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Artikel vom Sonntag, 2. Februar 2014

Ingolstadt: Norovirus dezimiert ERC-Kader, München und Liga lehnen Spielabsage ab

Ingolstadt reist mit einem Minikader nach München<br/>Foto: imago<br/>

Ingolstadt reist mit einem Minikader nach München
Foto: imago

Der ERC Ingolstadt wird am heutigen Sonntag nur mit einem Not-Kader beim EHC Red Bull München auflaufen können. Nachdem der Norovirus in der Mannschaft grassiert, stehen den Panthern nur noch acht Profis zur Verfügung. Nur mit Hilfe der Regensburger Förderlizenzspieler Dominik Patocka, Nico Ehmann und Philipp Hähl können die Panther einen Kader stellen, der überhaupt Spielberichtigt ist.

Wie der Club am Sonntagmittag mitteilte, habe man alle Schritte eingeleitet, die Partie abzusagen. Dem habe jedoch der EHC Red Bull nicht zugestimmt. Auch die DEL habe keinen Grund für eine Absage gesehen, da Ingolstadt die laut Regularien vorgesehene Mindestanzahl von neun Spielern zur Verfügung stehe.

"So etwas habe ich noch nie erlebt, wir haben über Nacht elf Spieler verloren. Unverständlich finden wir es, dass wir trotz dieser Situation das Spiel nicht verlegen, weil München dem nicht zustimmt. Zumal man nicht vergessen darf, dass dieser Virus höchst ansteckend ist", sagte Ingolstadts neuer Sportdirektor Jiri Ehrenberger.

Neben den drei Förderlizenzspielern stehen heute nur noch Markus Janka, Tim Conboy, Tim Hambly, Patrick Köppchen, Thomas Greilinger, Travis Turnbull, Jared Ross und Derek Hahn im Kader der Panther.


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