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Montag, 28. Oktober 2019

Rivalisierende Gruppen Vor DEL2-Spiel zwischen Ravensburg und Landshut: Jagdszenen in der Altstadt

Symbolbild.
Foto: imago images / Jan Hübner

Es waren Szenen, welche mit gesundem Menschenverstand betrachtet nur noch für kollektives Kopfschütteln und auch Wut sorgen. Im Vorfeld der Begegnung zwischen Ravensburg und Landshut in der DEL2 kam es schon viereinhalb Stunden vor dem eigentlichen Spielbeginn zu Ausschreitungen in der Ravensburger Altstadt. Rivalisierende Gruppen, die der Ultraszene auch von südwestdeutschen Fußballclubs anzurechnen sind, boten sich mit Sturmhauben vermummt Jagdszenen durch die Altstadt.

Bestätigt wurden anfangs nur umhergeworfene Mülltonnen, später berichteten Augenzeugen auch von eingeschlagenen Scheiben. Aufgrund der Vorgeschichte zwischen Ravensburg und Landshut war die Polizei schon im Vorfeld vorgewarnt und brachte die Lage rechtzeitig vor dem Spiel unter Kontrolle. Aufgrund der massiven Vorfälle wurden von Revieren der Nachbarorte sowie Landes-Bereitschaftseinheiten nachalarmiert.

Immerhin: Dank des großen Polizeiaufgebots blieb es in der Halle abgesehen von verbalen und gestikulierenden Provokationen ohne gravierende Zwischenfälle. Der Eishockeyabend in Ravensburg (Endstand 4:2) hatte dennoch einen deutlich faden Beigeschmack und die Aufarbeitung der unsäglichen Szenen wird wohl noch einige Zeit in Anspruch nehmen.

Frank Enderle


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Notizen

  • vor 13 Stunden
  • Hernes Verteidiger Niklas Heyer wird aufgrund einer Verletzung nicht mehr ins Spielgeschehen der laufenden Oberliga-Nord-Saison eingreifen können.
  • vor 13 Stunden
  • Für Angreifer Michael Fomin von den Füchsen Duisburg (Oberliga Nord) ist die Saison aufgrund einer Schulterverletzung, die er sich in Hannover zuzog, beendet.
  • vor 19 Stunden
  • Max Herzog fehlt den IceFighters Leipzig (Oberliga Nord) am Sonntag. Der 19 Jahre alte Stürmer ist nach der zweiten Fünf-Minuten-Strafe wegen Fighting automatisch für ein Spiel gesperrt.
  • vor 2 Tagen
  • Geschäftsführer Roland Schmid verlässt die Stuttgart Rebels (Oberliga Süd) auf eigenen Wunsch und persönlichen Gründen. Alexander Fuchs, der während Schmids Amtszeit als weiterer Geschäftsführer in die Stuttgart Rebels Spielbetriebs-GmbH gekommen ist, wird die Geschicke nun allein weiter steuern.
  • vor 2 Tagen
  • Neues im Tor-Streit in der Oberliga Süd: Die Selber Wölfe haben ihren Widerspruch zurückgezogen, fordern aber eine bessere Aufarbeitung und fixe Videobeweis-Standards. Ein Tor in Deggendorf war nicht gegeben worden - ob den Unparteiischen ein funktionabler Videobeweis parat stand, bleibt unklar.
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