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Dienstag, 14. Mai 2019

Zu- und Abgang am Seilersee Iserlohn Roosters holen Jenike aus Nürnberg, Kapitän Florek geht nach Linz

<p>Goalie Andreas Jenike hat bei den Iserlohn Roosters unterschrieben.<br/>Foto: City-Press<br/></p>

Goalie Andreas Jenike hat bei den Iserlohn Roosters unterschrieben.
Foto: City-Press

Die Iserlohn Roosters haben in Andreas Jenike einen Torhüter für die kommende Spielzeit 2019/20 verpflichtet. Damit haben sich Gerüchte, die auch bei Eishockey NEWS aufgegriffen wurden, bewahrheitet. Über die genaue Vertragslaufzeit machte der DEL-Club am Dienstag keine Angaben. Der 30-jährige gebürtige Hamburger, zuvor seit 2010 im Kader der Thomas Sabo Ice Tigers, kehrt damit an seine alte Wirkungsstätte zurück. In Iserlohn war er nämlich bereits 2008/09 unter Vertrag, kam aber zu keinem DEL-Einsatz.

Jenike verfügt über die Erfahrung von 183 DEL-Partien und kommt in diesen auf eine Fangquote von 91,6 Prozent mit einem Gegentorschnitt, der bei 2,76 liegt. 2016/17 konnte er noch die beste Fangquote in der regulären Saison aufweisen (93,3 Prozent), vergangene Spielzeit verlor der Linksfänger seinen Starter-Posten aber endgültig an den 2017 aus Krefeld gekommenen Nationaltorwart Niklas Treutle und kam auf nur noch 18 Hauptrundeneinsätze, von denen Jenike lediglich vier gewinnen konnte (Fangquote 88,9 Prozent; Gegentorschnitt: 3,79). In den Playoffs durfte er einmal ran, das war beim 1:4 in Mannheim in Spiel 3 der Viertelfinalserie. Nicht zuletzt aufgrund mangelnder Spielminuten hatte er schon länger mit einem Wechsel geliebäugelt und stellt sich bei den Roosters nun dem Kampf um den Status als Nummer eins mit einem weiteren Torhüter, der von den Sauerländern noch bekannt gegeben werden muss.

"Mit Andreas verpflichten wir einen sehr zuverlässigen und erfahrenen Torhüter, der sein Topniveau in der DEL unter Beweis gestellt hat. Mit Ausnahme der letzten Spielzeit lag seine Fangquote in der Liga immer über 91,4 Prozent, meist über 92 Prozent (in der Hauptrunde, Anm. d. Red.). Das sind die Statistiken, die wir uns auch in Iserlohn von ihm erhoffen", unterstreicht Christian Hommel, Sportlicher Leiter der Roosters.

"Mich haben die Gespräche mit Christian Hommel und Jason O'Leary überzeugt. Ihre Vision vom Neuanfang, ihr Engagement und ihre Ideen haben Substanz. Deshalb habe ich mich entschieden, an den Seilersee zurückzukehren", so Andreas Jenike zu seinem Wechsel.

Nicht mehr zum Iserlohner Kader gehören wird hingegen der letztjährige Kapitän Justin Florek. Der US-Amerikaner hat sich für ein Engagement bei den Liwest Black Wings Linz aus der EBEL entschieden und bricht seine Zelte am Seilersee damit nach zwei Spielzeiten wieder ab. In insgesamt 105 Pflichtspielen für die Sauerländer kam der 28-jährige Zwei-Wege-Stürmer, der 2018/19 auch zeitweise als Verteidiger aushelfen musste, auf 19 Tore und 23 Vorlagen.


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Kurznachrichtenticker

  • vor 16 Stunden
  • Der 19-jährige Verteidiger Nick Dolezal wechselt aus der DNL-Mannschaft des ERC Ingolstadt zu Oberliga-Club Höchstadt Alligators. Zudem bleibt Verteidiger Patrick Wiedl beim EHC. Stürmer Friedrich Kolesnikov verlässt den Verein hingegen mit noch unbekanntem Ziel.
  • vor 16 Stunden
  • Die Iserlohn Roosters (DEL) haben Stürmer Daniel Weiß (Nürnberg) als Neuzugang bestätigt. Der 29-Jährige sammelte 2018/19 in 60 Spielen 30 Punkte (elf Tore, 19 Assists). In seiner Karriere absolvierte der Linksschütze bereits über 500-DEL-Spiele.
  • vor 18 Stunden
  • Stürmer Max Lukes (23) trägt auch kommende Saison das Trikot der Bietigheim Steelers. 2018/19 gelangen ihm in 51 Spielen fünf Tore und 13 Vorlagen. Geschäftsführer Volker Schoch: „Max ist ein junger deutscher Spieler, der seit drei Jahren immer alles gibt und ein wichtiger Teil unseres Spiels ist.“
  • vor 19 Stunden
  • Ivy van den Heuvel, Kapitän der Tilburg Trappers, hat mit 30 Jahren einen Schlussstrich unter seine aktive Spielerkarriere gezogen. Der Angreifer wurde von 2016 bis 2018 dreimal in Folge Oberliga-Meister und verbuchte in 235 Oberliga-Einsätzen 106 Tore sowie 146 Vorlagen.
  • vor 20 Stunden
  • Für den wegen häuslicher Gewalt suspendierten Slava Voynov besteht nach einem Schiedsspruch nun doch die Möglichkeit der NHL-Rückkehr nach 41 Partien 2019/20. Die LA Kings, bei denen seine NHL-Transferrechte liegen, ließen aber schon verlauten, nicht mit dem Russen zu planen.

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