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Samstag, 14. Juni 2014

Rekorde für die Kings Verteidiger Martinez schießt die Los Angeles Kings in der zweiten Overtime zum zweiten Stanley-Cup-Triumph

Stanley-Cup-Champions 2014: Die Los Angeles Kings
Foto: imago

Die Los Angeles Kings sind Stanley-Cup-Sieger 2014. Die Kings gewannen in der Nacht zum Samstag Spiel fünf der Finalserie gegen die New York Rangers durch ein Tor von Verteidiger Alec Martinez nach 14:43 Minuten in der zweiten Overtime mit 3:2. Für die Kings ist es der zweite Erfolg nach 2012.

Kapitän Dustin Brown durfte aus den Händen von Liga-Commissioner Gary Bettman zum zweiten Mal in seiner Karriere den Cup entgegen nehmen. Zuvor war sein Teamkollege Justin Williams mit der Conn Smythe Trophy als wertvollster Spieler der Playoffs von Bettman ausgezeichnet worden. Williams hatte in der siebten Minute das 1:0 erzielt und alleine in der Finalserie zwei Tore und fünf Vorlagen zum Triumph der Kings beigesteuert.

Nach dem 1:0 der Kings waren die Rangers am Drücker. Chris Kreider (36.) im Powerplay und Brian Boyle in Unterzahl drehten das Spiel für die Rangers. Doch im Schlussdrittel wurden die Kings wie schon so oft in dieser Serie immer stärker und kamen durch das 14. Playoff-Tor von Marian Gaborik zum Ausgleich. Goalie Henrik Lundqvist rettete seine Mannschaft mit einigen Glanzparaden in die Verlängerung, nach deren Ende das Schussverhältnis 51:30 für die Kings war.

In der ersten Verlängerung traf Ryan McDonagh den Pfosten, auf der anderen Seite Tyler Toffoli die Latte. Beide Mannschaften hatten gute Chancen, das Spiel nun zu ihren Gunsten zu entscheiden. Kreider scheiterte in den letzten Sekunden bei einem Alleingang an Jonathan Quick.

In der zweiten Verlängerung landete ein weiterer Schuss der Rangers im Powerplay am Pfosten, wenig später verhinderte Slava Voynov in höchster Not, dass Rick Nash zum Torerfolg kam. Quick hätte seinen Direktschuss nicht mehr erreicht. Statt den Rangers waren es schließlich die Kings, die trafen: Bei einem Konter stand Alec Martinez nach einem Abpraller goldrichtig und staubte zum Siegtor ab.

Die Kings, die in der ersten Runde mit 0:3 gegen die San Jose Sharks zurücklagen und drei Serien erst im siebten Spiel gewannen, siegten zum dritten Mal in dieser Serie in der Verlängerung. Es war das 26. Playoff-Spiel der Saison. Nur Philadelphia (1987) und Calgary (2004) mussten ebenfalls so oft antreten. Das Finale war das 93. Playoff-Spiel dieser Saison. Damit wurde der bisherige Rekord von 92 aus dem Jahr 1991 übertroffen.

Michael Bauer

Los Angeles Kings: Stanley-Cup-Sieger 2014 (9 Einträge)

 

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Notizen

  • vor 7 Stunden
  • Die Rostock Piranhas haben den Vertrag mit ihrem bereits seit Anfang Februar beurlaubten Ex-Coach Lenny Soccio (58) nun „im gegenseitigen Einvernehmen" aufgelöst. Der deutsche Ex-Nationalstürmer hatte den Nord-Oberligisten mehr als drei Jahre lang trainiert.
  • vor 12 Stunden
  • Tom Geischeimer von den Hammer Eisbären wurde für sechs Spiele gesperrt und erhält zudem eine Geldstrafe. Geischeimer hatte im ersten Playoff-Spiel der Eisbären gegen die Tölzer Löwen am vergangenen Sonntag seinen Gegenspieler mit einem harten Check gegen den Kopf- und Nackenbereich getroffen.
  • gestern
  • Die Grizzlys Wolfsburg haben den Vertrag mit Co-Trainer Heiko Vogler um zwei Jahre bis 2028 verlängert.
  • gestern
  • Tim Stützle hat auch im 14. Spiel in Folge gepunktet und in dieser Zeit acht Tore und elf Vorlagen erzielt. In der Nacht auf Donnerstag verlor er mit Ottawa mit 2:3 gegen Montreal. Er steuerte zwei Vorlagen bei und erreichte die Marke von 70 Punkten.
  • vor 2 Tagen
  • Die Verteidiger Bastian Cramer (sechs Assists bei 41 Einsätzen) und Paul Wallek (eine Vorlagen in 14 Matches) spielen auch in der kommenden Saison 2026/27 für den Süd-Oberligisten Erding Gladiators. Angreifer Björn Salhi (drei Scorer-Punkte in 34 Partien) verlässt das Liga-Schlusslicht dagegen.
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