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Freitag, 6. Juli 2018

Platz in der Oberliga Süd angestrebt SC Riessersee will mithilfe einer Planinsolvenz schuldenfrei werden – Teilnahme an den Aufstiegs-Playoffs jedoch untersagt

<p>Der SC Riessersee könnte künftig in der Oberliga Süd antreten.<br/>Foto: City-Press<br/></p>

Der SC Riessersee könnte künftig in der Oberliga Süd antreten.
Foto: City-Press

UPDATE: Der SC Riessersee hofft nach dem Rückzug aus der DEL2 auf eine Teilnahme an der Oberliga Süd. Der Garmischer Traditionsclub will seine finanziellen Schwierigkeiten (Eishockey NEWS berichtete ausführlich vom gescheiterten Schuldenschnitt) mithilfe eines Insolvenzverfahrens in Eigenverwaltung in den Griff bekommen. Dies geht aus einem Schreiben des Clubs an die Sponsoren hervor. Dieser Schritt sei möglich, da eine Gruppe von Gönnern die Planinsolvenz unterstützt und bereits zahlreiche Sponsoren dem eingeschlagenen Weg zugestimmt haben, wie die Garmischer am späten Freitagabend bestätigen konnten.

Im Zuge des Planinsolvenz-Verfahrens wird Udo Weisenburger als Geschäftsführer zurücktreten und Stefan Endraß als sein Nachfolger und Interimsgeschäftsführer bestellt, heißt es in der Mitteilung des Clubs. Endraß soll gemeinsam mit der beauftragten Insolvenzanwältin Birgitt Breiter einen Insolvenzplan für die SCR GmbH aufstellen. Weisenburger soll im Rahmen dieses Prozesses seine Anteile abgeben. Am Ende will der SCR vollständig schuldenfrei dastehen.

Laut Durchführungsbestimmungen des DEB könnte der SCR wohl trotz der Planinsolvenz am Spielbetrieb der Oberliga Süd 2018/19 teilnehmen. Das hat der Deutsche Eishockey-Bund e.V. den Garmischern inzwischen auch signalisiert. Mit einer Einschränkung: Die Garmischer hätten keine Erlaubnis, an der Meisterrunde und damit an den Playoffs teilzunehmen, sondern müssten ab Januar in die Verzahnungsrunde mit den Bayernligisten. Diese Lösung, die für zwölf Teams in der Oberliga Süd sorgen würde (statt der ungeliebten Zahl elf), wurde wohl auch auf der Ligentagung der Oberliga-Süd-Clubs am Donnerstagabend in München diskutiert. Die Zustimmung der Clubs scheint sicher. Am 28. September beginnt die Spielzeit in der Oberliga Süd.


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Kurznachrichtenticker

  • vor 13 Stunden
  • Wie Trainer Frank Gentges von den ESC Wohnbau Moskitos Essen nach dem Playoff-Aus am Dienstag bei den Starbulls Rosenheim bestätigte, verlässt Torhüter Patrik Cerveny den Nord-Oberligisten und wird sich zur neuen Saison einem DEL-Club anschließen.
  • gestern
  • Die Krefeld Pinguine haben mit Tom-Eric Bappert ihren ersten Neuzugang für die Spielzeit 2019/20 verkündet. Der 20-jährige Verteidiger wechselt von den Iserlohn Roosters zu den Seidenstädtern und erhält dort einen Vertrag über mehrere Jahre. 2018/19 blieb Bappert in 20 DEL-Spielen ohne Punkt.
  • gestern
  • Die Sonthofen Bulls aus der Oberliga Süd haben den 19-jährigen Angreifer Robert Hechtl verpflichtet. Er kam 2018/19 in 15 Spielen für Ligakonkurrent Höchstadt zum Einsatz und verbuchte dort vier Tore und zwei Vorlagen. Für die U20 des ERC Ingolstadt kam er in 32 Partien auf 47 Tore und 33 Vorlagen.
  • vor 3 Tagen
  • Hannes Albrecht hat seinen Vertrag bei den EXA IceFighters Leipzig nochmals um ein Jahr verlängert. Der 29-jährige Angreifer hatte erst im Februar sein Comeback gegeben, nachdem er seine aktive Karriere ursprünglich vergangenen Sommer für beendet erklärt hatte.
  • vor 3 Tagen
  • Der DEL-Disziplinarausschuss hat Münchens Yannic Seidenberg für ein Spiel gesperrt. Der Verteidiger fehlt damit am Sonntag in Spiel 3 gegen Berlin. Weiterhin erhielt John Mitchell eine Geldstrafe. Ein weiteres Verfahren gegen Andreas Eder wurde eingestellt.

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