Mittwoch, 11. Oktober 2017

Niedersachsen können Mannheim und München nicht folgen 3:4-Niederlage in Salzburg: Grizzlys Wolfsburg verpassen CHL-Achtelfinale – Auslosung der K.o.-Phase am Freitagmittag

<p>Auch Defensivverteidiger Armin Wurm und Goalie Jerry Kuhn konnten das Wolfsburger CHL-Aus in Salzburg letztlich nicht verhindern.<br/>Foto: imago</p>

Auch Defensivverteidiger Armin Wurm und Goalie Jerry Kuhn konnten das Wolfsburger CHL-Aus in Salzburg letztlich nicht verhindern.
Foto: imago

Die Grizzlys Wolfsburg haben in der Champions Hockey League den Achtelfinaleinzug verpasst: Der Tabellenelfte der DEL verlor am Mittwochabend das "Endspiel" um den zweiten Rang in der Gruppe A nach 60 dramatischen Minuten mit 3:4 beim österreichischen EBEL-Club EC Red Bull Salzburg und schließt die Gruppenphase somit drei Zähler hinter den vor dem letzten Spieltag punktgleichen Mozartstädter ab. Es bleibt also bei zwei deutschen Achtelfinalisten: Die Adler aus Mannheim sowie der amtierende Meister EHC Red Bull München hatten ihr Ticket bereits vor dem letzten Spieltag der Gruppenphase gelöst.

Vor gut 2.300 Zuschauern in der Salzburger Eisarena hatten die Grizzlys in den ersten beiden Dritteln große Schwierigkeiten mit ihrem Gegner und Glück, nur mit 1:2 hintenzuliegen. Dass die Niedersachsen nach 40 Minuten überhaupt noch im Spiel waren, war der Salzburger Chancenverwertung und Grizzlys-Goalie Jerry Kuhn, der nach zwei Abschnitten bereits 40 (!) Schüsse pariert hatte, zu verdanken.

Im letzten Drittel drehte Wolfsburg dann jedoch plötzlich auf und machte aus dem 1:2-Rückstand binnen etwas mehr als drei Spielminuten durch Treffer von Tyler Haskins (42.) sowie Gerrit Fauser (45.) eine 3:2-Führung. Zwischen den beiden Toren lag zudem noch ein Aluminiumtreffer von Grizzlys-Angreifer Brent Aubin. Obwohl die Besucher aus Deutschland insgesamt einen guten Schlussabschnitt spielten, sollte die packende Begegnung allerdings noch eine weitere Wendung nehmen: Thomas Raffl (58.) und Ryan Duncan (59.) schossen die gegen Ende noch einmal stark aufkommenden Salzburger in der Schlussphase zu einem alles in allem verdienten Sieg.

Die Achtelfinalteilnehmer der CHL-Saison 2017/18 im Überblick (2 Einträge)

 


Neben dem zweiten Tabellenplatz in der Gruppe A war am Mittwoch am letzten Abend der CHL-Gruppenphase indes noch ein weiteres Achtelfinalticket zu vergeben: Dieses sicherten sich in der Gruppe H die ZSC Lions aus Zürich mit einem souveränen 3:0-Heimerfolg über den direkten Konkurrenten EC Klagenfurter AC aus Österreich.

Die Auslosung der CHL-Achtelfinalduelle (und auch des Turnierbaumes für die komplette K.o.-Phase) findet nun bereits am Freitag ab 12 Uhr deutscher Zeit in der finnischen Hauptstadt Helsinki statt. Mannheim und München werden dabei als Sieger ihrer jeweiligen Vorrundengruppen auf jeden Fall einen Gruppenzweiten zugelost bekommen und im Normalfall - sofern die Hallenbelegungspläne dies zulassen - auch das Achtelfinalrückspiel jeweils vor eigenem Publikum bestreiten dürfen. SPORT1+ sowie SPORT1.de übertragen die Auslosung live.



Kurznachrichtenticker

  • vor einer Stunde
  • Torhüter Daniel Allavena (SC Riessersee/DEL2) erhält eine Förderlizenz für den EC Peiting aus der Oberliga Süd.
  • vor 6 Stunden
  • Die Eisbären Regensburg aus der Oberliga Süd haben den 23-jährigen Torhüter Justin Schrörs verpflichtet. Schrörs stand zuletzt beim EV Duisburg in der Oberliga Nord unter Vertrag und erhält zunächst einen Probevertrag bis zum 15. Januar.
  • vor 8 Stunden
  • Die deutsche U17-Nationalmannschaft hat auch das zweite Testspiel gegen Österreich gewonnen. In Füssen setzte sich die DEB-Auswahl mit 6:5 (1:1, 2:2, 3:2) durch. Eine Niederlage kassierte dagegen die Frauen-Nationalmannschaft beim Turnier in Finnland. Das Team unterlag Russland 1:3 (0:2, 1:0, 0:1).
  • gestern
  • Chris Neil beendet mit 38 Jahren seine aktive Karriere. Der Angreifer bestritt alle seine 1.121 NHL-Einsätze (269 Scorer-Punkte, 2.726 Strafminuten) im Trikot der Ottawa Senators.
  • gestern
  • Nach dem Leggio-Vorfall in der DEL: Auch die DEL2 passt die Regeln dementsprechend an. Somit erhält auch in der DEL2 eine Mannschaft in einer Break-away-Situation ein Tor zugesprochen, falls der gegnerische Torwart absichtlich das Tor verschiebt oder seine Maske abnimmt.

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