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Mittwoch, 26. März 2014

Aufstiegsrecht Kassel kann trotz Insolvenz der GmbH in die DEL2 aufsteigen

Foto: Storch

Verzwickt ist die Situation in Kassel, aber keinesfalls hoffnungslos. Zwar hat die Betriebsgesellschaft der Huskies Anfang Februar Insolvenz anmelden müssen, offizieller Lizenznehmer in der Oberliga ist aber der Stammverein. Deshalb ist die Insolvenz der Betriebsgesellschaft für das mögliche Aufstiegsrecht der Kasseler zunächst einmal unbedeutend. Dies machte die Ligaführung der DEL2 jetzt auf Eishockey NEWS-Nachfrage noch einmal deutlich. "Der Verein hätte die Möglichkeit aufzusteigen, wenn er die Lizenzauflagen der DEL2 erfüllt", so die Mitteilung der DEL2 dazu. Ob sich bei einem möglichen Aufstieg der Stammverein oder eine mögliche neue GmbH bei der DEL2 bewirbt, kann die Liga nicht beeinflussen, "wird diesen Teil der Bewerbung aber in jedem Fall sehr kritisch prüfen", betont man.

Diese Regelungslücke machte es im Vorjahr bereits Bad Nauheim möglich, nach dem Aufstieg in die DEL2 eine neue GmbH zu gründen. Eine Lücke, die im Sinne eines gesunden Wirtschaftens unbedingt geschlossen werden sollte. "Einzig der DEB kann die Regelungslücke in der Oberliga abschaffen", betont die Liga.

Freilich gilt es im Fall der Fälle bei den Huskies noch weitere Fragen zu klären, hängt doch weiterhin das Damoklesschwert der ungelösten Hallenstreitfrage über dem Club.

Tobias Welck


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Notizen

  • gestern
  • Hernes Verteidiger Niklas Heyer wird aufgrund einer Verletzung nicht mehr ins Spielgeschehen der laufenden Oberliga-Nord-Saison eingreifen können.
  • gestern
  • Für Angreifer Michael Fomin von den Füchsen Duisburg (Oberliga Nord) ist die Saison aufgrund einer Schulterverletzung, die er sich in Hannover zuzog, beendet.
  • gestern
  • Max Herzog fehlt den IceFighters Leipzig (Oberliga Nord) am Sonntag. Der 19 Jahre alte Stürmer ist nach der zweiten Fünf-Minuten-Strafe wegen Fighting automatisch für ein Spiel gesperrt.
  • vor 3 Tagen
  • Geschäftsführer Roland Schmid verlässt die Stuttgart Rebels (Oberliga Süd) auf eigenen Wunsch und persönlichen Gründen. Alexander Fuchs, der während Schmids Amtszeit als weiterer Geschäftsführer in die Stuttgart Rebels Spielbetriebs-GmbH gekommen ist, wird die Geschicke nun allein weiter steuern.
  • vor 3 Tagen
  • Neues im Tor-Streit in der Oberliga Süd: Die Selber Wölfe haben ihren Widerspruch zurückgezogen, fordern aber eine bessere Aufarbeitung und fixe Videobeweis-Standards. Ein Tor in Deggendorf war nicht gegeben worden - ob den Unparteiischen ein funktionabler Videobeweis parat stand, bleibt unklar.
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