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Samstag, 28. Juni 2014

Deutscher unter den Top Drei Leon Draisaitl wird von den Edmonton Oilers an dritter Stelle gedraftet - Verteidiger Ekblad ist der Top-Draftpick 2014

Leon Draisaitl im Trikot der Oilers.
Foto: Justsports

Mit Bildergalerie: Es war nicht der Abend der großen Überraschungen, dennoch waren am Ende der ersten Draftrunde in Philadelphia fast alle glücklich. Allen voran natürlich das deutsche Top-Talent Leon Draisaitl, das bereits an dritter Stelle von den Edmonton Oilers ausgewählt wurde. Draisaitl ist damit wie zuvor erwartet der deutsche Spieler, der bisher in der NHL am höchsten gedraftet wurde. Bei den Oilers wird Draisaitl künftig mit den Top-Talenten Taylor Hall, Jordan Eberle, Ryan Nugent-Hopkins und Nail Yakupov zusammen auflaufen können. Das kanadische Team, das gerade im Umbruch ist, könnte in den nächsten Jahren so endlich wieder für Furore sorgen.

Vor Draisaitl landeten nur Top-Verteidiger Aaron Ekblad als Nummer eins (Florida Panthers) und Stürmer Sam Reinhart (Buffalo Sabres). Mit Kevin Fiala (Nashville) und William Nylander (Toronto) wurden weitere Europäer früh gezogen, an Draisaitl kam aber keiner heran.

Die Top 30 des Drafts 2014 (6 Einträge)

 


Auch zwei spektakuläre Trades sorgten am Draft-Tag für Aufsehen. Die Vancouver Canucks dealten schon vor Beginn der Veranstaltung in Philadelphia ihren Top-Stürmer Ryan Kesler zu den Anaheim Ducks. Dafür bekamen die Kanadier den Schweizer Verteidiger Luca Sbisa, Angreifer Nick Bonino und das zweite Erstrunden-Draftrecht der Kalifornier, das sie für Stürmer Jared McCann nutzten. Neben Kesler verließ auch Verteidiger Jason Garrison die Canucks. Er wurde für ein Zweitrunden-Draftrecht nach Tampa Bay zum Lightning getradet.

Auch die Pittsburgh Penguins und die Nashville Predators fädelten einen Transfer ein. Ohne das Draftrechte eine Rolle spielten, gaben die Pens Torjäger James Neal an die Preds ab und erhielten dafür die Stürmer Nick Spaling und Patric Hörnqvist.

Sebastian Groß

Leon Draisaitl beim Draft 2014 (4 Einträge)

 

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Kurznachrichtenticker

  • vor 2 Stunden
  • Die vormalige EBEL hat ihren neuen Namen und heißt zukünftig bet-at-home ICE Hockey League. Der Saisonstart ist für den 25. September vorgesehen, als neues Ligamitglied sind die Bratislava Capitals mit dabei. Damit spielen nunmehr elf Teams aus vier verschiedenen Ländern in der multinationalen Liga.
  • vor 2 Stunden
  • Neu-Oberligist Herford hat Nico Schnell (21) vom zukünftigen Ligakonkurrenten Hannover Scorpions verpflichtet. 2019/20 legte der Verteidiger in 36 Partien sieben Tore für seine Teamkollegen auf. Insgesamt stand Schnell bisher 141-mal in der Oberliga auf dem Eis (zwei Treffer, 20 Assists).
  • vor 4 Stunden
  • Daniel Huhn hat seinen Vertrag beim ECDC Memmingen verlängert. Der 33-jährige Angreifer kam aufgrund einer langwierigen Knieverletzung in der Saison 2019/20 nur zu neun Einsätzen (drei Tore, fünf Assists) für den Süd-Oberligisten.
  • vor 5 Stunden
  • Nord-Oberligist EXA IceFighters Leipzig hat Abwehrspieler Walther Klaus vom Süd-Oberligisten Eisbären Regensburg verpflichtet. Der 21-jährige Finne mit deutschem Pass absolvierte in der vergangenen Saison zehn Spiele, in denen er punktlos blieb.
  • vor 5 Stunden
  • Stefan Rott wird auch in der kommenden Saison für den EV Füssen auflaufen. Der Oberligist verlängerte den Vertrag mit dem 31-jährigen Verteidiger um eine Spielzeit. 2019/20 verbuchte Rott in 32 Einsätzen zwei Tore und vier Vorlagen.

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