Sonntag, 15. April 2018

DEL-Playoffs am Sonntag Meister schlägt zurück: München gewinnt nach zwischenzeitlicher Drei-Tore-Führung zweites Finalspiel in Berlin mit 5:4

<p>Münchens Steven Pinizzotto bejubelt sein 1:2.</p><p>Foto: City-Press</p>

Münchens Steven Pinizzotto bejubelt sein 1:2.

Foto: City-Press

Zweites Finalspiel, zweiter Auswärtssieg: Zwei Tage nach der 3:4-Niederlage in Spiel 1 der DEL-Endspielserie hat der EHC Red Bull München am Sonntag zurückgeschlagen. Mit 5:4 entschied der Titelverteidiger die zweite Partie bei den Eisbären Berlin zu seinen Gunsten und glich die Serie aus. Mit 5:2 lagen die lange überzeugenden Gäste nach zwei Dritteln bereits in Front, mussten am Ende aber doch noch um den Erfolg zittern. Spiel 3 der Serie findet am kommenden Mittwoch (19.30 Uhr, live bei SPORT1) wieder in München statt.

Im Gegensatz zu Spiel 1 erwischte diesmal der EHC Red Bull den besseren Start. Frank Mauer, Konrad Abeltshauser und Mads Christensen hatten bereits in der Anfangsphase gute Gelegenheiten zur Münchner Führung, doch Eisbären-Schlussmann Petri Vehanen zeigte sich auf dem Posten. Auf der anderen Seite entschärfte Danny aus den Birken einen Alleingang von Daniel Fischbuch. In der 13. Minute belohnte sich der Meister dann erstmals für ein starkes Auftaktdrittel. Brooks Macek nutzte das erste Münchner Powerplay per Direktabnahme nach Querpass von Keith Aucoin zum 0:1. Berlin schlug allerdings postwendend zurück. Nur 82 Sekunden später tropfte ein Schuss von Sean Backman vom Unterarm Patrick Hagers ins Münchner Tor. Doch noch vor der ersten Pause traf der EHC Red Bull ein zweites Mal. Nur elf Sekunden nach einer Strafe gegen Martin Buchwieser war Steven Pinizzotto, der nach fünf Spielen Sperre erstmals wieder mitwirken durfte, zur Stelle und erzielte nach einer schnellen Kombination im zweiten Münchner Powerplay das 1:2.

Im zweiten Drittel legten die Gäste weiter eine gnadenlose Effektivität an den Tag. Berlin dominierte das Geschehen auch aufgrund von drei weiteren Powerplays zwar optisch, doch im Abschluss fehlte den Eisbären die Durchschlagskraft oder sie hatten bei einem Lattenschuss von Jamie MacQueen Pech. So erzielte München die nächsten Treffer. In der 24. Minute schloss Florian Kettemer einen Konter mit einem Schuss in den Winkel ab, dann ließen die Hauptstädter Jonathan Matsumoto völlig unbedrängt vor das Tor von Vehanen ziehen. Der Stürmer verwandelte mühelos. Auch auf Nicholas Petersens 2:4 in der 38. Minute antwortete der Titelverteidiger noch einmal vor der zweiten Pause. Zwölf Sekunden vor Drittelende verwertete Maximilian Kastner einen Traumpass des starken Matsumoto zum 2:5.

Berlin stemmte sich im Schlussabschnitt vehement gegen die erste Heimniederlage der laufenden Playoffs. Zunächst wechselte Eisbären-Trainer Uwe Krupp, brachte Marvin Cüpper für den bei den Gegentoren schuldlosen Vehanen. In der 46. Minute brachte Backman die Hauptstädter mit einem Alleingang, bei dem er aus den Birken mit einem Schuss über die Schulter ins kurze Eck bezwang, auf zwei Tore heran. In der Folge spielte sich das Geschehen fast ausschließlich in der Münchner Zone ab, da sich die Roten Bullen früh auf die Verteidigung des Vorsprungs beschränkten. Das wäre ganz spät beinahe bestraft worden. 40 Sekunden vor Ende der regulären Spielzeit traf Petersen zum 4:5. Danach hätten James Sheppard und MacQueen die Partie fast noch in die Verlängerung geschickt.

Das Spiel im Stenogramm (1 Einträge)

 


Kurznachrichtenticker

  • vor 14 Stunden
  • Angreifer C.J. Stretch wird die Löwen Frankfurt verlassen und ins Ausland wechseln. Insgesamt hat Stretch 128 Spiele für die Löwen bestritten, in denen er 65 Tore erzielte und 91 Vorlagen gab. 2017 führte er die Löwen zur Meisterschaft.
  • vor 16 Stunden
  • Die Eisbären Regensburg können auch nächste Saison auf Philipp Vogel bauen. Wie der Club aus der Oberliga Süd am Donnerstag mitteilte, verlängerte der 20-jährige Verteidiger seinen Vertrag bis zum Ende der Spielzeit 2018/19. In der abgelaufenen Saison kam Vogel zu 48 Einsätzen (neun Assists).
  • vor 20 Stunden
  • Die Starbulls Rosenheim können weiterhin auf die beiden Eigengewächse Andreas Nowak und Simon Heidenreich bauen. Wie der Club aus der Oberliga Süd am Donnerstag mitteilte, verlängerten die Beiden jeweils um ein Jahr bis zum Ende der Spielzeit 2018/19.
  • gestern
  • Der EC Peiting hat zwei weitere Abgänge bekanntgegeben. Wie der Club aus der Oberliga Süd mitteilte, verlassen die beiden Angreifer Jonas Lautenbacher und Valentin Kopp die Oberbayern mit unbekanntem Ziel.
  • gestern
  • Benedikt Weichert wird neuer Torwarttrainer der Adler Mannheim. Dies gab der DEL-Club am Mittwoch bekannt. Der 38-jährige Weichert übte diese Funktion bislang bei den Grizzlys Wolfsburg aus, folgt nun aber seinem Trainer Pavel Gross in Richtung Mannheim.

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