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Sonntag, 1. Dezember 2019

Der 23. DEL-Spieltag am Sonntag Augsburger Powerplay-Festival gegen München, Straubing gewinnt Derby, Krefelds Daniel Pietta erzielt vier Tore

Die Augsburger Panther durften am Sonntag gegen Spitzenreiter EHC Red Bull München gleich fünf Treffer bejubeln – und zwar gleich vier davon im Powerplay.
Foto: imago images/Eibner

Augsburg schießt sich dank eines bärenstarken Überzahlspiels ausgerechnet gegen Spitzenreiter München aus der Krise, Straubing gewinnt das Derby gegen Ingolstadt, Mannheim besiegt Düsseldorf, Köln bleibt auf der Überholspur, Nürnbergs Erfolgsserie endet, kleiner Rückschlag für Berlin und Krefelds Daniel Pietta trifft im Kellerduell gegen Schwenningen gleich viermal ins Schwarze – das waren die wichtigsten Erkenntnisse des 23. DEL-Spieltages vom Sonntag.

Die Spiele vom Sonntag im Stenogramm (7 Einträge)

 

 

Aber der Reihe nach: Für die große Überraschung am Sonntag sorgten die Augsburger Panther. Beim letztlich souveränen 5:2-Heimerfolg gegen Tabellenführer München nutzten die Gastgeber die zahlreichen Undiszipliniertheiten der Münchner zu vier Überzahltoren. So gesehen konnte für Gäste auch als "Ausrede“ nicht die Tatsache herhalten, dass Förderlizenz-Torhüter Daniel Fissinger anstatt Kevin Reich im Kasten stand.

Ein Torfestival mit zehn Treffern sahen 3.747 Zuschauer beim Kellerduell in Schwenningen. Mann des Abends war Gästespieler Daniel Pietta, der beim 6:4-Auswärtserfolg seiner Pinguine gleich vier Mal traf. Schwenningen bleibt damit abgeschlagen Letzter, Krefeld ist bis auf zwei Zähler an Rang zehn herangerückt. Im bayerischen Derby zwischen Straubing und Ingolstadt behielten die Niederbayern vor allem dank einer guten Defensivarbeit mit 4:1 die Oberhand. Die Tigers behaupteten damit in der Tabelle Rang zwei und zugleich den Vorsprung von drei Punkten auf Mannheim.

Ingolstadt hingegen musste Platz sechs an Köln abgeben, das im Abendspiel gegen Iserlohn mit 4:1 die Oberhand behielt und damit den siebten Sieg aus den vergangenen acht Spielen feierte. Vor über 16.000 Fans machten die Haie mit einem starken Anfangsdrittel, wo sie vier Tore erzielten, alles klar. Besonderheit am Rande: Nach längerer Verletzungspause stand Gustaf Wesslau wieder im Tor der Kölner. Bei den Gäste wurde Goalie Andreas Jenike nach 20 Minuten beim Stande von 0:4 ausgewechselt.

Jenikes ehemaliger Arbeitgeber aus Nürnberg musste unterdessen nach zuvor fünf Siegen in Serie am Sonntagabend erstmals wieder eine Niederlage hinnehmen: Die Thomas Sabo Ice Tigers verloren bei den Fischtown Pinguins Bremerhaven, für die es der erst zweite Erfolg aus den jüngsten acht Partien war, trotz einer 1:0-Führung bis zur 31. Spielminute letztlich mit 2:4. Der erfolgreichste Punktesammler der Begegnung war dabei Pinguins-Angreifer Jan Urbas, der zwei Tore selbst erzielte und einen weiteren Treffer vorbereitete. Ein besonderer Abend war es darüber hinaus auch für Bremerhavens Backup-Goalie Patrik Cerveny, der sich mit 27 Paraden seinen allerersten Sieg in der Deutschen Eishockey Liga sicherte.

Auch Meister Mannheim kommt immer besser in Fahrt. Schon am Nachmittag ließen sich die Adler auch von einem Zwei-Tore-Rückstand achteinhalb Minuten vor Ende der regulären Spielzeit nicht aufhalten und setzten sich gegen die Düsseldorfer EG mit 5:3 durch. 3:1 lagen die bis dato effizienten Rheinländer in Front, ehe Supertalent Tim Stützle die Aufholjagd in der 52. Minute mit dem Anschlusstreffer einleitete. Ein Doppelschlag von Joonas Lehtivuori und Borna Rendulic drehte die Partie. Für Mannheim war es der fünfte Drei-Punkte-Sieg in Folge, während die DEG zum fünften Mal in den vergangenen sechs Spielen leer ausging.

Die Eisbären Berlin konnten dagegen gegen Wolfsburg nicht den fünften Sieg aus den vergangenen sechs Spielen einfahren. In einer wilden Partie gaben die Hauptstädter dreimal eine Ein-Tore-Führung aus der Hand, die Grizzlys zweimal. So stand es nach 65 Minuten 5:5. Im Penalty-Schießen hätte Marcel Noebels dann nach zwei Toren in der regulären Spielzeit seinen Hattrick perfekt gemacht. Der Nationalspieler hatte Wolfsburgs Keeper Chet Pickard auch mit einem feinen Trick bezwungen, doch nach Videobeweis wurde das Tor wegen angeblicher Torhüterbehinderung wieder aberkannt. Garrett Festerling sorgte direkt im Anschluss als letzter Schütze für den Grizzlys-Erfolg.


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Kurznachrichtenticker

  • vor 47 Minuten
  • AHL am Samstag: Flügelstürmer Tom Kühnhackl (27) bereitet bei der 2:5-Niederlage seiner Bridgeport Sound Tigers in Syracuse das zwischenzeitliche 2:3 vor und verzeichnet damit seinen ersten Scorer-Punkt der laufenden Saison, geht allerdings mit einer Plus/Minus-Bilanz von -2 aus der Partie.
  • gestern
  • Tom Kühnhackl blieb bei seinem Debüt für die Bridgeport Sound Tigers am Freitag in Utica (5:4 n.P.) punktlos. Die New York Islanders hatten ihn nach Verletzungspause in die AHL geschickt, um Spielpraxis zu sammeln.
  • gestern
  • Die Thomas Sabo Ice Tigers (DEL) müssen in den kommenden zwei Monaten auf Angreifer Joachim Ramoser verzichten. Der 24-jährige Italiener mit deutschem Pass, der in der Spielzeit 2019/20 bisher 16 Spiele (vier Tore, zwei Assists) bestritt, hat sich eine Schulterverletzung zugezogen.
  • vor 2 Tagen
  • Die San Jose Sharks haben Lean Bergmann wieder aus der AHL in den NHL-Kader berufen. Bergmann erzielte bisher fünf Tore und sechs Vorlagen für die San Jose Barracuda. In bisher acht NHL-Spielen kommt er auf eine Vorlage.
  • vor 2 Tagen
  • Die Ravensburg Towerstars aus der DEL2 müssen sechs bis acht Wochen lang ohne Stürmer Thomas Merl auskommen. Der 27-Jährige, der in 21 Spielen fünf Punkte (zwei Tore, drei Assists) sammelte, fällt mit einer Unterkörperverletzung aus.

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