Sonntag, 5. November 2017

1. Skaterhockey-Bundesliga Die vier Erstplatzierten sind im Halbfinale, Meister Essen ausgeschieden

<p>Die Miners Oberhausen schafften es in letzter Sekunde ins Halbfinale.<br/>Foto: Mayer</p>

Die Miners Oberhausen schafften es in letzter Sekunde ins Halbfinale.
Foto: Mayer

In den Play-off-Viertelfinalspielen der Skaterhockey-Bundesliga konnten sich die vier Erstplatzierten durchsetzen und ihren Heimvorteil nutzen - wenn auch einmal mit etwas Glück. Derweil steht auch schon fest, dass es einen neuen Titelträger geben wird. Denn Vorjahresmeister SHC Rockets Essen (der auch 2015 gewann) scheiterte in zwei Spielen an den Köln Rheinos.

Die Domstädter setzten sich zwei spannenden Spielen durch. Sah das Ergebnis in Spiel eins noch recht deutlich aus (9:3), so ging die zweite Partie in Essen in die Verlängerung. Dort konnten sich die Kölner dann mit 12:10 durchsetzen und schickten den amtierenden deutschen Meister in die Winterpause. Ebenfalls nur zwei Spiele benötigten die Samurai Iserlohn. Sie ließen dem Vorrundensiebten Sauerland Steelbulls in zwei Spielen keine Chance und gewannen Spiel eins mit 19:9 und ließen im zweiten Spiel ein 10:3 folgen.

Die anderen beiden Serien gingen über die volle Distanz von drei Spielen. Vorjahresfinalist und Hauptrundensieger Crash Eagles Kaarst gewann die Serie gegen die Highlander Lüdenscheid mit 2:1. In allen Partien gab es viele intensiv geführte Zweikämpfe und auch das ein oder andere Scharmützel von beiden Teams. Hatte Kaarst Spiel eins noch mit 10:6 gewonnen, verloren sie auswärts mit 7:9. Spiel drei war dann mit 9:3 wieder eine klare Sache.

Ganz knapp ging es im Duell der beiden Aufsteiger zu: Diese Runde benötigte ebenfalls drei Spiele zur Entscheidung. Nachdem Spiel eins knapp mit 5:4 an die Miners Oberhausen gegangen war, holte sich der Crefelder SC das zweite Spiel mit einem deutlichen 16:5. Im entscheidenden dritten Spiel führte Krefeld nach zwei Dritteln schon mit 6:3, danach im Schlussdrittel noch einmal mit 7:4. 68 Sekunden vor dem Ende schaffte Wilson den Ausgleich, doch es gelang noch mehr: Krefelds Goalie Rene Hippler ließ den Ball aus der Fanghand fallen, so dass Klingsporn ihn über die Linie drücken konnte. Da waren nur noch 15 Sekunden auf der Uhr. Nach dem anschließenden Bully gelang Denis Nimako ein Empty Net Goal zum 9:7.

Das erste Duell zwischen Kaarst und Oberhausen findet am 12. November statt, bereits am Samstag, 11. November, findet das erste Spiel zwischen Iserlohn und Köln statt.

Stephan Mayer/Michael Bauer



Kurznachrichtenticker

  • vor 13 Stunden
  • Steve Walker bleibt bis 2019 Cheftrainer des Klagenfurter AC (EBEL).
  • vor 2 Tagen
  • Die Löwen Frankfurt haben Dani Bindels lizenziert. Der Kölner DNL-Stürmer und U20-Nationalspieler ist ab sofort auch für den DEL2-Meister spielberechtigt.
  • vor 3 Tagen
  • Der 26-jährige Kanadier Mathieu Pompei (Ravensburg Towerstars/DEL2) wird mindestens acht bis zehn Wochen pausieren (Fußbruch) müssen.
  • vor 3 Tagen
  • Der deutsche Schiedsrichter Daniel Piechaczek darf am 6. Februar gemeinsam mit dem US-Amerikaner Marc Lemelin, der ebenfalls bereits in der DEL zum Einsatz kam, das CHL-Endspiel zwischen Växjö und JYP Jyväskylä leiten. Mit Lukas Kohlmüller wird zudem auch ein deutscher Linienrichter dabei sein.
  • vor 3 Tagen
  • In der vergangenen Nacht fanden in der NHL lediglich zwei Spiele statt. Der amtierende Stanley-Cup-Champion Pittsburgh Penguins um den deutschen Tom Kühnhackl unterlag bei den Anaheim Ducks 3:5. Außerdem gewannen die Boston Bruins gegen die Montreal Canadiens mit 4:1.

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