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Freitag, 12. Januar 2018

DEL am Donnerstag Krefelder Sieg in Köln: Später Pinguin-Ausgleich, Haie treffen zu spät und Fans protestieren gegen Spieltagszerstückelung

<p>Marcel Müller jubelt nach dem entscheidenden Penalty. Gustaf Wesslau ist geschlagen. Krefeld holte am Donnerstag zwei Punkte in Köln. Foto: imago</p>

Marcel Müller jubelt nach dem entscheidenden Penalty. Gustaf Wesslau ist geschlagen. Krefeld holte am Donnerstag zwei Punkte in Köln. Foto: imago

Die Krefeld Pinguine haben am Donnerstag die Chancen auf die Playoffs gewahrt und den Abstand auf Rang zehn durch einen 3:2-Sieg nach Penalty-Schießen bei den Kölner Haien auf sieben Punkte verkürzt. Die Haie sind weiter Siebter, hätten durch einen Dreier an den Iserlohn Rooster vorbeiziehen können.

Schon nach 34 Sekunden waren die Haie durch einen von Nico Krämmer abgefälschten Schuss mit 1:0 in Führung gegangen. Rückkehrer Shawn Lalonde hatte abgezogen. Erst gegen Ende des zweiten Drittels gelang Dragen Umicevic mit einem Schuss in den Winkel der Ausgleich für die Pinguine. Lalonde war es dann auch, der in Überzahl mit einem Schlagschuss Dimitri Pätzold in der 48. Minute zur 2:1-Führung für die Haie überwand. Pätzold rutschte der Puck durch die Schienen. Doch die Pinguine schlugen kurz vor dem Ende noch einmal zurück. Mit einem sechsten Feldspieler fanden sie die Powerplay-Aufstellung und trafen in Person von Markus Nordlunds Hammer zum 2:2.

Fast aber hätten die Haie das Spiel noch gewonnen. Denn in der Schlussphase war der Puck auf einmal doch im Tor. Die Videobilder ergaben aber, dass die Scheibe von T.J. Mulock erst ganz kurz nach Ablauf der Spielzeit über die Linie gebracht worden war.

In der Verlängerung hatte dann Marcel Müller mit einem Alleingang die beste Chance, doch der Krefelder scheiterte an Gustaf Wesslau. Müller machte aber dann im Penalty-Schießen alles klar, da zuvor schon Justin Feser getroffen hatte.

Die Fans der Haie protestierten mit Transparenten gegen die Spieltagszerstückelung. "Den Spielplan weiter zerstückeln führt zu Sitzplatzlücken", stand auf einem großen Banner hinter dem Tor. Die Fans sind gegen die Ausweitung der Termine auf Donnerstag und für fangerechte Bullyzeiten. Die Haie haben im Schnitt bisher 11.051 Fans im Stadion gehabt, am Donnerstag gegen die Pinguine kamen 8.634.


Kölner Haie - Krefeld Pinguine

2:3 n.P. (1:0, 0:1, 1:1, 0:0, 0:1)

Tore: 1:0 (1.) Krämmer, 1:1 (39.) Umicevic, 2:1 (48.) Lalonde, 2:2 (60.) Nordlund, 2:3 (Penalty) Feser; Strafminuten: Köln 8, Krefeld 4; Zuschauer: 8.634


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Kurznachrichtenticker

  • vor 15 Stunden
  • Center Philip Reuter kann wieder vermehrt für die Preussen Berlin in der Oberliga Nord auflaufen, nachdem der 32-Jährige vergangene Saison berufsbedingt nur einen einzigen Einsatz verzeichnen konnte. Insgesamt kommt das Berliner Urgestein in 398 Spielen auf 136 Tore und 262 Vorlagen für den ECC.
  • gestern
  • Schwerer Schlag für die Saale Bulls Halle: Kapitän Kai Schmitz hat sich beim Sprinttraining am Freitag die Achillessehne gerissen und wird monatelang ausfallen. Der operative Eingriff wird kommende Woche erfolgen.
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  • Angreifer Julian Becher (20) wechselt vom DNL-Team des ESV Kaufbeuren fest zum ECDC Memmingen in die Oberliga Süd. 2017/18 kam er bereits in sieben Spielen (ein Tor) für die Maustädter zum Einsatz. In der DNL verbuchte der gebürtige Landsberger in 46 Partien 15 Treffer sowie 25 Vorlagen.
  • vor 2 Tagen
  • Stanley-Cup-Finalist Vegas Golden Knights hat den Vertrag mit seinem Stammgoalie Marc-André Fleury vorzeitig um drei Jahre bis 2022 verlängert. Das neue Arbeitspapier wird dem 33-jährigen Kanadier im Schnitt sieben Millionen Dollar pro Saison einbringen.
  • vor 2 Tagen
  • Die Harzer Falken aus der Oberliga Nord haben Gregor Kubail verpflichtet. Der 22-jährige Stürmer kommt vom Süd-Oberligisten ECDC Memmingen, für den er in der abgelaufenen Saison bei insgesamt 51 Einsätzen 20 Scorer-Punkte (sieben Tore, 13 Vorlagen) verbuchte.

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