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Freitag, 27. Juli 2018

Lang ersehnte Nachricht DEL und DEL2 führen Auf- und Abstieg wieder ein: Ab der Saison 2020/21 gibt es direkten Aufsteiger in die DEL

Ab der Saison 2020/21 gibt es wieder einen Aufsteiger in die DEL.
Foto: City-Press

Update. Erfreuliche Nachricht für alle Eishockeyfans: Im deutschen Profi-Eishockey kommt es zur Wiedereinführung des sportlichen Auf- beziehungsweise Abstiegs zwischen der Deutschen Eishockey Liga (DEL) und der DEL2. Einen entsprechenden Beschluss fassten die Gesellschafter der beiden Ligen. Demnach wird in der Saison 2020/21 erstmals nach 2005/06 wieder ein Auf- beziehungsweise Absteiger zwischen der DEL und der DEL2 ermittelt. Die entsprechende Vereinbarung wird zeitnah unterschrieben.

"Wir freuen uns, dass es nach dieser langen Zeit wieder zu einer Verzahnung zwischen den beiden Ligen kommt und erhoffen uns davon natürlich einen wichtigen Impuls für unseren Sport", erklärte Jürgen Arnold (Ingolstadt), Aufsichtsratsvorsitzender der DEL.

Und Dr. Peter Merten, Aufsichtsratsvorsitzender der DEL2, ergänzt: "Wir sind froh am Ende von nicht einfachen, aber stets konstruktiven Verhandlungen ein gemeinsames Ergebnis präsentieren zu können. Gewinner dieser Vereinbarung ist der Eishockeysport in Deutschland, denn wie in allen anderen Sportarten wird Auf- und Abstieg auch in unserem Sport für zusätzliche Spannung sorgen. Den Clubs der DEL2 bietet sich damit zugleich nicht nur eine wichtige sportliche, sondern auch wirtschaftliche Perspektive.

DEL2-Geschäftsführer René Rudorisch erklärt in einem ergänzenden Interview die Modalitäten für den direkten Aufstieg in der höchste Liga: "Die Einführung von Auf- und Abstieg mit Saison 2020/21 bietet allen Beteiligten ausreichend Zeit, sich entsprechend auf einen solchen Schritt vorzubereiten. Gerade für einen sportlichen Aufsteiger ist der Schritt aktuell schon noch ein Großer und bedarf einer guten und professionellen Planung. Zu erfüllen sind auch weiterhin die wesentlichsten bekannten Kriterien, welche nur geringfügig angepasst wurden. Im Vorfeld einer Saison, in der man als Club um den Aufstieg mitspielen möchte, muss eine Bürgschaft über 816.000 Euro von den Clubs mit Aufstiegsambitionen gegenüber der DEL eingereicht werden. Gleichzeitig ist ein entsprechendes Stadion mit mindestens 4.500 Zuschauern und 8.000 Punkten nachzuweisen. Dies schaffen alle bisher in Frage kommenden Clubs mit Ausnahme der Heilbronner Falken. Weggefallen ist eine feste nachzuweisende Anzahl an Clubs, die diese Kriterien erfüllen. Dies erleichtert natürlich die Planung aller Clubs, die diese Kriterien erfüllen."

Auch Franz Reindl, Präsident des Deutschen Eishockey-Bund, äußerte sich: "Ich bin überglücklich, dass die beiden unabhängigen Profiligen schlussendlich einen Weg gefunden haben. Dass die berühmte Kuh jetzt vom Eis ist, ist absolut überragend für unseren Sport. Alle Eishockey-Fans können sich auf die sportliche Durchlässigkeit aller Ligen freuen. Das wird auch große sportliche und infrastrukturelle Impulse verstärken. Mein ganz besonderer Dank gilt allen Beteiligten, die an diesem Prozess mitgewirkt haben", so Reindl.


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Kurznachrichtenticker

  • vor 16 Minuten
  • Der ERC Sonthofen (Oberliga Süd) hat auf die Verletzung von Maximilian Spöttel reagiert und Angreifer Filip Stopinski unter Vertrag genommen. Der 24-jährige Deutsch-Pole spielte vergangene Saison für Ligakonkurrent Lindau und kam in 54 Partien zu sieben Treffern und zwölf Assists.
  • gestern
  • Die ESC Wohnbau Moskitos Essen (Oberliga Nord) müssen mehrere Wochen auf Importspieler Aaron McLeod verzichten. Der 31-jährige Kanadier hat sich beim Spiel gegen die Selber Wölfe, das am Samstag stattfand, den Mittelfuß gebrochen.
  • gestern
  • Der EC Peiting hat – wie von Trainer Sebastian Buchwieser angekündigt – auf die dünne Personaldecke im Angriff reagiert und Daniel Reichert (22) verpflichtet. 2018/19 verbuchte er in 48 Partien für den SC Riessersee acht Tore und 21 Vorlagen. Ein Tryout in Essen endete zuletzt ohne Vertragsangebot.
  • vor 3 Tagen
  • Der EC Peiting wird in den kommenden Wochen Verteidiger Martin Mazanec testen. „Momentan sind wir dazu gezwungen, weil Brad Miller angeschlagen ist, u.a. mit einer Gehirnerschütterung kämpft und deswegen leider auf unbestimmte Zeit nicht zur Verfügung steht“, so Team-Manager Gordon Borberg.
  • vor 4 Tagen
  • Die Verfahren gegen Dresdens Steven Rupprich und Kaufbeurens Denis Pfaffengut wurden von der DEL2 eingestellt. Beide Spieler hatten am Freitag Spieldauer-Disziplinarstrafen erhalten. Die Entscheidungen der Schiedsrichter auf dem Eis seien ausreichend gewesen, so die Begründung.

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