der Löwen Frankfurt - Foto von Achim Keller

Die beiden besten Teams der Hauptrunde dominieren auch die Playoffs. Bietigheim und Frankfurt gewannen auch Spiel zwei im Viertelfinale und stehen mit einem Bein bereits im Halbfinale. Genauso wie Kaufbeuren, das in der Verlängerung Dresden besiegen konnte. Den Serienausgleich schafften die Lausitzer Füchse gegen die Kassel Huskies. In den Playdowns feierte Bad Nauheim den zweiten Sieg, während Heilbronn den Ausgleich in der Serie gegen Rosenheim schaffte.

Die Löwen Frankfurt legten den Grundstein zum zweiten Sieg gegen den EHC Freiburg im ersten Drittel. Bis zur vierten Minute brachten Brett Breitkreuz und Roman Pfennings die Hessen innerhalb von 27 Sekunden mit 2:0 in Führung. Und weil die Löwen nicht nachließen, hatte Freiburg nahezu keine Chance. Das Spiel der Hessen war einfach zu schnell für die Breisgauer. Clarke Breitkreuz und C.J. Stretch erhöhten auf 4:0, ehe Enrico Saccomani und Alex Brückmann verkürzten. Zwei weitere Treffer von Clarke Breitkreuz sorgten dann für den 6:2-Endstand.

Den Serienausgleich schafften die Lausitzer Füchse gegen die Kassel Huskies. Nach einem torlosen ersten Drittel erlösten Jeff Hayes und Dennis Palka die 2.501 Zuschauer in der Eisarena Weißwasser. In einer hitzigen Partie fanden die Huskies erst eine Minute vor dem Ende durch Derek DeBlois ein Vorbeikommen am überragenden Torwart der Gastgeber, Maximilian Franzreb.

Ein Duell auf Augenhöhe boten sich Kaufbeuren und Dresden. 2.600 Zuschauer sorgten im Allgäu für eine tolle Kulisse und die Fans hatten nach Toren von Branden Gracel und Sami Blomqvist Grund zur Freude. Die Eislöwen bewiesen aber Moral und Brendan Cook verkürzte noch im Mitteldrittel auf 2:1. Der Treffer gab den Eislöwen Selbstvertrauen und erneut Cook sowie Teemu Rinkinnen drehten die Partie. Dresden schnupperte nun am Auswärtssieg, ehe Jere Laaksonen in der 56. Minute der Ausgleich gelang. In der Verlängerung war Maximilian Schäffler der gefeierte Held für Kaufbeuren, die Allgäuer führen nun mit 2:0 in der Serie.

Stimmungsvoll ging es in Bayreuth zu, wo 2.354 Zuschauer das Eisstadion von Beginn an in einen Hexenkessel verwandelten. Die Bietigheim Steelers ließen sich von der Kulisse allerdings nicht beeindrucken und führten nach Treffern von Dominic Auger und David Wrigley schnell mit 2:0. In doppelter Überzahl verkürzte Michael Bartosch für Bayreuth und sorgte für eine spannende Partie. Matt McKnight sorgte am Ende des Mitteldrittels aber für einen beruhigenden 3:1-Vorsprung für den Hauptrunden-Meister. Bayreuth kämpfte aber verbissen und sorgte nach dem Tor von David Kuchejda für eine spannende Schlussphase. Die Routine von Bietigheim setzte sich dann aber letztendlich knapp durch.

Die Statistik vom Freitag (5 Einträge)

      


In den Playdowns haben die Heilbronner Falken den Serienausgleich geschafft. Rylan Schwartz und Tyler Gron legten mit ihren Treffern bereits im ersten Drittel den Grundstein zum 3:1-Heimsieg. Vor 1.769 Zuschauern erzielte Richard Gelke den Treffer zum 3:0, ehe Michael Rohner 21 Sekunden vor Schluss den Shutout von Andrew Hare verhinderte.

Einen wichtigen Auswärtssieg im Kampf gegen den Abstieg holte sich der EC Bad Nauheim bei den Eispiraten Crimmitschau. Andreas Pauli brachte die Mannschaft aus der Wetterau in Führung, die Tom Pauker, Charlie Sarault und Nick Dineen ausbauten. Crimmitschau hatte dem souveränen Auftritt des EC Bad Nauheim nicht viel entgegenzusetzen und scheiterte bei den wenigen Chancen am starken Mikko Rämö im Tor des EC Bad Nauheim.

Die Bilder vom Freitag-Abend (26 Einträge)

      

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