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Sonntag, 7. Oktober 2018

Der 9. DEL-Spieltag am Sonntag Düsseldorf patzt, bleibt aber Tabellenführer, weil auch Mannheim in Berlin verliert – Ingolstadt gewinnt Derby in München

<p> Die Düsseldorfer EG (rote Trikots) verlor am Sonntag das Derby gegen Krefeld, bleibt aber trotzdem Tabellenführer.</p><p>Foto: P-I-X</p>

Die Düsseldorfer EG (rote Trikots) verlor am Sonntag das Derby gegen Krefeld, bleibt aber trotzdem Tabellenführer.

Foto: P-I-X

Derby verloren, Tabellenführung behauptet: Das war das Fazit aus Düsseldorfer Sicht nach der 3:4-Niederlage nach Verlängerung im Derby gegen Krefeld. Die DEG bleibt trotzdem Rangerster, weil gleichzeitig auch Verfolger Mannheim (1:4 in Berlin) patzte. Die Chance auf den Platz an der Sonne verpasste auch das Überraschungsteam aus Straubing, das im Derby gegen Nürnberg mit 3:7 unterging. Die Niederbayern bleiben dennoch mit 17 Punkten auf Rang vier. Neuer Tabellendritter und damit erster Verfolger des Führungsduos ist der ERC Ingolstadt, der das Derby bei Meister München mit 4:2 gewann. Weiterhin in der Erfolgsspur bleiben auch die Krefeld Pinguine, die nach einem Drei-Punkte-Wochenende Platz sechs behaupteten.

Im Mittelfeld platziert haben sich inzwischen auch die Kölner Haie. Die Rheinländer holten nach ihrem Sieg vom Freitag in Nürnberg am Sonntag auch einen Dreier gegen Schwenningen und stehen mit 14 Punkten auf Rang sieben. Ebenso wie der Rangachte Iserlohn haben auch die Eisbären Berlin und die Augsburger Panther (7:6-Sieger in Iserlohn) 13 Zähler auf dem Konto. Nah dran an den Playoff-Rängen ist Nürnberg (11 Punkte), gefolgt von Bremerhaven (10 Punkte) auf dem Konto. Wolfsburg bleibt nach der Niederlage in Bremerhaven auf dem vorletzten Tabellenplatz, Schwenningen ist mit lediglich drei Punkten schon relativ abgeschlagen. Der Rückstand zu Platz zehn beträgt jedenfalls zehn Punkte.


Die Spiele im Stenogramm (7 Einträge)

 

In den Nachmittagsspielen gelang den Eisbären Berlin der ersehnte zweite Sieg in Folge und mit einem 4:1 gegen die Adler Mannheim vor 12.931 Zuschauern in der Mercedes-Benz Arena ein Befreiungsschlag. James Sheppard, Micki DuPont, Jamie MacQueen und Brendan Ranford stellten den Sieg der Hauptstädter sicher, Matthias Plachta gelang der zwischenzeitliche Anschlusstreffer zum 1:2. Adler-Stürmer Brent Raedeke erhielt eine Spieldauer-Disziplinarstrafe nach einem späten Check gegen Daniel Fischbuch, der die Attacke nicht kommen sehen konnte, welche klar in Richtung des Kopfes des Berliner Angreifers ging. Im parallel stattfindenden Straßenbahn-Derby zwischen Düsseldorf und Krefeld kämpften sich die Hausherren dank eines starken Schlussabschnitts nach einem 0:3 zurück und erzwangen die Overtime. In dieser aber holten sich die Pinguine dank des zweiten Treffers von Kapitän Daniel Pietta den Extrapunkt, Chad Costello verbuchte drei Scorer-Punkte. So musste die DEG die zweite Niederlage an diesem Wochenende hinnehmen.

Ihre erste Heimniederlage kassierten derweil die Iserlohn Roosters, die den Augsburger Panthern in einer wilden Partie mit 6:7 unterlagen. Die Sauerländer lagen über das komplette Spiel hinweg - teilweise mit drei Toren - in Rückstand und konnten die Begegnung letztendlich nicht mehr in die Verlängerung retten. Die bayerischen Schwaben konnte damit nach dem 3:1-Erfolg am Freitag in Ingolstadt ihr erstes Sechs-Punkte-Wochenende feiern. Unterdessen gewannen die Kölner Haie ihre Heimpartie gegen die Schwenninger Wild Wings mit 3:1. Die Gäste bleiben damit sieglos und Schlusslicht der Liga.

