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Mittwoch, 29. Mai 2019

NHL lockt Nationalspieler Bergmann unterschreibt Dreijahresvertrag in San Jose, Edmonton soll ein Auge auf Tiffels geworfen haben

Lean Bergmann
Foto: City-Press

Im Interview mit Eishockey NEWS in der aktuellen Print-Ausgabe hatte Mannheims Manager Jan-Axel Alavaara noch gehofft, dass Neuzugang Lean Bergmann in der kommenden Saison auch für die Adler auflaufen würde. Nun hat der Nationalspieler, den der Meister aus Iserlohn verpflichtet hatte, einen NHL-Einstiegsvertrag über drei Jahre bei den San Jose Sharks unterschrieben.

"Lean hat in den letzten Jahren, egal ob in der schwedischen Juniorenliga, der USHL oder in der DEL, in der er als einziger 20-Jähriger 20 Tore erzielte, sein Tempo und seine offensiven Fähigkeiten konstant weiterentwickelt. Dazu spielt er einen Power-Forward-Stil. Wir schätzen seine Einstellung und seine physische Spielweise und glauben daher, dass sein Spiel gut zu unserer Art zu spielen passt", sagte San Joses Manager Doug Wilson auf der Webseite der Kalifornier zur Verpflichtung des Deutschen.

Eine kleine Hoffnung besteht für die Adler allerdings, dass Bergmann in der kommenden DEL-Saison doch das Mannheimer Trikot tragen könnte. Die Sharks könnten den Stürmer auch nach Deutschland ausleihen, sollte der NHL-Club nach dem Trainingscamp im September zur Erkenntnis kommen, dass es für die Entwicklung des Shooting-Stars besser wäre, noch eine weitere Saison in der Heimat zu spielen und ihn dementsprechend an die Adler auszuleihen.

"Natürlich freut es uns, dass deutsche Spieler im Blickfeld der NHL sind. Das zeigt, dass wir gute Spieler in der DEL haben. Ich bin aber der Meinung, dass Lean mit Blick auf sein Allround-Game ein weiteres Jahr in Deutschland guttun würde. Wir befinden uns mit San Jose in Abstimmung darüber, was das Beste fur seine Entwicklung ist", so Adler-Manager Alavaara.

Mannheim ist anscheinend aber nicht der einzige DEL-Club, der um die Dienste eines Nationalspielers bangen muss. So meldet das Edmonton Journal, dass die Oilers ein Auge auf Frederik Tiffels geworfen haben und sich mit der Verpflichtung des Stürmers von den Kölner Haien beschäftigen. Der 24-Jährige hat ebenfalls eine Nordamerika-Vergangenheit, spielte von 2012 bis 2018 in der USHL, NCAA und ein Jahr als Profi in AHL und ECHL. In seiner ersten DEL-Saison für Köln bestrifft Tiffels in der vergangenen Saison 38 Spiele (zehn Tore, 21 Assists), ehe er zuletzt wie Bergmann das DEB-Trikot bei der Weltmeisterschaft trug und dort in acht Spielen vier Scorerpunkte sammelte.

"Freddie hat sich in Köln gut weiterentwickelt und auch in den Playoffs eine führende Offensivrolle übernommen", sagte Mark Mahon, Sportlicher Leiter der Kölner Haie. "Wir stehen in Kontakt mit Freddie und seinem Agenten, möchten aber keine Wasserstandsmeldung abgeben."


Kurznachrichtenticker

  • vor 18 Stunden
  • Der Herner Eissportverein aus der Oberliga Nord hat mit dem EV Duisburg (Regionalliga West) einen weiteren Kooperationspartner gefunden. Die langjährigen Rivalen gehen in der Saison 2020/21 eine Partnerschaft ein. Die HEV-Stürmer Noah Bruns und Maximilian Herz erhalten eine Förderlizenz für den EVD.
  • vor 19 Stunden
  • Torhüter Nico Henseleit und Verteidiger Robin Maly verlassen die Höchstadt Alligators (Oberliga Süd) mit unbekanntem Ziel.
  • gestern
  • Steven Stamkos (30) kann im laufenden Stanley-Cup-Finale gegen die Dallas Stars nicht mehr in das Geschehen eingreifen. Der Kapitän der Tampa Bay Lightning hatte sein Comeback nach einer Unterkörperverletzung in Spiel 3 der Serie nach nicht einmal drei Minuten Eiszeit abbrechen müssen.
  • gestern
  • Chris Stewart hat seine Karriere nach insgesamt 707 NHL-Einsätzen (333 Scorer-Punkte) im Alter von erst 32 Jahren beendet. Der Flügelstürmer, der zuletzt bei den Philadelphia Flyers unter Vertrag stand, hatte während des Lockouts 2012/13 in 15 Zweitligapartien für Crimmitschau 20 Punkte verzeichnet.
  • vor 2 Tagen
  • Der EV Füssen musste in seinem dritten Testspiel seine erste Niederlage einstecken. Der Süd-Oberligist unterlag dem Bayernligaaufsteiger VfE Ulm/Neu-Ulm trotz einer Aufholjagd im Schlussdrittel mit 4:6 (0:3, 0:1, 4:2).
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