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Sonntag, 7. April 2019

In der letzten Saisonpartie in Calgary Nächste magische Marke: Leon Draisaitl erzielt als erster deutscher Profi 50 Tore in einer NHL-Spielzeit

Magische Marke erreicht: Nationalstürmer Leon Draisaitl (in der Mitte mit der Trikotnummer 29) bejubelt sein 50. Saisontor.
Foto: imago

Eine große tabellarische Bedeutung hatte die letzte Saisonpartie für die nicht für die Playoffs qualifizierten Edmonton Oilers nicht mehr. Für Leon Draisaitl wurde das Gastspiel bei den Calgary Flames aber nichtsdestotrotz zu einer besonderen Begegnung, denn nachdem der Angreifer vor anderthalb Wochen bereits die magische 100-Punkte-Marke geknackt hatte, erzielte Draisaitl nun auch als erster deutscher Profi der NHL-Historie 50 Tore innerhalb einer Saison. Der 23-Jährige krönte somit eine aus persönlicher Perspektive herausragende Spielzeit.

"Das ist natürlich aufregend", kommentierte Draisaitl seinen nächsten Meilenstein nach dem 3:1-Erfolg bei den Flames, bei dem sein Landsmann Tobias Rieder bei fast 17 Minuten Eiszeit ohne Scorer-Punkt blieb und die NHL-Saison damit im krassen Gegensatz zu Draisaitl ohne einen einzigen Torerfolg beendete. "Es war etwas, woran ich gearbeitet habe und was ich in diesem letzten Spiel natürlich erreichen wollte. Meine Mitspieler haben immer wieder versucht, mir einen aufzulegen, und zum Glück ist einer reingegangen." Tatsächlich dauerte es nicht einmal elf Spielminuten, ehe der gebürtige Kölner nach einem Handgelenkschuss ins kurze Eck den begehrten 50. Saisontreffer bejubeln durfte.

Draisaitl ist somit der erste Oilers-Akteur seit der Spielzeit 1986/87 (!), der diese spezielle Marke geknackt hat. Damals schafften dies Jari Kurri sowie niemand Geringeres als ein gewisser Wayne Gretzky. Draisaitl schließt die NHL-Hauptrunde 2018/19 außerdem als zweiterfolgreichster Torjäger der gesamten Liga nur einen Treffer hinter Washingtons Superstar Alexander Ovechkin ab und ist mit insgesamt 105 Punkten zudem der vierbeste Scorer der Saison hinter Tampas Nikita Kucherov (128 - neuer Rekord für einen in Russland geborenen Spieler), seinem Mannschaftskameraden Connor McDavid (116), der sich gegen Calgary eine Beinverletzung zuzog, sowie Patrick Kane von den Chicago Blackhawks (110).

Stefan Wasmer


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Kurznachrichtenticker

  • vor 2 Stunden
  • Die vormalige EBEL hat ihren neuen Namen und heißt zukünftig bet-at-home ICE Hockey League. Der Saisonstart ist für den 25. September vorgesehen, als neues Ligamitglied sind die Bratislava Capitals mit dabei. Damit spielen nunmehr elf Teams aus vier verschiedenen Ländern in der multinationalen Liga.
  • vor 2 Stunden
  • Neu-Oberligist Herford hat Nico Schnell (21) vom zukünftigen Ligakonkurrenten Hannover Scorpions verpflichtet. 2019/20 legte der Verteidiger in 36 Partien sieben Tore für seine Teamkollegen auf. Insgesamt stand Schnell bisher 141-mal in der Oberliga auf dem Eis (zwei Treffer, 20 Assists).
  • vor 5 Stunden
  • Daniel Huhn hat seinen Vertrag beim ECDC Memmingen verlängert. Der 33-jährige Angreifer kam aufgrund einer langwierigen Knieverletzung in der Saison 2019/20 nur zu neun Einsätzen (drei Tore, fünf Assists) für den Süd-Oberligisten.
  • vor 5 Stunden
  • Nord-Oberligist EXA IceFighters Leipzig hat Abwehrspieler Walther Klaus vom Süd-Oberligisten Eisbären Regensburg verpflichtet. Der 21-jährige Finne mit deutschem Pass absolvierte in der vergangenen Saison zehn Spiele, in denen er punktlos blieb.
  • vor 5 Stunden
  • Stefan Rott wird auch in der kommenden Saison für den EV Füssen auflaufen. Der Oberligist verlängerte den Vertrag mit dem 31-jährigen Verteidiger um eine Spielzeit. 2019/20 verbuchte Rott in 32 Einsätzen zwei Tore und vier Vorlagen.

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