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Freitag, 9. Februar 2018

Amtsantritt am 01. April Künftiger SC-Riessersee-Geschäftsführer Stefan Endraß vorgestellt – "Wir wollen auch in den kommenden Jahren oben mitspielen"

<p>Der neue Mitgesellschafter Klaus Springer, Udo Weisenburger und der neue Geschäftsführer Stefan Endraß (v.l.).<br/>Foto: C.Elsner </p>

Der neue Mitgesellschafter Klaus Springer, Udo Weisenburger und der neue Geschäftsführer Stefan Endraß (v.l.).
Foto: C.Elsner

Im Riessersee Hotel hat der SC Riessersee (DEL2) am heutigen Freitagmittag mit Stefan Endraß nicht nur den künftigen Geschäftsführer der SC Riessersee Eishockey Vermarktungs GmbH vorgestellt, sondern auch den neuen Mitgesellschafter Klaus Springer (Firmengründer der Carrier Capital UG). Ab dem 1.April 2018 wird Endraß den Posten des Geschäftsführers beim Traditionsverein aus Garmisch-Partenkirchen übernehmen. Der 35-jährige Diplom-Kaufmann, war zuletzt Geschäftsführer beim EV Landshut. Dort übernahm er im Mai 2016 das Ruder. Als er den EV Landshut im Dezember 2017 verließ, stand der Club auf Platz eins der Oberliga Süd.

Endraß, der früher selbst aktiver Eishockeyprofi war, durchlief die Nachwuchsmannschaften des EV Füssen und spielte im Herrenbereich unter anderem für die Tölzer Löwen, den ESV Kaufbeuren, die Straubing Tigers, die Augsburger Panther sowie in der Saison 2000/01 für den SC Riessersee. Nach der Saison 2007/08 hängte er mit erst 26 Jahren aber seine Schlittschuhe an den Nagel. "Ich habe neben dem Sport an der Fern-Universität Hagen Wirtschaftswissenschaften studiert und mein Studium neigte sich dem Ende zu. Im Eishockey lief es auch nicht mehr so gut, sodass damals einfach die Zeit für mich gekommen war, einen neuen Lebensabschnitt zu beginnen", so Endraß rückblickend.

Wie kam nun der Kontakt nach Garmisch zustand: "Herr Weisenburger und ich kennen beide jemanden, der uns schon im Oktober letzten Jahres das erste Mal zusammengebracht hat. Dieser Herr wusste wohl, dass Herr Weisenburger perspektivisch einen Geschäftsführer für den SCR braucht und dass ich in Landshut nicht gerade glücklich bin", so Endraß dazu. Nach dem Aus beim EV Landshut wollte Endraß eigentlich zurück in die freie Wirtschaft. "Nach einem weiteren persönlichen Treffen mit Herrn Weisenburger war ich allerdings sehr beeindruckt von dem, was dieser Mann schon alles in den SC Riessersee investiert hatte und wie er den SCR liebt und lebt. Schlussendlich war das dann der ausschlaggebende Grund für meine Zusage", erklärt Endraß, wieso er letztendlich dem Eishockey treu blieb.

"Wir wollen auch in den kommenden Jahren unseren Fans und Sponsoren ein attraktives Eishockey bieten und oben mitspielen. Aber alles auf Grundlage einer soliden wirtschaftlichen Basis. Es wird von mir erwartet, dass ich dem SC Riessersee eine neue und nachhaltige Struktur gebe und Rahmenbedingungen schaffe, damit der Club sich operativ wirtschaftlich selbst trägt. Und an diesem Ziel werden meine Kollegen und ich jeden Tag hart arbeiten", so der Blick des neuen Geschäftsführers in die Zukunft.


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Kurznachrichtenticker

  • vor 26 Minuten
  • Die NHL-Ergebnisse vom Montag: Philadelphia - Colorado 1:4, Detroit - Carolina 1:3, Winnipeg - St. Louis 5:4 n.V., Vancouver - Washington 2:5.
  • vor 58 Minuten
  • Angreifer Dennis Arnold verlässt den Nord-Oberligisten Herner EV nach nur elf Spielen wieder. Der 21-Jährige wird künftig für die Hannover Scorpions auf dem Eis stehen.
  • vor 22 Stunden
  • Der Deggendorfer SC und der EC Peiting kooperieren zukünftig miteinander. So erhalten neben ECP-Goalie Andreas Magg, der bekanntlich eine Förderlizenz für den DSC bekommt, zunächst Jan-Ferdinand Stern und Robin Deuschl umgekehrt eine entsprechende Lizenz für den Oberligisten.
  • vor 23 Stunden
  • Dominik Kahun hat mit seinen Chicago Blackhawks in der Nacht zum Montag eine 3:6-Heimniederlage gegen die Tampa Bay Lightning hinnehmen müssen und blieb dabei punktlos. Außerdem gewann Calgary bei den New York Rangers mit 4:1 und Buffalo bezwang Anaheim auswärts mit 4:2.
  • gestern
  • Die deutsche U16-Nationalmannschaft hat auch im dritten Testspiel gegen Finnland in Vierumäki eine Niederlage einstecken müssen: Am Sonntag unterlag das Team von U16-Bundestrainer Stefan Mayer den Leijonat vor 120 Zuschauern mit 1:8 (0:5, 1:2, 0:1). Das deutsche Ehrentor erzielte Nikolaus Heigl.

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