56. Spieltag: Wichtige Siege für Köln und Augsburg
Die Kölner Haie und Augsburger Panther haben am Freitag wichtige Schritte in Richtung Play-off-Qualifikation gemacht. Die Domstädter setzten sich im kleinen rheinischen Derby gegen die Krefeld Pinguine mit 2:0 und behaupteten so Platz zehn. Dank eines Shut-outs von Weibel (40 Paraden) bauten die Haie ihren Vorsprung vor den Pinguinen auf vier Zähler aus. Gar schon ein Fünf-Punkte-Polster auf Rang elf weisen die Panther auf, die sich bei den Straubing Tigers souverän mit 5:1 durchsetzten. Bereits nach 25 Minuten hatten sich die Gäste eine Drei-Tore-Führung erspielt. Sowohl Köln als auch Augsburg profitierten zudem von der 1:5-Pleite der Iserlohn Roosters bei den DEG Metro Stars. Nach der zehnten Schlappe in Serie gegen den Angstgegner aus Düsseldorf sind die Sauerländer nun fünf Zähler von einer Endrunden-Platzierung entfernt.
Kurs Richtung direkter Qualifikation halten die Nürnberg Ice Tigers. In der Begegnung zwischen dem Sechsten und dem Siebten Hannover Scorpions machten die Franken kurzen Prozess mit den Niedersachsen und gewannen nach schneller 3:0-Führung am Ende mit 5:2. Einen herben Rückschlag musste dagegen Adler Mannheim im Kampf um das frühzeitige Erreichen der Runde der letzten Acht hinnehmen. Nach acht Erfolgen nacheinander kassierte der DEL-Rekordmeister eine 3:5-Heimpleite gegen das auswärts seit 16 Auftritten sieglose und von der Insolvenz bedrohte Schlusslicht Kassel Huskies.
Im Spitzenspiel leistete der bereits als Hauptrunden-Sieger feststehende Meister Eisbären Berlin Düsseldorf und Wolfsburg Schützenhilfe im Rennen um Platz zwei. Gegen die Frankfurt Lions behielt der Tabellenführer in der ausverkauften O2 World mit 3:2 die Oberhand und fügte den Hessen, die durch die Niederlage auf Platz vier abrutschten, die erste Niederlage nach fünf Triumphen in Serie bei.
DIE SPIELE IM STENOGRAMM
Berlin - Frankfurt 3:2 (2:0, 1:0, 0:2) Tor: 1:0 (15.) L. Braun, 2:0 (20.) Rankel, 3:0 (39.) Pederson, 3:1 (50.) E. Schneider, 3:2 (59.) Angell; Strafminuten: Berlin 6, Frankfurt 2; Zuschauer: 14.200.