Freitag, 13. April 2018

DEL-Playoffs am Freitag Überzeugende Eisbären mit Matchwinner Vehanen gewinnen das erste Finalspiel bei Meister München mit 4:3

<p>An Goalie Petri Vehanen verzweifelte München.</p><p>Foto: City-Press</p>

An Goalie Petri Vehanen verzweifelte München.

Foto: City-Press

Die Eisbären Berlin haben das erste Ausrufezeichen in der DEL-Finalserie gesetzt. Nach einer überzeugenden Leistung, der wohl besten in den bisherigen Playoffs, gewannen die Hauptstädter am Freitag Spiel 1 bei Titelverteidiger EHC Red Bull München verdient mit 4:3. In einer schnellen und temporeichen Partie zeigten sich die Eisbären in Defensive und Offensive perfekt eingestellt und konnten sich auch auf einen überragenden Schlussmann Petri Vehanen verlassen, der den Erfolg am Ende mit 38 Paraden festhielt. Spiel 2 der Serie findet am Sonntag in Berlin statt (14.30 Uhr, live bei SPORT1).

Die Eisbären erwischten einen Start nach Maß. Jamie MacQueen brachte Berlin nach nur 70 Sekunden mit 1:0 in Front. Münchens Torhüter Danny aus den Birken könnte einen Schuss nur zur Seite abwehren. Der Stürmer hatte keine Probleme, den Abpraller zu verwandeln. Der EHC Red Bull fand nur langsam ins Spiel, kam in der 12. Minute aber dennoch zum Ausgleich. Jonathan Matsumoto traf aus dem Gewühl heraus mit einem Schuss aus der Drehung. Doch Berlin belohnte sich danach für ein überzeugendes Auftaktdrittel. Torjäger Sean Backman war der Nutznießer einer starken Vorarbeit von Nick Petersen.

Auch im zweiten Drittel gab Berlin zunächst weiter den Ton an. Erst scheiterte Thomas Oppenheimer mit einem Alleingang an aus den Birken, dann bezwang James Sheppard den Nationalkeeper in der 25. Minute mit einem Schuss durch die Beine. München zeigte sich aber nicht geschockt, antwortete zweieinhalb Minuten später nach einer tollen Kombination über Keith Aucoin und Jonathan Matsumoto durch Brooks Macek. Danach war es der Titelverteidiger, der das Kommando übernahm. Ein Angriff nach dem anderen rollte auf das Tor von Eisbären-Schlussmann Vehanen, der sich allerdings nicht bezwingen ließ und den Vorsprung für sein Team in die zweite Pause rettete.

Den Schwung konnte München aber nicht mit ins Schlussdrittel nehmen. Berlin setzte die ersten offensiven Akzente, hatte durch Backman, Petersen, Mark Oliver und Louis-Marc Aubry bereits in den ersten Minuten gute Chancen auf das vierte Tor. Auf das mussten die Eisbären, die defensiv in der Folge nur wenig anbrennen ließen und mit schnörkellose,, zielstrebigem Spiel den Meister vor riesige Probleme stellten, bis zur 55. Minute warten. Eine starke Puckeroberung von Nationalverteidiger Jonas Müller brachte André Rankel in Szene. Dessen Querpass vollstreckte Playoff-Top-Torjäger Aubry mit seinem neunten Endrundentreffer zum 2:4. Der EHC Red Bull rannte danach zwar noch einmal an, traf durch Aucoin erst den Pfosten und kam durch den besten Punktesammler der Hauptrunde 53 Sekunden vor Schluss noch zum Anschlusstor, doch der Ausgleich fiel nicht mehr.

Das Spiel im Stenogramm (1 Einträge)

 


Kurznachrichtenticker

  • vor 14 Stunden
  • Angreifer C.J. Stretch wird die Löwen Frankfurt verlassen und ins Ausland wechseln. Insgesamt hat Stretch 128 Spiele für die Löwen bestritten, in denen er 65 Tore erzielte und 91 Vorlagen gab. 2017 führte er die Löwen zur Meisterschaft.
  • vor 17 Stunden
  • Die Eisbären Regensburg können auch nächste Saison auf Philipp Vogel bauen. Wie der Club aus der Oberliga Süd am Donnerstag mitteilte, verlängerte der 20-jährige Verteidiger seinen Vertrag bis zum Ende der Spielzeit 2018/19. In der abgelaufenen Saison kam Vogel zu 48 Einsätzen (neun Assists).
  • vor 20 Stunden
  • Die Starbulls Rosenheim können weiterhin auf die beiden Eigengewächse Andreas Nowak und Simon Heidenreich bauen. Wie der Club aus der Oberliga Süd am Donnerstag mitteilte, verlängerten die Beiden jeweils um ein Jahr bis zum Ende der Spielzeit 2018/19.
  • gestern
  • Der EC Peiting hat zwei weitere Abgänge bekanntgegeben. Wie der Club aus der Oberliga Süd mitteilte, verlassen die beiden Angreifer Jonas Lautenbacher und Valentin Kopp die Oberbayern mit unbekanntem Ziel.
  • gestern
  • Benedikt Weichert wird neuer Torwarttrainer der Adler Mannheim. Dies gab der DEL-Club am Mittwoch bekannt. Der 38-jährige Weichert übte diese Funktion bislang bei den Grizzlys Wolfsburg aus, folgt nun aber seinem Trainer Pavel Gross in Richtung Mannheim.

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