Anzeige
Anzeige
Mittwoch, 7. November 2018

Erstes Treffen von DEB und DEL noch am Mittwoch Reindl über Nachfolge von Marco Sturm: „Der Bundestrainer muss deutsch sprechen, nur so kann er die Botschaft vermitteln“

<p>Marco Sturm und Franz Reindl. <br/>Foto: City-Press</p>

Marco Sturm und Franz Reindl.
Foto: City-Press

Wer wird Nachfolger von Marco Sturm als Bundestrainer? Der Deutsche Eishockey-Bund hat am Mittwoch in Person von Präsident Franz Reindl dazu eine klare Botschaft vermittelt: "Der Bundestrainer muss deutsch sprechen, nur so kann er die Botschaft vermitteln, das steht für mich fest", sagte er am Rande der Pressekonferenz in Krefeld auf Nachfrage von Eishockey NEWS. Die Co-Trainer könnten aber beispielsweise aus dem Ausland stammen. Zuletzt hatten auch Geoff Ward (Kanada), Matt McIlvane (USA) und Mikael Samuelsson (Schweden) als Assistenztrainer Sturm unterstützt.

Bereits zuvor hatte Noch-Bundestrainer Marco Sturm auch diese Empfehlung an den DEB ausgegeben. "Ich bin auch dafür, dass ein deutscher Trainer oder deutschsprachinger Trainer das weiterführen soll. Die Jungs haben sehr genossen, dass deutsch in der Kabine gesprochen wurde."

Bilder von der Pressekonferenz in Krefeld am Mittwoch (9 Einträge)

 

Bereits am Mittwoch findet ein Treffen des DEB-Präsidiums mit dem Kompetenzteam Sport der DEL statt, das aus Jürgen Rumrich (Schwenningen), Karl-Heinz Fliegauf (Wolfsburg) und Christian Winkler (München) besteht. Es solle alles ausgelotet werden, alle Ideen auf den Tisch gebracht werden. Sportdirektor Stefan Schaidnagel wird dann das Anforderungsprofil für den Nachfolger von Sturm erarbeiten. "Einen Wunschkandidaten habe ich, aber ich habe keinen Namen dazu", sagte Reindl. Ob er bereits einen Namen im Kopf hat oder nur auf das Anforderungsprofil anspielte, ließ Reindl offen.

"Wir haben mit Marco einmal Glück gehabt", sagte Reindl im Hinblick auf kursierende Namen. "Er hatte keinerlei Erfahrungen als Trainer. Ich glaube nicht, dass wir ein zweites Mal Glück haben werden." Ex-NHL-Spieler Christian Ehrhoff, der gerade in Moers ein Rehazentrum übernommen hat, das Mitte Oktober neu eröffnet wurde, würde somit aus dem Kandidatenkreis ausscheiden.

Torsten Weiß/Michael Bauer


Anzeige
Anzeige

Anzeige

Kurznachrichtenticker

  • vor 10 Stunden
  • Kai Wissmann wird den Eisbären Berlin (DEL) aufgrund einer Fingerfraktur voraussichtlich erneut für sechs Wochen fehlen. Ob eine Operation notwendig ist, wird in den kommenden Tagen entschieden.
  • gestern
  • Bei den Höchstadt Alligators gibt Routinier Daniel Sikorski sein Comeback. Der 40-jährige Verteidiger beendete ursprünglich vergangene Saison beim Bayernligisten EV Pegnitz seine Karriere. Nun kehrt Sikorski zunächst via Tryout beim Süd-Oberligisten auf das Eis zurück.
  • gestern
  • Nach den ersten beiden DEL-Spielen der Woche gab es ein Verfahren gegen Adam Payerl (Augsburg) aus dem Spiel gegen die Kölner Haie, welches, wie die DEL mitteilt, eingestellt wurde. Payerl ist jedoch wegen seiner dritten Disziplinarstrafe automatisch für das Spiel gegen die Düsseldorfer EG gesperrt.
  • gestern
  • Sean Morgan verlässt den ERC Sonthofen. Der Tabellenvorletzte der Oberliga Süd hat dem Wunsch des 23-jährigen Verteidigers nach einer Vertragsauflösung entsprochen. Morgan verbuchte in der laufenden Oberliga-Saison bei neun Einsätzen zwei Assists.
  • vor 2 Tagen
  • Oberligist Moskitos Essen hat Stürmer Nicholas Miglio unter Vertrag genommen und zunächst mit einem Tryout-Vertrag ausgestattet. Der US-Amerikaner spielte in dieser Saison schon in der Oberliga Süd in Selb und kam dort in in sieben Spielen auf acht Assists.

Die Eishockey NEWS-App

Lesen Sie jetzt alles über die schnellste Mannschaftssportart der Welt auf Ihrem Tablet oder Smartphone. Alle deutschen Ligen, die NHL und die europäischen Clubs finden Sie auf einen Klick. Mit allen Artikeln und Bildern.
Anzeige
Anzeige