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Samstag, 10. März 2018

Auszeichnungen für die Besten der Besten: Münchens Aucoin ist „Spieler des Jahres“ – Strahlmeier, Seidenberg, Hungerecker und Popiesch gewinnen Einzelkategorien

<p>Keith Aucoin, Spieler des Jahres in der DEL.</p><br/><p>Foto: City-Press</p><br/>

Keith Aucoin, Spieler des Jahres in der DEL.


Foto: City-Press


Die Ehrungen der besten Spieler in der diesjährigen DEL-Hauptrunde bei der "Gala des deutschen Eishockeys", die am Samstag in Straubing stattfand, brachten nur wenige Überraschungen. So sahnte Vorrundensieger Red Bull München bei der Wahl, die von der DEL in Zusammenarbeit mit der Fachzeitung Eishockey NEWS unter Trainern, Managern und Kapitänen der 14 Clubs sowie Experten der Crews von Telekom Sport und SPORT1 durchgeführt worden war, groß ab. Neben Keith Aucoin als Sieger der Kategorie "Stürmer" und "Spieler des Jahres" stellten die Red Bulls in Yannic Seidenberg auch den "Verteidiger des Jahres". Aucoin sammelte in dieser Spielzeit 64 Scorer-Punkte - 53 davon durch Assists - und führt damit das DEL-Ranking deutlich an. Seidenberg trat als Sieger der Kategorie Verteidiger die Nachfolge seines Teamkameraden Konrad Abeltshauser an. Der 34-jährige Routinier verbuchte in 50 Ligaspielen acht Tore und 26 Vorlagen.

Bei der Wahl zum "Torhüter des Jahres" gab es eine deutliche Mehrheit für Dustin Strahlmeier. Der Goalie der Schwenninger Wild Wings war großer Rückhalt seines Teams und einer der Gründe für den Einzug der Wild Wings in die Playoffs - und das erstmals nach 22 Jahren. In 43 Spielen feierte Strahlmeier 21 Siege, bei einem Gegentorschnitt von 2,34 und einer Fangquote von 92,7 Prozent.

Überwältigend und eindeutig war zudem das Votum für den Mannheimer Phil Hungerecker, der die Rubrik "Rookie des Jahres" für sich entschied. Hungerecker erzielte als Liga-Neuling satte 17 Tore für die Adler und gilt als d i e Entdeckung der diesjährigen Spielzeit. Erstmals unter den Gewinnern ist auch Thomas Popiesch, der als "Trainer des Jahres" ausgezeichnet worden ist. Popiesch, Chefcoach der Fischtown Pinguins Bremerhaven, führte die Mannschaft mit dem geringsten Etat der Liga nun zum zweiten Mal in Folge in die Playoffs und steht ab Mittwoch mit seinem Team sogar erneut im Viertelfinale der Playoffs.

Den Preis als Hauptrundensieger konnte sich - wie schon im Vorjahr - der EHC Red Bull München sichern. Es handelte sich dabei um einen Scheck in Höhe von 5.000 Euro für ein Fan-Projekt, der vom DEL-Medienpartner Telekom überreicht wurde.

Über 10.000 Euro konnten sich erneut die Schwenninger Wild Wings als Sieger der von DEL-Premiumpartner Covestro präsentierten "Robert-Müller-Fair-Play-Trophy" freuen. Das Geld kommt der Schwenninger Nachwuchsarbeit zu Gute.




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Kurznachrichtenticker

  • gestern
  • Daniel Jun, jetzt Trainer der U20 in Kaufbeuren, wurde am Samstag von seinem ehemaligen Team, den Höchstadt Alligators, und Weggefährten mit einem Spiel in Höchstadt verabschiedet. Dabei siegte sein Team Jun mit 6:4 (1:1, 1:3, 4:0) gegen die Alligators. Jun selbst erzielte zwei Tore.
  • vor 4 Tagen
  • Die Iserlohn Roosters haben den Vertrag mit Stürmer Noureddine Bettahar aufgelöst. Der 23-jährige Stürmer wechselt zu den Heilbronner Falken in die DEL2. Im Vorjahr verbuchte der Deutsch-Pole in 50 Spielen für Bad Nauheim in der DEL2 fünf Tore und zehn Assists.
  • vor 4 Tagen
  • Zwei Oberligisten testeten am Mittwochabend. Dabei gewann der Herner EV mit 5:2 (1:2, 1:0, 3:0) beim EHC Neuwied und die Selber Wölfe fuhren beim Testspiel gegen die Mannschaft der Karls-Universität Prag einen ungefährdeten 10:3-Erfolg (2:1, 4:2, 4:0) ein.
  • vor 5 Tagen
  • Marcel Goc wird den Adlern Mannheim für drei bis vier Wochen nicht zur Verfügung stehen. Der Routinier erlitt eine Muskelverletzung im Brustbereich. „Wenn Marcel ausfällt, ist das sehr bitter für uns“, sagte Mannheims Sportmanager Jan-Axel Alavaara.
  • vor 5 Tagen
  • Dominik Kahun hat mit den Chicago Blackhawks das erste Vorbereitungsspiel gegen Columbus mit 1:4 verloren. Der Nationalspieler gab dabei die Vorlage zur zwischenzeitlichen 1:0-Führung. Auch Maxi Kammerer musste mit den Washington Capitals eine Niederlage hinnehmen. Sie verloren 2:5 gegen Boston.

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