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Sonntag, 11. Februar 2018

Der 45. DEL2-Spieltag am Sonntag Frankfurt unterliegt im Top-Spiel - Dresden, Kassel und Bietigheim mit Derby-Erfolgen - Bayreuth hält Bad Tölz auf Distanz

<p>Der SC Riessersee siegte bei der zweiten Rückkehr von Richie Mueller (rechts) mit 3:2 n.V. bei den Löwen Frankfurt. <br/>Foto: Hübner</p>

Der SC Riessersee siegte bei der zweiten Rückkehr von Richie Mueller (rechts) mit 3:2 n.V. bei den Löwen Frankfurt.
Foto: Hübner

Top-Spiel Zweiter gegen Dritter und drei Derbys. Der SC Riessersee verteidigte beim 3:2 nach Verlängerung in Frankfurt die Position als erster Verfolger von Tabellenführer Bietigheim. In den Bundesland-internen Duellen in Sachsen, Hessen und Baden-Württemberg hatten jeweils die Heimteams die Nase vorne. Die Dresdner Eislöwen (6:3 gegen Crimmitschau), die Kassel Huskies (5:2 über Bad Nauheim) und die Bietigheim Steelers (3:2 n. V. gegen Heilbronn) siegten gegen ihre Lokalrivalen. Zudem waren der ESV Kaufbeuren (4:1 in Freiburg), die Lausitzer Füchse (4:0 gegen Ravensburg) und die Bayreuth Tigers (5:2 im bayrischen Duell gegen Bad Tölz) siegreich.

Lubor Dibelka war der Matchwinner für den SC Riessersee beim 3:2 nach Overtime beim unmittelbaren Verfolger in Frankfurt. In einer rasanten Partie drehten Ex-Löwe Richie Mueller und Dibelka die Führung von Nils Liesegang. In einer dramatischen Schlussphase schaffte Wade MacLeod den viel umjubelten Ausgleichstreffer. Dennoch blieb es für die Hessen nur bei einem Zähler, der zu wenig war, um an den Werdenfelsern vorbeizuziehen.

Feuer frei! Schon nach 170 Sekunden führten die Dresdner Eislöwen im innersächsischen Derby durch Steven Rupprich und Steve Hanusch mit 2:0 gegen die Eispiraten Crimmitschau. Scott Allen und Jordan Knackstedt, der später mit einer Spieldauerdisziplinarstrafe belegt wurde, glichen aus, doch Nick Huard brachte die Landeshauptstädter vor der ersten Sirene erneut in Front. Robbie Czarnik markierte den 3:3-Gleichstand, ehe Rupprich seinen Hattrick komplettierte und die Eislöwen auf Siegeskurs manövrierte. Harrison Reed, der nach langer Verletzungspause das Comeback gegen seinen Ex-Verein feierte, machte per Empty-Net-Goal den 6:3-Endstand perfekt.

Das Baden-Württemberg-Duell gegen die Heilbronner Falken entschied Spitzenreiter Bietigheim Steelers erst in der Overtime: Dominic Auger sicherte den Zusatzpunkt für die Gaudet-Truppe, deren Torschützen in der regulären Spielzeit Tyler McNeely und Shawn Weller hießen. Brandon Alderson und Tim Bernhardt erzielten die Falken-Treffer.

Die Spiele in der Statistik (7 Einträge)

 


Im Vergleich Nord- gegen Mittelhessen beendeten die Kassel Huskies die Fünf-Spiele-Siegesserie des EC Bad Nauheim. 5:2 gewannen die Schlittenhunde und freuten sich ihrerseits über ein Sechs-Zähler-Wochenende. Alex Lambacher, Adriano Carciola, Stefan Della Rovere und Tyler Gron schossen die 4:0-Führung heraus, die Aufholjagd der Wetterauer durch Radek Krestan und Cody Sylvester kam zu spät. Braden Pimm machte mit einem Schuss ins leere Tor den Deckel drauf.

Überraschend deutlich mit 4:0 schickten die Lausitzer Füchse die Ravensburg Towerstars zurück an den Bodensee. Andre Mücke, Feodor Boiarchinov, Jeff Hayes und Marius Schmidt trafen für Weißwasser. Ein wichtiger Dreier für die Oberlausitzer im Rennen um das begehrte Pre-Playoff-Ticket.

Der ESV Kaufbeuren feierte beim 4:1 in Freiburg einen ungefährdeten Auswärtssieg. Sowohl Charlie Sarault als auch Maximilian Schäffler steuerten einen Doppelpack bei. Auf Seiten der Breisgauer, die durch die Niederlage einen herben Rückschlag im Kampf um Platz zehn erlitten, war Radek Duda erfolgreich. ESVK-Goalie Stefan Vajs musste lediglich 18 Schüsse abwehren.

Tabellenschlusslicht Tölzer Löwen unterlag bei den Bayreuth Tigers mit 2:5 und verpasste es, die Rote Laterne an den direkten Konkurrenten abzugeben. Zwar drehten die Oberbayern die Begegnung im Mittelabschnitt, doch angeführt von Routinier Eric Chouinard gelang den Wagnerstädtern das Comeback. Durch den Sieg bauten die Oberfranken ihren Vorsprung auf das Schlusslicht auf fünf Zähler aus.

Holger Hess


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Kurznachrichtenticker

  • gestern
  • Routinier Esbjörn Hofverberg hat seinen Vertrag bei den EXA IceFighters Leipzig nochmals um ein Jahr verlängert. Der 47-jährige Verteidiger steht seit 2014 für den Nord-Oberligisten auf dem Eis. In 52 Spielen kam Hofverberg in der Saison 2017/18 zu drei Torerfolgen und 22 Assists.
  • gestern
  • Die deutsche U17-Nationalmannschaft hat auch das zweite Spiel beim 5-Nationen-Turnier in Piešťany (Slowakei) für sich entschieden. Einen Tag nach dem 7:5-Erfolg gegen den Gastgeber setzte sich die Mannschaft von Honorartrainer Thomas Schädler gegen die Schweiz mit 3:1 durch.
  • gestern
  • Angreifer Jordan George verlässt den ERC Ingolstadt wieder. Wie der DEL-Club am Donnerstag mitteilte, wurde der Vertrag des 27-Jährigen auf dessen Wunsch hin aufgelöst. George war erst diesen Sommer von den Fischtown Pinguins Bremerhaven nach Ingolstadt gewechselt.
  • vor 2 Tagen
  • Die deutsche U17-Nationalmannschaft ist erfolgreich in das 5-Nationen-Turnier in Piešťany (Slowakei) gestartet. Die Mannschaft von Honorartrainer Thomas Schädler besiegte den Gastgeber aus der Slowakei zum Turnierauftakt mit 7:5 (3:0, 3:3, 1:2).
  • vor 2 Tagen
  • Süd-Oberligist SC Riessersee hat sich mit Stürmer Leon Müller verstärkt. Der gebürtige Schweinfurter verbrachte die letzten Jahre in der Nachwuchsabteilung beim SC Bietigheim-Bissingen und kam in der abgelaufenen Saison auch zu 36 Einsätzen (ein Tor, eine Vorlage) bei den Steelers in der DEL2.

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