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Artikel vom Montag, 30. Oktober 2017

Stürmer bat selbst um Wechsel

Vertragsauflösung: Kristiansen verlässt Krefeld nach nur 17 Spielen und geht in Heimat

Tommy Kristiansen
Foto: City-Press

Tommy Kristiansen verlässt die Krefeld Pinguine nach nur 17 Spielen. Wie der DEL-Club am Montag mitteilte, bat der norwegische Außenstürmer um Vertragsauflösung und wird in seine Heimat zurückkehren. Diesem Wunsch entsprachen die Rheinländer. Der Nationalspieler hatte mit zwei Toren und einer Vorlage die Erwartungen nicht erfüllen können.

"Insgesamt ist es für mich nicht so gelaufen, wie ich es mir vorgestellt habe. Ich konnte mein Leistungspotential nicht abrufen und bin hier in Krefeld nicht Tommy gewesen. Oftmals war ich in den letzten Wochen frustriert und enttäuscht. Es tut mir leid, dass ich nicht mein bestes Hockey gezeigt habe. Ich möchte mich bei den Verantwortlichen bedanken, dass der Vertragsauflösung zugestimmt wurde und ich in meine Heimat zurückkehren kann", erklärte Kristiansen.

Krefelds Sportdirektor Matthias Roos sagte: "Tommy gehen zu lassen ist eine harte Entscheidung für uns gewesen. Er wird uns in den nächsten Monaten definitiv fehlen. Grundsätzlich macht es jedoch nur wenig Sinn einen Spieler, der in seine Heimat zurückkehren möchte, zu behalten und auf Vertragserfüllung zu bestehen. Daher haben wir seinem Wunsch entsprochen und wünschen ihm alles Gute."

Der Abgang des Stürmers verschärft die Personalsituation bei den Pinguinen noch einmal. Mike Mieszkowski, Diego Hofland und Patrick Seifert werden noch länger ausfallen. Sollten sich die Befürchtungen bestätigen, wird auch Martin Schymainski einige Wochen fehlen. Zumindest auf eine Rückkehr von Dragan Umicevic und Andrew Engelage hofft man für das anstehende Wochenende. Nach der Deutschland-Cup-Pause könnte auch Nikolas Linsenmaier, der im Moment an den DEL2-Club Freiburg ausgeliehen ist, in die Seidenstadt zurückkehren.


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