Spitzenreiter Berlin souverän, Rückschlag für Iserlohn
Spitzenreiter Eisbären Berlin zieht an der Spitze der DEL weiterhin einsam seine Kreise. Nach dem Heimsieg vom Freitag über Frankfurt gewann der Tabellenführer am Sonntag nachmittag auch gegen Nürnberg (unser City-Press-Foto zeigt eine Auseinandersetzung zwischen Nürnbergs Nareddine und Berlins Rankel/rechts) souverän mit 4:0. Wie schon am Freitag spielte Youngster Laurin Braun (erneut drei Scorerpunkte) eine überragende Partie und war an den ersten drei Toren der Berliner beteiligt.
Bittere Heimniederlage für Iserlohn: Die Roosters verpassten am Sonntag abend die Gelegenheit, bis auf drei Punkte an den Rangzehnten Köln heranzurücken. Vor eigenem Publikum mussten sich die Sauerländer den Straubing Tigers mit 4:6 geschlagen geben. Von insgesamt 22 Schüssen auf sein Tor konnte Goalie Aus den Birken in den ersten 40 Minuten lediglich 16 abwehren. Straubing konnte sich mit diesem Auswärts-Dreier zumindest halbwegs für die peinliche Vorstellung vom Freitag rehabilitieren, wo die Tigers beim 1:5 gegen Augsburg regelrecht vorgeführt wurden.
Trotz erheblicher Turbulenzen hinter den Kulissen gaben auch die Kassel Huskies auf dem Eis ein erneutes Lebenszeichen von sich. Nach dem überraschenden Auswärtssieg in Mannheim vom Freitag zwangen sie diesmal das Spitzenteam aus Düsseldorf mit 3:2 in die Knie. Die Partie der Huskies gegen die Metro Stars wollten allerdings nicht einmal 3.000 Fans sehen. Als Matchwinner auf Seiten der Hessen konnte sich Doppel-Torschütze Damon feiern lassen.
Grund zum Feiern hatten auch die Fans der Augsburger Panther. Die Schwaben behielten im bayerischen Derby gegen Ingolstadt mit 5:3 die Oberhand. Dabei führten die Gäste aus Oberbayern nach 18 Minuten schon mit 3:0, dann aber drehten die Augsburger vor 4.655 Fans mächtig auf und gewannen am Ende verdient mit 5:3. Die Panther festigten damit bei nunmehr 78 Punkten Rang neun, während die Ingolstädter auf Platz sieben zurückgefallen sind und somit wieder um die direkte Play-off-Qualifikation zittern müssen.
Kleiner Dämpfer auf für die Kölner Haie
Eine Vorentscheidung im Kampf um Platz zehn verpassten am Nachmittag die Kölner Haie, die sich in Hamburg mit 3:4 nach Penalty-Schießen geschlagen geben mussten. Bis zur 56. Minuten lagen die Haie sogar 2:3 in Rückstand, ehe Marc Chouinard doch noch der Ausgleich gelang. Im abschließenden Shoot-out sorgte Hamburgs Top-Scorer Fortier für den Zusatzpunkt für die Hanseaten.
Einen wichtigen Dreier im Kampf um Platz sechs landeten die Hannover Scorpions im Heimsiel gegen Mannheim. Vor knapp 7.000 Fans fiel die Entscheidung zugunsten der Scorpions schon im Mitteldrittel. Mannheims McGillis konnte zwar den Führungstreffer der Hannoveraner durch Kathan noch ausgleichen, aber Blank gelang in der 37. Minute das Game-Winning-Goal.
Einen Rückschlag im Rennen um den begehrten zehnten Rang mussten die Krefeld Pinguine hinnehmen. Die stark ersatzgeschwächten Rheinländer mussten sich vor eigenem Publikum Wolfsburg mit 4:5 geschlagen geben. Dadurch ist der Rückstand auf den Tabellenzehnten Köln auf nunmehr fünf Punkte angewachsen. Wolfsburg hingegen ist im Rennen um Rang zwei wieder dick dabei.