Anzeige
Anzeige
Mittwoch, 16. Januar 2019

Löwen-Verteidiger im Interview "Als Löwen Frankfurt sind wir sowieso jedes Spiel die Gejagten" – Frankfurts Max Faber, punktbester Verteidiger der DEL2

Löwe Max Faber.
Foto: Hübner

Die Löwen Frankfurt gehen als Tabellenführer der DEL2 in das kommende Wochenende. Maßgeblichen Anteil am Erfolg hat der Frankfurter Verteidiger Max Faber. Mit 14 Toren und 25 Assists führt Faber die Scorer-Wertung aller Verteidiger in der DEL2 an. Am letzten Spieltag erzielte der 25-Jährige zwei Treffer gegen Ravensburg.

Herr Faber, das letzte Spiel gegen Ravensburg ist noch in aller Munde. Mit 8:1-Toren hat Ihr Team die Towerstars besiegt und die Tabellenführung übernommen. War dies ein perfektes Spiel?

Max Faber: "Der hohe Sieg war sicher dem geschuldet, dass wir Löwen unbedingt gewinnen wollten. Ravensburg war nicht so gut drauf und dies haben wir ausgenutzt. Wir haben uns dann in einen Flow gespielt, wie man heutzutage wohl sagt, und so konnte uns immer nur die Drittelpause stoppen. Positiv war, dass wir immer weiter hungrig geblieben sind. Und so kam dieses außergewöhnliche Ergebnis zustande."

Für Sie lief es gegen Ravensburg super. Zwei Tore haben Sie erzielt. Hinzu kommt, dass Sie auch generell eine starke Leistung in dieser Saison bringen.

Faber: "Ich bin aktuell sicher Nutznießer unserer Powerplay-Reihe. Die Pässe von Mitchell oder Tousignant, die kann man fast gar nicht mehr vorbeischießen. Wir ziehen alle einem Strang und so kann auch ich als Verteidiger profitieren. Jeder weiß, was er zu machen hat."

Ihr Team geht als Tabellenführer in das nächste Wochenende. Wie wichtig ist die Tabellenführung?

Faber: "Es ist super, Erster der Tabelle zu sein. Als Löwen Frankfurt sind wir sowieso jedes Spiel die Gejagten. Nun stehen wir oben und wollen dort natürlich auch bleiben. Aber interessant wird jetzt sein, wie wir als Team mit der Tabellenführung umgehen, weil letztendlich erreicht haben wir ja noch nichts. Unsere Ziele bleiben unverändert, dass wir von Spiel zu Spiel unser bestes Eishockey zeigen wollen."

Sie sind auch ein Spieler, der über den Tellerrand schaut. Letzte Woche haben die Eisenmenger-Brüder ihre Verträge bei den Löwen verlängert. Wie verfolgen Sie so etwas und wie wichtig ist diese Entscheidung für das Team?

Faber: "Es ist definitiv die richtige Entscheidung von den beiden. Die jungen Spieler werden hier auf Top-Niveau geschult und genießen jeden Tag ein super Training. Ich hätte mit 19 Jahren gerne solch eine Chance haben wollen. Dem war leider nicht so. Daher kann ich den Löwen und den Eisenmengers nur gratulieren zu ihren Entscheidungen. Deren Entwicklung ist sicher noch lange nicht vorbei und ich rate allen jungen Spielern der Löwen, in Frankfurt zu bleiben. Sie haben die Eiszeit, die sie brauchen. Und dies in einer Top-Mannschaft."

Interview: Frank Gantert


Anzeige
Anzeige

Anzeige

Kurznachrichtenticker

  • vor einer Stunde
  • Jim Benning, General Manager der Vancouver Canucks in der NHL, hat einen neuen Drei-Jahres-Vertrag unterzeichnet. Der 56-jährige Kanadier hatte die Canucks 2014 übernommen und es in den letzten vier Jahren nicht geschafft, das Team in die Playoffs zu führen.
  • vor einer Stunde
  • Die Rostock Piranhas holen den 20-jährigen Stürmer Kevin Richter von den Casper Bobcats aus der Western State Hockey League (WSHL) zurück in die Oberliga Nord. Der Angreifer aus dem Nachwuchs des Schwenninger ERC konnte bereits vier Oberliga-Spiele für Braunlage und eine Partie für Lindau verbuchen.
  • vor 2 Stunden
  • DEL-Club ERC Ingolstadt muss circa sechs Wochen auf Offensivverteidiger Ville Koistinen verzichten. Der Verteidiger zog sich am Sonntag beim Gäubodenvolksfest-Cup im Spiel gegen die Straubing Tigers (3:2 n.P.) eine Unterkörperverletzung zu.
  • vor 18 Stunden
  • Neben den drei Abgängen vermeldeten die Alligators auch, dass derzeit unklar sei, wann Patrick Wiedl wieder auf dem Eis stehen werde. Der Verteidiger sei aktuell verletzt, eine genaue Prognose zum Heilungsverlauf könne noch nicht gegeben werden.
  • vor 18 Stunden
  • Florian Szwajda, Lukas Fröhlich und Lukas Lenk werden im nächsten Jahr nicht mehr für die Höchstadt Alligators aus der Oberliga Süd auf dem Eis stehen. Fröhlich möchte sich vorerst auf sein Studium konzentrieren, Szwajdas und Lenks Ziel ist bis dato noch unbekannt.

Die Eishockey NEWS-App

Lesen Sie jetzt alles über die schnellste Mannschaftssportart der Welt auf Ihrem Tablet oder Smartphone. Alle deutschen Ligen, die NHL und die europäischen Clubs finden Sie auf einen Klick. Mit allen Artikeln und Bildern.
Anzeige
Anzeige