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Donnerstag, 27. November 2025

DEL-Schlusslicht zieht Konsequenzen Dresdner Eislöwen trennen sich von Cheftrainer Sundblad und Sportdirektor Roos

Niklas Sundblad (rechts) ist nicht mehr Chefcoach der Dresdner Eislöwen, sein bisheriger Assistent Petteri Kilpivaara (links) übernimmt interimsweise die Nachfolge.
Foto: City-Press

Die Dresdner Eislöwen reagieren auf die immer kritischere Tabellensituation in der PENNY DEL und trennen sich von Cheftrainer Niklas Sundblad und Sportdirektor Matthias Roos. Der Aufsteiger hatte am Mittwochabend das Kellerduell gegen die Iserlohn Roosters mit 1:6 verloren und hat nun bereits fünf Punkte Rückstand auf den Tabellenvorletzten, am Donnerstagmittag zogen die Eislöwen nun Konsequenzen aus dem bisherigen Saisonverlauf, in dem 20 von 23 Partien mit Niederlagen endeten.

Sundblad war seit Januar 2024 Cheftrainer der Eislöwen, unter ihm gelang zunächst der Klassenerhalt in der DEL2 und ein Jahr später der Sprung in die PENNY DEL. Roos war seit 2021 Sportdirektor in Dresden und setzte nach dem Aufstieg insbesondere auf die Verpflichtung routinierter Profis mit viel DEL-Erfahrung – eien Strategie, die bis dato allerdings nicht aufgegangen ist. 

Der Geschäftsführer der Dresdner Eislöwen, Maik Walsdorf, ließ verlauten, dass auch die klare Niederlage gegen die Roosters für diese Personalentscheidung verantwortlich gewesen sei. Jens Hewald, Gesellschafter der Eislöwen sagte, der Club müsse "kluge Entscheidungen treffen" und "neue Impulse setzen". Nur so könne man die Herausforderungen in der DEL stemmen. Interimsweise wird der bisherige Co-Trainer Petteri Kilpivaara, unterstützt von U20-Coach Jukka Ollila, die Cheftrainer-Position am bevorstehenden Wochenende gegen die Spitzenteams aus Ingolstadt und München übernehmen.

Die Clubs der PENNY DEL im Überblick (14 Einträge)

 

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Notizen

  • vor 5 Stunden
  • Die Verteidiger Bastian Cramer (sechs Assists bei 41 Einsätzen) und Paul Wallek (eine Vorlagen in 14 Matches) spielen auch in der kommenden Saison 2026/27 für den Süd-Oberligisten Erding Gladiators. Angreifer Björn Salhi (drei Scorer-Punkte in 34 Partien) verlässt das Liga-Schlusslicht dagegen.
  • vor 6 Stunden
  • Die Champions Hockey League hat den Rahmenterminplan der Saison 2026/27 veröffentlicht. Sie beginnt demnach am Donnerstag, den 3. September 2026 und endet mit dem Finale am Dienstag, den 23. Februar 2027. Aus Deutschland sind bereits die Kölner Haie als DEL-Hauptrundensieger qualifiziert.
  • gestern
  • Die deutsche Nationalmannschaft hat bei den Paralympics auch das letzte Gruppenspiel verloren. Gegen Italien gab es am Dienstag ein 1:2. Die Auswahl erzielte dabei ihr erstes Tor seit den Spielen 2006. Weiter geht es am Donnerstag mit dem ersten Platzierungsspiel um Platz fünf.
  • gestern
  • Mit Mark Waldhausen (36) verlässt die Erding Gladiators. Seit 2019 stand der Deutsch-Kanadier im Team. In der vergangenen Saison kam er in 52 Spielen auf zwei Tore und elf Vorlagen. Er soll noch einen „gebührenden Abschied“ erhalten, heißt es von Seiten des Clubs.
  • gestern
  • Im ersten Playoff-Spiel gegen die Lindau Islanders zog sich Klavs Planics von den Füchsen Duisburg, der erst kürzlich sein Comeback gefeiert hatte, nach einem Zweikampf an der Bande eine schwere Verletzung zu. Für ihn ist die Saison damit vorzeitig beendet.
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