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Freitag, 5. April 2019

Großer Umbruch in Düsseldorf DEG: Gogulla und McKiernan gehen, Ridderwall beendet Karriere wie drei andere, Kampf um Descheneau

Philip Gogulla verlässt die DEG nach nur einem Jahr wieder.
Foto: City-Press

Die Düsseldorfer EG wird in der kommenden Saison ein neues Gesicht haben. Gleich zwölf Spieler werden den Club verlassen. Das teilten die Rheinländer am Freitag mit. Darunter sind mit Philip Gogulla der DEL-Stürmer des Jahres und Top-Verteidiger Ryan McKiernan, die bei anderen Teams unterschrieben haben. "Die Gespräche zwischen Philip und uns waren jederzeit transparent und fair. Wir können aufgrund der Rahmenbedingungen seine Beweggründe, bei einem anderen Club zu unterschreiben und nochmal eine vollkommen neue Herausforderung zu suchen, vollständig nachvollziehen. Wenn er irgendwann nach Düsseldorf zurückkehren möchte, werden die Türen der DEG für ihn weiterhin offen stehen", sagte Düsseldorfs Geschäftsführer Stefan Adam. Heißer Kandidat für eine Verpflichtung von Gogulla ist München.

Mit Calle Ridderwall, Kevin Marshall, Braden Pimm und Alexandre Picard werden gleich vier Profis ihre Karriere beenden. Vor allem Ridderwalls Entscheidung, der vor der vergangenen Saison einen Dreijahresvertrag in Düsseldorf unterschrieben hatte, kommt trotz der schwachen Saison des Schweden überraschend. Der Stürmer habe die DEG eindringlich um Auflösung seines Vertrages gebeten und gehe aus persönlichen Gründen mit seiner Familie voraussichtlich in die USA, wo er sich eine neue berufliche und private Existenz außerhalb des Eishockeys aufbauen will, so der Club.

Keinen neuen Vertrag in Düsseldorf erhalten Manuel Strodel, Lukas Laub, Christian Kretschmann, Stefan Reiter sowie die beiden Schweden Frederik Pettersson Wentzel und Nichlas Torp. Adam: "Auf den ersten Blick wird nach einer erfolgreichen Saison für die DEG die Zahl der Wechsel überraschen. Aber bei einer näheren Analyse wird schnell deutlich, dass allein sechs der Abgänge auf den Entschluss der Spieler zurückgehen und es für die anderen Entscheidungen jeweils gute Gründe gab. Wichtig ist uns, dass absolute Identifikationsfiguren bleiben, wie etwa Leon und Mathias Niederberger, Bernhard Ebner, Alex Barta, Marco Nowak oder Kenny Olimb. Um sie und Spieler wie Patrick Buzas, Jerome Flaake, Johannes Huss und andere werden wir ein neues schlagkräftiges Team aufbauen."

Erste Neuzugänge sollen laut Sportdirektor Niki Mondt in der kommenden Woche präsentiert werden. Auch kämpft die DEG weiter um den Verbleib von Shooting-Star Jaedon Descheneau. Der Kanadier habe sich noch nicht für einen anderen Club entschieden und stehe weiter mit Düsseldorf in Gesprächen. Offen ist auch noch die Zukunft von Patrick Köppchen. Der Verteidiger wird demnächst an der Schulter operiert. Danach soll entschieden werden, ob überhaupt und wo der Routinier seine Karriere fortsetzt.


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Notizen

  • vor 15 Stunden
  • Die NHL am Freitag: St. Louis - Las Vegas 4:3, Florida - New York Rangers 1:5 (Winter Classic), Vancouver - Seattle 3:4 n.P. (Philipp Grubauer für die Kraken nicht im Einsatz), Anaheim - Minnesota 2:5 (drittes Saisontor von Nico Sturm für die Wild). Mehr zum Winter Classic:
  • [mehr]
  • gestern
  • Verteidiger Mirko Sacher hat sich im Auswärtsspiel bei den Kassel Huskies eine langwierige Oberkörperverletzung zugezogen. Weitere Untersuchungen in den vergangenen Tagen ergaben, dass er Crimmitschau rund zehn Wochen fehlen wird.
  • vor 2 Tagen
  • D.J. Busdeker, Topscorer und Toptorjäger der Augsburger Panther (PENNY DEL), fällt seinem Club zwei bis drei Wochen aus. Grund ist eine Unterkörperverletzung.
  • vor 3 Tagen
  • Der HC Davos hat zum 17. Mal den Spengler Cup gewonnen und ist damit wieder alleiniger Rekordchampion. Im Endspiel am Silvestermittag schlug der Gastgeber die U.S. Collegiate Selects mit 6:3 (2:1, 1:2, 0:3). Dabei fielen die drei entscheidenden Tore erst in der Schlussphase ab der 56. Minute.
  • vor 3 Tagen
  • NHL-Ergebnisse am Dienstag: Florida - Montreal 2:3 n.V. (0:0, 0:0, 2:2, 0:1), Pittsburgh - Carolina 5:1 (3:0, 2:1, 0:0), Toronto - New Jersey 4:0 (1:0, 1:0, 2:0), Chicago - N.Y. Islanders 2:3 n.P. (0:2, 2:0, 0:0, 0:0, 0:1), Vancouver - Philadelphia 3:6 (1:1, 0:2, 2:3).
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