Schweiz mit starkem Hiller aber ohne Glück: USA nach 2:0 im Halbfinale
Die Eidgenossen lieferten den favorisierten US-Boys den erwartet harten Kampf. Im Viertelfinalspiel am frühen Mittwochnachmittag (Ortszeit) verließen sie aber letztlich mit 0:2 als Verlierer das olympische Eis. Allen voran Torhüter Jonas Hiller (28) sorgte mit einer sehr guten Leistung dafür, dass die Schweizer bis kurz vor Spielende noch eine reelle Chance hatten, die Amerikaner vielleicht doch noch aus dem Turnier zu werfen.
Mann des Spiels war jedoch nicht Hiller, sondern der aus Minnesota stammende Zach Parise (25). Der Stürmer der New Jersey Devils schoss sein Team in der 43. Spielminute in Führung. Ende des zweiten Drittels lagen sich die Amerikaner schon in den Armen, nachdem Hiller die Scheibe mehr oder weniger selbst ins eigene Tor befördert hatte. Der Jubel währte allerdings nicht allzu lange, da die Scheibe, wie im Videobeweis ersichtlich, erst nach Ende der Spielzeit den Weg über die Linie fand und nicht wie zunächst angenommen mit noch 0,1 Sekunden Spielzeit auf der Uhr.
Als wäre dies nicht schon dramatisch genug, so schossen die Schweizer im letzten Drittel, unmittelbar vor einem weiteren Tor für die Amerikaner, welches wegen Torhüterbehinderung (Ryan Kesler) nicht gegeben wurde, an den Pfosten. Trotz aller Bemühungen blieb den Eidgenossen ein Treffer verwehrt und Parise erhöhte mit einem Empty-Net-Goal in der 60. Spielminute auf 2:0.
Team USA qualifizierte sich somit verdient als erste Mannschaft für das Halbfinale und wartet dort auf den Sieger der Partie Finnland gegen Tschechien.