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Mittwoch, 6. Februar 2019

Planungen weit fortgeschritten Krefelder EV und Krefeld Pinguine wollen ein U23-Team für 2019/20 in der Oberliga Nord installieren

2019/20 soll wieder ein Krefelder Team in der Oberliga Nord starten.
Foto: City-Press

Die Verantwortlichen des Krefelder EV 1981 und der KEV Pinguine Eishockey GmbH wollen in der nächsten Saison mit einem U23-Team am Spielbetrieb der Oberliga Nord teilnehmen. Das gab der Club am Mittwochmittag offiziell bekannt. Ziel sei es, den Nachwuchsspielern der Pinguine den Sprung in die DEL zu erleichtern und diese optimal auf eine Karriere als Eishockeyprofi vorzubereiten.

"Wir haben mit den Planungen bereits im Oktober begonnen und sind seit dem Deutschland Cup intensiv im Austausch mit dem Deutschen Eishockey Bund (DEB). Das neue Team soll unter dem Namen Krefelder EV spielen und seine Heimspiele in der Rheinlandhalle austragen. Wolfgang Schulz und Mikhail Ponomarev, in ihrer Eigenschaft als Hauptgesellschafter der Pinguine, sind in die Planungen eingebunden und unterstützen uns entsprechend", erklärt Achim Staudt, 1. Vorsitzender des Stammvereins.

Mit Niklas Postel (1998), Darren Mieszkowski (1999), Edwin Schitz (2000) und Adam Kiedewicz (2000) haben die Pinguine für die anstehende Spielzeit bereits vier förderlizenzfähige Spieler unter Vertrag genommen. "Wir wollen optimal ausbilden, was mit diesem Konzept gewährleistet sein sollte. Es besteht die Möglichkeit, dass Spieler vormittags am Training der DEL und abends am Training der Oberliga teilnehmen. Hierzu muss lediglich die Straßenseite gewechselt werden. Je nach Entwicklungsstand des Spielers sind auch Einsätze bei einem DEL2-Team möglich. Hierzu sind wir genauso in Gesprächen wie mit weiteren jungen Spielern, die in nächster Zeit Verträge bei uns unterzeichnen werden", so die Worte von Matthias Roos, Sportdirektor und Geschäftsführer der Pinguine.

In den Spielzeiten 2011/12 und 2012/13 hatte es zuletzt ein Krefelder Oberligateam gegeben. "Wir halten es für den richtigen Zeitpunkt, ein eigenes Oberligateam zu installieren. Die Eisbären Berlin hatten dies viele Jahre erfolgreich getan, die Mannschaft jedoch nach der Saison 2008/09 zurückgezogen. Zuletzt wurden die Füchse Duisburg zwischen 2011 und 2015 von mehreren DEL-Teams unterstützt. Wenn man sich anschaut, wo die Spieler, die das Programm in Berlin bzw. Duisburg durchlaufen haben, heute spielen, wird schnell klar, dass ein solches Team im Moment im deutschen Eishockey fehlt. Bestes Beispiel ist Fabio Pfohl, der am Sonntag an zwei von drei Kölner Toren gegen Krefeld beteiligt gewesen ist und aktuell beim Top Team Peking Länderspiele mit der deutschen Nationalmannschaft bestreitet. Er hatte als 17-Jähriger einen Dreijahresvertrag in Duisburg unterschrieben", erläutert Elmar Schmitz, Sportobmann und U20-Trainer des KEV, die Idee ein Oberligateam in Krefeld zu installieren.


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Notizen

  • gestern
  • Die deutsche Auswahl hat bei einem Paralympics-Comeback Platz sechs belegt. Im Spiel um Platz fünf unterlag das Team am Samstag gegen Italien trotz zweimaliger Führung mit 2:5. Drei Tore der Gastgeber im Schlussdrittel brachten die Entscheidung. Bernhard Hering erzielte beide deutschen Treffer.
  • vor 2 Tagen
  • NHL in der Nacht auf Samstag: Die Edmonton Oilers unterlagen bei den St. Louis Blues nach 2:0-Führung (eine Vorlage von Leon Draisaitl) mit 2:3 nach Verlängerung. Die New York Islanders unterlagen den Los Angeles Kings mit 2:3.
  • vor 3 Tagen
  • Die Rostock Piranhas haben den Vertrag mit ihrem bereits seit Anfang Februar beurlaubten Ex-Coach Lenny Soccio (58) nun „im gegenseitigen Einvernehmen" aufgelöst. Der deutsche Ex-Nationalstürmer hatte den Nord-Oberligisten mehr als drei Jahre lang trainiert.
  • vor 3 Tagen
  • Tom Geischeimer von den Hammer Eisbären wurde für sechs Spiele gesperrt und erhält zudem eine Geldstrafe. Geischeimer hatte im ersten Playoff-Spiel der Eisbären gegen die Tölzer Löwen am vergangenen Sonntag seinen Gegenspieler mit einem harten Check gegen den Kopf- und Nackenbereich getroffen.
  • vor 4 Tagen
  • Die Grizzlys Wolfsburg haben den Vertrag mit Co-Trainer Heiko Vogler um zwei Jahre bis 2028 verlängert.
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