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Montag, 9. März 2020

Mehr Zeit für die Familie Münchens Jason Jaffray beendet nach der laufenden Saison seine Karriere

Jason Jaffray

Foto: City-Press

Der dreimalige deutsche Meister Jason Jaffray wird seine Laufbahn als professioneller Eishockeyspieler nach der Saison 2019/20 und insgesamt 18 Profijahren beenden. Das gab der EHC Red Bull München am Montag bekannt. „Ich möchte nach dieser Saison den Fokus auf meine in Kanada lebende Familie legen und zurück in meine Heimat gehen“, wird Jaffray in einer Mittelung des Clubs zitiert. „So sehr ich meine Zeit hier in München liebe, wurde mir klar, dass das meine letzte Saison sein sollte“, begründet Jaffray seine Entscheidung.

Jaffray wechselte 2015 in die Organisation der Red Bulls. Gleich zu Beginn stellte der 38-Jährige einen neuen DEL-Rekord auf, als er in seinen ersten acht Partien jeweils einen Treffer erzielte. Am Ende seiner Premieren-Saison holte er mit Red Bull München den Meistertitel. „Das war hundertprozentig mein tollster sportlicher Moment in Deutschland. Diese Meisterschaft werde ich nie vergessen. Für viele von uns war es der erste Titel überhaupt.“ 2017 und 2018 gewann er mit den Münchnern zwei weitere Meisterschaften. Insgesamt erzielte Jaffray bislang in 234 Ligaspielen 154 Scorerpunkte (70 Tore sowie 84 Assists).

Ein ausführliches Interview mit Jaffray lesen Sie in der neuen Ausgabe von Eishockey NEWS, die am Dienstag am Kiosk erhältlich ist. Bereits heute können Sie das Interview im APP lesen.

Wegen anhaltender Hüftproblemen absolvierte Jaffray in der vergangenen Saison nur 17 DEL-Einsätze und unterzog sich im März 2019 einer Operation. Rund acht Monate kämpfte der aus Rimbay stammende Angreifer für seine Rückkehr aufs Eis. „Das war die härteste Zeit meiner Laufbahn“, so Jaffray. Den Großteil seiner Reha-Zeit verbrachte er in der Red Bull Eishockey Akademie in Liefering an der bayerisch-österreichischen Grenze. Ende November 2019 feierte Jaffray sein Comeback für Red Bull München und absolvierte fortan alle Pflichtspiele. Seit seiner Rückkehr sammelte er in beiden Wettbewerben zehn Tore und zehn Assists. „Wenn mir vor einem Jahr jemand gesagt hätte, dass ich in dieser Saison an die zehn Tore schießen würde, hätte ich ihn ausgelacht. Nach all dem, was ich in den vergangenen eineinhalb Jahren durchgemacht habe, ist das für mich eine unglaublich befriedigende Saison. Hoffentlich folgt jetzt noch ein langer Playoff-Lauf“, sagt der 1,81 Meter große und 93 Kilogramm schwere Offensiv-Spieler.

Bis zu seinem letzten Spiel als Eishockeyprofi hat Jaffray noch zwei große Ziele. „Zum einen möchte ich meine Karriere gesund beenden. Zum anderen würde ich es lieben, so wie mein ehemaliger Münchner Mitspieler Keith Aucoin abzutreten: Den Pokal im Wissen hochzustemmen, dass es dein letztes Spiel als Profi war.“

 


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Notizen

  • vor einer Stunde
  • DEL2-Club EHC Freiburg muss für den Rest der Saison ohne Stürmer Julian Airich (30 Einsätze, fünf Punkte) auskommen. Beim 30-Jährigen besteht ein Verdacht auf Kreuzbandriss, weitere Untersuchungen sollen Aufschluss geben.
  • vor 4 Stunden
  • NHL-Ergebnisse am Sonntag: Dallas - Tampa Bay 1:4, Detroit - Ottawa 4:3 n.V., Edmonton - St. Louis 5:0.
  • vor 23 Stunden
  • Die deutsche U18-Nationalmannschaft der Frauen steigt in die Top-Gruppe auf. Durch den 2:0-Erfolg am Sonntag gegen Norwegen ist sie in der Tabelle nicht mehr einholbar. Im Gegenzug steigt aus der Top-Gruppe Finnland ab.
  • gestern
  • Andrew Donaldson verlässt den ESV Kaufbeuren (DEL2). Der Kanadier hat den Club um die Auflösung seines noch bis Saisonende laufenden Vertrages gebeten. In den letzten Monaten war Donaldson Interimstrainer und sollte nach der Einstellung von Leif Carlsson auf seinen Co-Trainer-Posten zurückkehren.
  • gestern
  • Die U18-Nationalmannschaft der DEB-Frauen besiegte am Samstagnachmittag die bis dato ungeschlagenen Japanerinnen mit 2:1. Damit hat das Team von Trainer Sebastian Jones den Aufstieg in die Top-Division am Sonntagmittag gegen Norwegen in der eigenen Hand.
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