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Montag, 7. Mai 2018

Der Ex-Trainer meldet sich zu Wort Sergej Waßmiller prangert in einer Pressemitteilung des Stammvereins EHC Bayreuth die Missstände während der letzten Saison an

<p>In einer Stellungnahme rechnet Sergej Waßmiller mit seinem ehemaligen Club, den Bayreuth Tigers, ab.</p><p>Foto: City-Press</p>

In einer Stellungnahme rechnet Sergej Waßmiller mit seinem ehemaligen Club, den Bayreuth Tigers, ab.

Foto: City-Press

Am späten Sonntagabend erreichte die Eishockey NEWS eine Stellungnahme vom Stammverein EHC Bayreuth. Ex-Trainer Sergej Waßmiller äußerst sich darin zu den katastrophalen Arbeitsbedingungen während der vergangenen Saison.

Begonnen habe alles bereits im Sommer 2017, wie Waßmiller erklärt: "Es begann schon mit der Kaderplanung nach der erfolgreichen Premierensaison in der DEL2. Die zwei, für das ganze Bayreuther Eishockey der letzten Jahre wichtigen Spieler, Kasten und Marsall wollte ich gerne behalten, doch wurde das nicht umgesetzt und auch sonst musste ich mit einem viel zu dünnen Kader zurecht kommen."

Eine weitere Einschränkung, die ein erfolgreiches Arbeiten in der Wagner-Stadt unmöglich machte, sieht Waßmiller im gestörten Verhältnis zwischen der Geschäftsführung und dem Stammverein: "Ein wichtiger Punkt war das rigorose Verbot der Geschäftsführung einer Zusammenarbeit mit dem Stammverein. Vielen langjährigen Spielern wurde untersagt ihre Trainertätigkeit dort fortzuführen, was schon die Stimmung trübte."

Dass hinter all dem auch ein finanzieller Engpass steckte, wird mit folgender Aussage von Waßmiller recht gut verdeutlicht: "Das für diese Liga nötige Budget war vermutlich nicht vorhanden. Rigorose Reglementierung von Schlägertapes oder dass am Saisonende keine Pucks mehr vorhanden waren, suchen in der Branche sicher ihres Gleichen." Und weiter führt er aus: "Die Wohnungssituation, wo gestandene Spieler wegen fehlender Unterkünfte zeitweise in der Jugendherberge untergebracht waren, beziehungsweise andere zum Saisonende hin bei Teamkollegen auf der Couch schlafen mussten, hatten sicher auch ihre Wirkung. Solche und ähnliche Zustände waren ständige Begleiter dieser Spielzeit."



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Kurznachrichtenticker

  • vor 8 Stunden
  • Die Krefeld Pinguine haben mit Tom-Eric Bappert ihren ersten Neuzugang für die Spielzeit 2019/20 verkündet. Der 20-jährige Verteidiger wechselt von den Iserlohn Roosters zu den Seidenstädtern und erhält dort einen Vertrag über mehrere Jahre. 2018/19 blieb Bappert in 20 DEL-Spielen ohne Punkt.
  • vor 10 Stunden
  • Die Sonthofen Bulls aus der Oberliga Süd haben den 19-jährigen Angreifer Robert Hechtl verpflichtet. Er kam 2018/19 in 15 Spielen für Ligakonkurrent Höchstadt zum Einsatz und verbuchte dort vier Tore und zwei Vorlagen. Für die U20 des ERC Ingolstadt kam er in 32 Partien auf 47 Tore und 33 Vorlagen.
  • vor 2 Tagen
  • Hannes Albrecht hat seinen Vertrag bei den EXA IceFighters Leipzig nochmals um ein Jahr verlängert. Der 29-jährige Angreifer hatte erst im Februar sein Comeback gegeben, nachdem er seine aktive Karriere ursprünglich vergangenen Sommer für beendet erklärt hatte.
  • vor 2 Tagen
  • Der DEL-Disziplinarausschuss hat Münchens Yannic Seidenberg für ein Spiel gesperrt. Der Verteidiger fehlt damit am Sonntag in Spiel 3 gegen Berlin. Weiterhin erhielt John Mitchell eine Geldstrafe. Ein weiteres Verfahren gegen Andreas Eder wurde eingestellt.
  • vor 3 Tagen
  • Jens Meilleur (EC Kassel Huskies) beendet seine aktive Karriere mit erst 26 Jahren, um auf der Farm seiner Eltern in Kanada zu arbeiten. Meilleur war zur DEL2-Saison 2014/15 aus der kanadischen Jugend-Liga WHL zu den Huskies gestoßen und gewann einmal die Meisterschaft.

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