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Montag, 2. April 2012

Viele offene Fragen: Scorpions in die Liga, was macht Landshut, was der Absteiger?

Bremerhaven gegen Riessersee - wie bedeutsam sind die Spiele der Abstiegsrunde überhaupt?
Foto: J. Wagner

Es ist die Zeit der Entscheidungen in der 2. Bundesliga. Aber nicht nur auf dem Eis, sondern auch daneben geht es spannend zu. Denn während die Halbfinals und die Abstiegsrunde laufen, gibt es parallel dazu auch im Hintergrund einige Entwicklungen. So gehen die Gespräche zwischen den Landshut Cannibals (in Person von Rainer Beck) und den Hannover Scorpions (in Person von Günter Papenburg) über einen Lizenzkauf weiter. Die beiden Geldgeber haben sich sogar persönlich getroffen, noch aber ist Rainer Beck nicht bereit, die Summe von Günter Papenburg als Kaufpreis zu akzeptieren. Überhaupt scheint es für die Scorpions verschiedene Szenarien zu geben, denn nach gesicherten Eishockey NEWS-Informationen haben die Hannoveraner nach den Modalitäten für einen möglichen Zweitliga-Start in der kommenden Saison nachgefragt.

Aber auch Landshut scheint mehrere Möglichkeiten zu haben. Denn kürzlich war mit Christian Feichtinger der Boss der multinationalen EBEL in Landshut zu Gast. Und aus dem Umfeld der EBEL sickerte durch, dass dieser Besuch nicht zufällig war, sondern man die Bereitschaft der Landshuter, in die EBEL zu wechseln, ausloten wollte.

Auch in der Abstiegsrunde gibt es interessante Entwicklungen: Denn der SC Riessersee konnte die Gesellschafter-Anteile an der ESBG nicht von den insolventen Wölfen Freiburg erwerben, da der Insolvenzverwalter Probleme machte. Man könnte also sagen, der SCR war gar nicht Mitglied in der ESBG, hat aber trotzdem gespielt. Ein Ansatzpunkt für eine Klage des sportlichen Absteigers? "Das sehe ich nicht so", sagt ESBG-Geschäftsführer Oliver Seeliger. "Der SCR hat den Club-Lizenzvertrag und den Club-Schiedsvertrag unterschrieben und das ist beim Notar und beim Registergericht eingetragen."

Tobias Welck


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Notizen

  • vor 10 Stunden
  • Die Verteidiger Bastian Cramer (sechs Assists bei 41 Einsätzen) und Paul Wallek (eine Vorlagen in 14 Matches) spielen auch in der kommenden Saison 2026/27 für den Süd-Oberligisten Erding Gladiators. Angreifer Björn Salhi (drei Scorer-Punkte in 34 Partien) verlässt das Liga-Schlusslicht dagegen.
  • vor 12 Stunden
  • Die Champions Hockey League hat den Rahmenterminplan der Saison 2026/27 veröffentlicht. Sie beginnt demnach am Donnerstag, den 3. September 2026 und endet mit dem Finale am Dienstag, den 23. Februar 2027. Aus Deutschland sind bereits die Kölner Haie als DEL-Hauptrundensieger qualifiziert.
  • gestern
  • Die deutsche Nationalmannschaft hat bei den Paralympics auch das letzte Gruppenspiel verloren. Gegen Italien gab es am Dienstag ein 1:2. Die Auswahl erzielte dabei ihr erstes Tor seit den Spielen 2006. Weiter geht es am Donnerstag mit dem ersten Platzierungsspiel um Platz fünf.
  • gestern
  • Mit Mark Waldhausen (36) verlässt die Erding Gladiators. Seit 2019 stand der Deutsch-Kanadier im Team. In der vergangenen Saison kam er in 52 Spielen auf zwei Tore und elf Vorlagen. Er soll noch einen „gebührenden Abschied“ erhalten, heißt es von Seiten des Clubs.
  • gestern
  • Im ersten Playoff-Spiel gegen die Lindau Islanders zog sich Klavs Planics von den Füchsen Duisburg, der erst kürzlich sein Comeback gefeiert hatte, nach einem Zweikampf an der Bande eine schwere Verletzung zu. Für ihn ist die Saison damit vorzeitig beendet.
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