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Donnerstag, 16. Mai 2019

5:4-Erfolg in St. Louis Erik Karlsson schießt San Jose Sharks in der Overtime mit kontroversem Treffer zur Serienführung

<p>Erik Karlsson erzielt das 5:4. <br/></p><p>Foto imago images/Zuma Press/Richard Ulreich</p>

Erik Karlsson erzielt das 5:4.

Foto imago images/Zuma Press/Richard Ulreich

Erik Karlsson führte die San Jose Sharks in der Nacht zum Donnerstag zur 2:1-Serienführung gegen die St. Louis Blues. Der Superstar erzielte beim 5:4-Sieg nach Verlängerung nicht nur den Treffer zum 1:0, sondern auch den Siegtreffer zum 5:4 in der 66. Minute. Dabei nahm das Spiel einen kuriosen Verlauf und führte aufgrund einer Kontroverse am Schluss zu großen Diskussionen.

Karlsson (14.) und Oldie Joe Thornton brachten die Sharks in diesem ersten Spiel in St. Louis mit 2:0 in Führung. Karlsson traf per Schlenzer kurz hinter dem rechten Bullykreis, Thornton verwertete einen Abpraller nach einem Schuss von Marc-Edouard Vlasic. Im zweiten Drittel konnte zunächst Karlsson dann Ivan Barbashev nicht halten. Der Russe passte in der 22. Minute zu Alexander Steen, der das 1:2 erzielte. Doch nur 18 Sekunden später stellte Thornton den alten Zwei-Tore-Abstand wieder her.

Dann aber waren nur noch die Blues am Drücker: Vladimir Tarasenko überwand in der 25. Minute scheinbar leicht die neutrale Zone und schlenzte den Puck vorbei an Martin Jones in den Winkel. David Perron trag in der 37. Minute dann hoch am kurzen Eck und glich aus. Jones verhinderte erst noch die erstmalige Führung der Blues gegen Oskar Sundqvist, im daraus resultierenden Überzahlspiel traf dann aber Erneut Perron mit einem Fernschuss und erzielte das 4:3.

Im Schlussdrittel, in dem beide Teams nur drei Schüsse aufs Tor abgaben, war dann erst Jones Sieger gegen Perron, der das 5:3 auf dem Schläger hatte (45.), auch Jaden Schwartz (56.) scheiterte an Jones. Die Sharks nahmen den Torhüter vom Eis und hatten Erfolg: Logan Couture konnte 61 Sekunden vor dem Ende den Puck zum Ausgleich über die Linie drücken.

In der Overtime war es dann erneut Erik Karlsson, der zur rechten Zeit am rechten Ort stand. Timo Meier setzte sich im Angriff zweimal durch und spielte den Puck in die Mitte, wo ihn Gustav Nyqvist an Karlsson weiterleitete. Dieser überwand Jordan Binnington im Blues-Tor. Diese monierten einen Handpass von Meier (im Video ist zu sehen, wie der Schweizer den Puck direkt mit der offenen Hand weiterleitet), die Referees entschieden aber auf Tor.

"Inakzeptabel, aber ok", sagte Perron nach dem Spiel gegenüber TSN. "Klar war das ein Handpass, aber wir versuchen das auszublenden und ans nächste Spiel zu denken Die Liga wird sich darum kümmern, wie sie es auch bisher in den Playoffs getan hat." Blues-Coach Craig Berube sagte: "Ich habe dazu nichts zu sagen." Kay Whitmore, Schiedsrichter-Supervisor, sagte gegenüber Reportern, dies sei eine Aktion, die nicht per Videobeweis überprüft werden könne. "Ich weiß, dass das wie eine faule Ausrede klingt, aber das ist die Wahrheit."

Michael Bauer


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Kurznachrichtenticker

  • vor 16 Stunden
  • Der 19-jährige Verteidiger Nick Dolezal wechselt aus der DNL-Mannschaft des ERC Ingolstadt zu Oberliga-Club Höchstadt Alligators. Zudem bleibt Verteidiger Patrick Wiedl beim EHC. Stürmer Friedrich Kolesnikov verlässt den Verein hingegen mit noch unbekanntem Ziel.
  • vor 16 Stunden
  • Die Iserlohn Roosters (DEL) haben Stürmer Daniel Weiß (Nürnberg) als Neuzugang bestätigt. Der 29-Jährige sammelte 2018/19 in 60 Spielen 30 Punkte (elf Tore, 19 Assists). In seiner Karriere absolvierte der Linksschütze bereits über 500-DEL-Spiele.
  • vor 18 Stunden
  • Stürmer Max Lukes (23) trägt auch kommende Saison das Trikot der Bietigheim Steelers. 2018/19 gelangen ihm in 51 Spielen fünf Tore und 13 Vorlagen. Geschäftsführer Volker Schoch: „Max ist ein junger deutscher Spieler, der seit drei Jahren immer alles gibt und ein wichtiger Teil unseres Spiels ist.“
  • vor 19 Stunden
  • Ivy van den Heuvel, Kapitän der Tilburg Trappers, hat mit 30 Jahren einen Schlussstrich unter seine aktive Spielerkarriere gezogen. Der Angreifer wurde von 2016 bis 2018 dreimal in Folge Oberliga-Meister und verbuchte in 235 Oberliga-Einsätzen 106 Tore sowie 146 Vorlagen.
  • vor 20 Stunden
  • Für den wegen häuslicher Gewalt suspendierten Slava Voynov besteht nach einem Schiedsspruch nun doch die Möglichkeit der NHL-Rückkehr nach 41 Partien 2019/20. Die LA Kings, bei denen seine NHL-Transferrechte liegen, ließen aber schon verlauten, nicht mit dem Russen zu planen.

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