Der ERC Ingolstadt bleibt in der Spitzengruppe der DEL. Zwei Tage nach der 1:3-Heimniederlage gegen Augsburg gewannen die Panther das zweite Derby ihres Wochenendes beim EHC Red Bull München mit 4:2 und überholten damit den Meister in der Tabelle. David Elsner, Tyler Kelleher, Brett Olson und Mike Collins per Empty-Net-Goal trafen beim Sieg der Gäste. Ryan Button und Patrick Hager brachten den Titelverteidiger zweimal auf ein Tor heran.


Ebenfalls in einem Derby setzten sich die Fischtown Pinguins Bremerhaven zuhause gegen die weiter schwächelnden Grizzlys Wolfsburg mit 4:3 durch. Im Nordduell sah es bis kurz vor Ende des zweiten Drittels nach einem klaren Erfolg der Gastgeber aus. 4:0 lagen die Pinguins in Front, ehe Marcel Ohmann in der 38. Minute die Aufholjagd der Grizzlys einläutete. Christoph Höhenleitner und Gerrit Fauser verkürzten im Schlussdrittel, doch mehr sollte den Gäste nicht gelingen, die damit weiter im Tabellenkeller feststecken.

Im Abendspiel des neunten Spieltages sahen die lediglich 3.780 Zuschauer im Straubinger Eisstadion am Pulverturm satte zehn Tore. Zwar führten die Gastgeber zwischenzeitlich mit 2:0 gegen Nürnberg, kassierten dann aber im Mitteldrittel innerhalb von 91 Sekunden drei Gegentore und gerieten damit auf die Verliererstraße. Nach 3:4-Rückstand wollten die Tigers im Schlussdrittel die Wende mit der Brechstange erzwingen, liefen aber immer wieder in Konter der Nürnberger, so dass die Gäste am Ende klar mit 7:3 gewannen. Für Straubing war es die erste Niederlage nach zuletzt vier Siegen in Folge, für Nürnberg war es der erste Sieg nach zuletzt drei Schlappen hintereinander.


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Kurznachrichtenticker

  • vor 2 Stunden
  • Verteidiger Andrew MacDonald (32), dessen Kontrakt mit bisher durschnittlich fünf Millionen US-Dollar zu Buche schlug, ist von den Philadelphia Flyers auf die Waiver-Liste gesetzt worden, um seinen Vertrag mit noch einem Jahr Laufzeit aufzulösen.
  • vor 2 Stunden
  • Die Los Angeles Kings haben den jährlich sieben Millionen US-Dollar schweren Vertrag mit Verteidiger-Routinier Dion Phaneuf vorzeitig beendet. Der Kontrakt wäre noch zwei Spielzeiten gelaufen. Der 34-Jährige kam 2018/19 in 67 Partien auf lediglich einen Treffer und fünf Vorlagen.
  • gestern
  • Verteidiger Stefan Rott bleibt dem EV Füssen auch nach dem Aufstieg in die Oberliga Süd erhalten. Der 30-Jährige steuerte zur Meisterschaft und der damit verbundenen Rückkehr in die Drittklassigkeit in 48 Partien 19 Torvorlagen bei.
  • gestern
  • Stürmer Jordan Eberle (29) hat einen neuen Fünfjahresvertrag bei den New York Islanders unterschrieben und verdient jährlich 5,5 Mio. US-Dollar. Während er in der Hauptrunde mit 19 Toren und 18 Assists in 78 Partien enttäuschte, war er mit neun Punkten in acht Playoff-Spielen bester Isles-Scorer.
  • gestern
  • Der Kanadier Ron Pasco, einst Spieler in der DEL in Mannheim, Köln und Schwenningen, wird neuer Co-Trainer bei den Kölner Haien. Zuletzt war Pasco als Co-Trainer in Lausanne (Saison 2017/18) in der Schweiz tätig.

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