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Montag, 9. Juli 2018

Tobias Rieder im Interview: "Ich will mich bei den Oilers beweisen"

<p> Nationalstürmer Tobias Rieder spielt künftig zusammen mit Leon Draisaitl bei den Edmonton Oilers. <br/>Foto: imago</p>

Nationalstürmer Tobias Rieder spielt künftig zusammen mit Leon Draisaitl bei den Edmonton Oilers.
Foto: imago

Tobias Rieder hat mit seiner Unterschrift bei den Edmonton Oilers für Aufsehen in Deutschland gesorgt, schließlich wird er fortan zusammen mit Leon Draisaitl in einem Team auflaufen. Im Interview in seiner Heimatstadt Landshut spricht der 25-Jährige über seine Beweggründe für die Vertragsunterzeichnung bei den Oilers, die ihn 2011 zwar gedraftet hatten, für die er aber bis dato noch nie gespielt hat.

Herr Rieder, zunächst einmal Glückwunsch zum Vertrag in Edmonton! Passenderweise in dem Team, in dem auch Leon Draisaitl spielt. Was war aus Ihrer Sicht ausschlaggebend für die Unterschrift bei den Oilers?

Tobias Rieder: "Ich hatte ja von ein paar Mannschaften Angebote auf dem Tisch liegen. Als Free Agent ist man da schon in einer besseren Position als davor. Man kann sich wirklich überlegen, wo man gut reinpassen würde. Auch, wie das Engagement der Teams ist, wie sehr sie einen wollen, spielt natürlich eine große Rolle. Das hat bei Edmonton alles zusammengepasst und sich richtig angefühlt. Deswegen habe ich mir gedacht, dass das ein guter Platz für mich wäre."

Welche Rolle hat denn Leon Draisaitl bei dieser Entscheidung gespielt?

Rieder: "Ehrlich gesagt keine große. Natürlich ist er ein super Spieler, mit dem ich gerne zusammenspiele. Auch die anderen Center bei Edmonton sind Superstars oder sehr gute Spieler. Aber die Tatsache, dass die Oilers auf den Außenpositionen noch nicht so viele Spieler haben, gibt mir eine gute Chance dort und hat die Entscheidung beeinflusst."

Hätten Sie woanders für einen längeren Zeitraum und zu besseren Konditionen unterschreiben können?

Rieder: "Ja, vielleicht ein wenig. Aber ich wollte auch nur einen Einjahresvertrag unterschreiben, weil meine Punkteausbeute vergangene Saison nicht so gut war wie die beiden Spielzeiten zuvor.Deswegen habe ich mir gedacht, ich suche mir die Mannschaft von den interessierten Teams aus, wo ich am besten reinpassen würde und wo es gut laufen könnte. Ich sehe diesen Vertrag sozusagen als Sprungbrett, das ich mir selbst gebe und dann schauen wir, was nächstes Jahr passiert. Ich will mich bei den Oilers beweisen."

Wie war die Reaktion von Leon Draisaitl, als ihre Unterschrift bei den Oilers verkündet wurde?

Rieder (lacht): "Das war recht lustig. Ich hatte meine Entscheidung bereits getroffen, es war allerdings noch nicht offiziell. Leon hat mir fünf Minuten später geschrieben, dass ich bei ihnen unterschreiben solle. Ich habe ihm dann geantwortet, dass ich das gerade eben getan hätte. Darauf war er ein bisschen verwirrt."

Interview: Michael Bayer/Sebastian Saradeth

Das komplette Interview finden Sie in unserer aktuellen Printausgabe!


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Kurznachrichtenticker

  • vor 8 Stunden
  • Der ehemalige Krefelder Angreifer Martin Ness (Rapperswil-Jona Lakers/SUI) wird beim Spengler Cup in Davos für das Team der Thomas Sabo Ice Tigers Nürnberg aus der DEL auflaufen.
  • vor 9 Stunden
  • Nach Antrag des Deggendorfer SC wird im Einvernehmen mit dem gegnerischen Club das DEL2-Hauptrundenspiel gegen die Heilbronner Falken am Mittwoch, 26. Dezember 2018, von 17:00 Uhr auf 18:00 Uhr verlegt.
  • vor 10 Stunden
  • Das am Samstag abgebrochene Bayernligaspiel zwischen dem EC Bad Kissingen und dem EHC Klostersee wird mit 5:0 für Klostersee gewertet. Dies teilte der BEV am Dienstag mit. Die Grafinger führten zum Zeitpunkt des Abbruchs (wegen Löchern im Eis) nach zwei Dritteln bereits mit 5:0.
  • vor 11 Stunden
  • Der ESV Kaufbeuren (DEL2) hat den auslaufenden Tryout-Vertrag mit Saku Salminen bis zum 31. Januar 2019 verlängert. Der 24 Jahre junge Finne überzeugte mit seinen gezeigten Leistungen (vier Spiele, ein Tor, ein Assist) und wird somit weiter für die Joker stürmen.
  • gestern
  • Der Disziplinarausschuss der DEL hat das Verfahren gegen Travis Ewanyk von den Krefeld Pinguinen eingestellt. Die auf dem Eis ausgesprochene große Strafe nebst Spieldauer wegen eines Checks gegen den Kopf- und Nackenbereich im Spiel gegen die Fischtown Pinguins wird als ausreichend erachtet.

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