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Freitag, 15. Februar 2013

Machtkampf: DEB und LEV verweigern Aufstieg in die 2. Bundesliga

<p>Foto: Imago</p>

Foto: Imago

UPDATE: Das Sommertheater hat nun endgültig bereits im Februar begonnen, denn DEB wie Landesverbände ließen in dieser Woche die große Bombe platzen: Nach derzeitigem Stand wird es nämlich keinen einzigen Aufsteiger aus der Oberliga in die 2. Bundesliga geben. Dies machten sowohl West-Ligenleiter Markus Schweer in einem Interview mit der Wetterauer Zeitung, wie auch DEB-Präsident Uwe Harnos in einer Rundmail an alle Zweitligisten deutlich.

"Derzeit existiert kein Kooperationsvertrag mit der ESBG, und entsprechend werden wir einem West-Verein als Meister der Oberliga keine Freigabe erteilen und somit einen Aufstieg verweigern. Das ist der heutige Stand", so Schweer gegenüber der Wetterauer Zeitung. Auch einer Relegation wird einmal mehr eine klare Absage erteilt, so dass die Playdowns in der 2. Bundesliga zur sportliche Farce werden, da es ohnehin keinen Absteiger gibt.

In seiner Rundmail unterstützt Uwe Harnos die Landesverbände ausdrücklich: "Einer Relegation zum Abschluss der Saison 2012/2013 wurde nicht zugestimmt mit den Argumenten, dass eine solche vor dem Beginn der Saison nicht abgestimmt und angesprochen wurde, es mit sich bringen würde, dass aus einer Oberliga zwei Vereine in die 2. Bundesliga aufsteigen könnten und dann die von der 2. Bundesliga ohnehin bemängelte nachhaltige Struktur der Oberliga weiter an Kraft verlieren würde und auch die rechtsverbindlichen Erklärungen zur Wahrnehmung eines Abstiegs in die Oberliga viel Spielraum lassen." Und Harnos schreibt weiter: "Die betroffenen LEV/OL-Vertreter haben lediglich deutlich gemacht, dass sie einen Aufsteiger, solange es keine vertragliche Verbindung zwischen der ESBG und den LEV gibt, die Voraussetzungen für nicht gegeben erachten. Nicht die LEV haben den Vertag zwischen ESBG/LEV/DEB gekündigt, sondern die GF der ESBG. Vereinbarungen und oder Abreden wie auch ein Austausch können nur bei bestehender vertraglicher Regelung erfolgen."

Die aufstiegswilligen Clubs der Oberliga West sind empört, so zum Beispiel Stefan Krämer, geschäftsführender Gesellschafter der Löwen Frankfurt: "Das ist kompletter Irrsinn. Wir werden im Fall der Fälle sämtliche juristischen Mittel ausschöpfen."

Geradezu wie Hohn klingt der finale Satz von Markus Schweer: "Die ESBG muss die Suppe, die sie sich selbst eingebrockt hat, auch selbst auslöffeln. Und auf unsere Hilfe sollte sie sich aufgrund des Vertrauensbruchs nicht verlassen."

Tobias Welck


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Kurznachrichtenticker

  • vor 15 Stunden
  • Igor Bacek stürmt auch in der kommenden Oberligasaison für die Hannover Indians. In der Spielzeit 2018/19 erzielte der 33-jährige Angreifer in 49 Partien 17 Treffer für den Nord-Oberligisten. Zudem lieferte er 26 Assists.
  • vor 16 Stunden
  • Phil Miethling wechselt innerhalb der Oberliga Nord von den Crocodiles Hamburg zu den TecArt Black Dragons Erfurt. In der Spielzeit 2018/19 bestritt der 21-jährige Verteidiger für die Saale Bulls Halle sowie für Hamburg insgesamt 37 Oberligaspiele (zwei Tore, drei Assists).
  • vor 18 Stunden
  • Die Hannover Scorpions (Oberliga Nord) haben den Vertrag mit Dennis Arnold um ein Jahr verlängert. Der 22-jährige Angreifer kam während der Saison 2018/19 vom Herner EV zu den Scorpions und bestritt 50 Partien (17 Tore, 13 Assists).
  • gestern
  • Goalie Jordan Binnington hat seinen Vertrag bei den St. Louis Blues um zwei Jahre verlängert. Der 26-jährige Senkrechtstarter, der ab Januar als Stammtorhüter maßgeblichen Anteil am erstmaligen Stanley-Cup-Sieg der Blues hatte, verdient künftig im Schnitt 4,4 Millionen Dollar pro Saison.
  • vor 2 Tagen
  • Kevin Schmidt, früher in Hamburg und zuletzt zwei Jahre bei den Iserlohn Roosters unter Vertrag, hat einen neuen Arbeitgeber gefunden. Der inzwischen 33-jährige Verteidiger spielt künftig in Österreich beim Villacher SV.

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