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Dienstag, 15. Mai 2018

Marco Sturm über das 0:3 gegen Kanada: „Heute war irgendwie die Luft raus, auch der Respekt war zu groß“

<p>Abschied nehmen von den Fans: Das deutsche Team fliegt am Mittwoch zurück in die Heimat.<br/>Foto: City-Press<br/></p>

Abschied nehmen von den Fans: Das deutsche Team fliegt am Mittwoch zurück in die Heimat.
Foto: City-Press

Die WM 2018 ist für die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft Geschichte. Das 0:3 im letzten Turnierspiel gegen Kanada änderte am Turnierfazit des Bundestrainers nichts: "Wir haben nicht den gewünschten Start ins Turnier gehabt, haben dort einige Punkte liegen lassen. Obwohl wir nicht ganz die deutsche Mannschaft waren, die wir gegen Finnland waren, hätten wir trotzdem die Möglichkeit gehabt, da mehr mitzunehmen. Aber wir haben diese Möglichkeiten nicht genutzt, und deshalb sind wir wahrscheinlich auch zurecht nicht im Viertelfinale."

Die glatte Niederlage im abschließenden Duell mit der kanadischen Star-Auswahl war auch der Ausgangslage geschuldet. "Ich glaube auch, dass vom Kopf vielleicht nicht alle hundert Prozent da waren. Uns war ja bewusst, wie die Tabellensituation ist", gibt Verteidiger Moritz Müller zu. Und der Bundestrainer ergänzt: "Heute war irgendwie die Luft raus, das hat man von Anfang an gemerkt. Auch der Respekt war zu groß."

Die Stimmen zum Spiel (3 Einträge)

 

Und so lag das deutsche Team schon nach 20 Sekunden in Rückstand. "Das frühe Gegentor hat uns nicht gut getan, um ins Spiel zu kommen. Auch wenn das gegen Finnland nicht groß anders war", meint Moritz Müller. Im zweiten Abschnitt hätte das Spiel dann eine andere Wendung nehmen können, doch das Glück war nicht aufseiten der DEB-Auswahl. "Wir hatten unsere Chancen, leider konnten wir diese nicht nutzen. Am Ende hat uns aber auch die Kraft gefehlt, um das Spiel nochmal zu drehen", so Angreifer Leon Draisaitl.

Und so blieb die Wende auch im Schlussabschnitt aus. Die Wette zwischen McDavid und Draisaitl gab es, aber: "Ich glaube, die hat wirklich keiner von uns gewonnen. Dennoch hat es Spaß gemacht, mal wieder gegen die Jungs zu spielen", so der deutsche NHL-Star. Jetzt sind die Spieler allesamt froh über die Sommerpause, und zu einem Gutteil auch erleichtert, wie Moritz Müller bestätigt: "Ja, da bin ich ganz ehrlich. Das war schon eine Mörder-Saison dieses Jahr. Immer wieder neu hochzufahren. Gefühlt hat eine Drucksituation und ein Highlight das nächste gejagt. Hier nochmal herzukommen, war auch kein Leichtes. Respekt an alle Jungs, die sich der Aufgabe gestellt haben und hierher gekommen sind, gerade nach dem Erfolg im Februar."

Sebastian Groß


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Kurznachrichtenticker

  • vor einer Stunde
  • Der Kanadier Clement Jodoin, bis Mitte Dezember 2018 Cheftrainer der Eisbären Berlin, wird ab sofort neuer Co-Trainer unter Don Jackson beim EHC Red Bull München. Jodoin und Jackson kennen sich aus gemeinsamen Zeiten bei den Quebec Nordiques.
  • vor 4 Stunden
  • Die Eispiraten Crimmitschau aus der DEL2 bekommen Unterstützung: Angreifer Fyodor Kolupaylo erhält eine Förderlizenz von DEL-Kooperationspartner aus Bremerhaven und wird zunächst die nächsten beiden Spiele für die Pleißestädter absolvieren.
  • gestern
  • Die Eisbären Regensburg machen weiter Nägel mit Köpfen und haben den Vertrag mit Stürmer Leopold Tausch bis 2021 verlängert. Der 25-Jährige ist damit der bereits zwölfte Akteur, dessen Vertrag beim Oberligisten verlängert wurde. Der neue Kontrakt gilt sowohl für die Oberliga als auch für die DEL2.
  • gestern
  • Der EHC Red Bull München muss mehrere Wochen auf Stürmer Maximilian Kastner verzichten. Kastner hat sich am Freitag beim Sieg der Münchner über Augsburg eine Beinverletzung zugezogen. Das gab der DEL-Club am Sonntag bekannt.
  • vor 2 Tagen
  • Die Eisbären Regensburg haben den Vertrag mit Nachwuchscheftrainer Stefan Schnabl um zwei weitere Jahre verlängert. Der 50-Jährige ist seit Langem für diverse Nachwuchsmannschaften der Oberpfälzer verantwortlich und seit knapp einem Jahr zudem Bindeglied zwischen EV Regensburg und Eisbären.

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