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Freitag, 24. April 2020

IIHF veröffentlicht Weltrangliste 2020 Deutsche Gruppe für Olympia 2022 steht: DEB-Team trifft auf Kanada, die USA und Gastgeber China

Die deutschen Silberhelden von 2018
Foto: imago images/Sven Simon

UPDATE. Der Eishockey-Weltverband IIHF hat am Freitagmittag die aktuelle Weltrangliste für 2020 veröffentlicht und davon abhängig die Gruppeneinteilung für die Olympischen Winterspiele 2022 in Peking bekannt gegeben: Die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft trifft dabei in Gruppe A auf den Weltranglisten-Ersten Kanada, die USA und Olympia-Gastgeber China. In Gruppe B stehen bereits sicher Russland, Tschechien und die Schweiz, in Gruppe C treffen Finnland und Schweden aufeinander. Drei teilnehmende Teams müssen in den ausstehenden Olmypia-Qualifikationsturnieren noch ermittelt werden.

Wie schwer die deutsche Gruppe letztendlich sein wird, hängt maßgeblich davon ab, ob die NHL-Stars zum Turnier 2022 anreisen werden oder nicht. Die Auswahlen Kanadas und der USA sind komplett von dieser Entscheidung abhängig. „Ich finde Gastgeber China als Gegner sehr interessant. Bei den Nordamerikanern hängt vieles von der Teilnahme der NHL ab", weiß auch Bundestrainer Toni Söderholm und ergänzt: „Für uns laufen schon seit März die Planungen in Richtung Olympia. Die Gruppe zu kennen, ist jetzt sehr motivierend."

Beim Olympischen Eishockeyturnier 2018 in Südkorea bezwang die deutsche Auswahl unter Ex-Bundestrainer Marco Sturm im Halbfinale ein kanadisches Team ohne NHL-Profis und holte sensationell die Silbermedaille – zu Gold im Finale gegen Russland fehlten nur wenige Sekunden.

In der aktuellen Weltrangliste der IIHF haben sich durch die Corona-bedingte Absage der WM kaum Veränderungen ergeben. Die Punkte wurden von der IIHF gemäß den Weltranglisten-Positionen vergeben. So bleibt Deutschland auf einem guten siebten Platz zwischen den USA (6.) und der Schweiz (8.). Die Top Ten der Rangliste bleiben unverändert und werden angeführt von Kanada, Russland und Finnland.

In der Weltrangliste der Frauen konnte die DEB-Auswahl um einen Platz klettern und belegt nun den achten Rang. Das deutsche Team überholte Schweden. Die ersten sechs Plätze sind auch bei den Frauen unverändert und werden angeführt von den USA, Kanada und Finnland. Im Gegensatz zu den Herren sind die DEB-Frauen nicht fix qualifiziert für die Olympischen Winterspiele 2022 in Peking. Dank ihrer Weltranglistenposition genießt die Mannschaft von Trainer Christian Künast allerdings immerhin das Heimrecht bei einem der drei finalen Olympia-Qualifikationsturniere. Dieses soll vom 11. bis zum 14. Februar 2021 in Füssen stattfinden. „Es ist für uns eine gute Möglichkeit, und wir haben sicher einen kleinen Heimvorteil, aber die Spiele müssen natürlich erst gespielt werden", mahnt Künast mit Blick auf das Qualifikationsturnier.


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Notizen

  • vor 4 Tagen
  • NHL in der Nacht: Die St. Louis Blues rücken immer näher an die Wild-Card-Plätze heran. Nach dem 6:2-Sieg (3:2, 2:0, 1:0) bei den Anaheim Ducks liegen sie nur nur drei Zähler zurück. Die Philadelphia Flyers landeten ebenso einen Auswärtssieg: Sie gewannen 4:1 bei den N.Y. Islanders (2:0, 1:1, 1:0).
  • vor 4 Tagen
  • Tim Lutz (25) hat seinen Vertrag bei den Eispiraten Crimmitschau (DEL2) um ein Jahr verlängert. Der Angreifer konnte in der abgelaufenen Saison verletzungsbedingt lediglich in der Endphase vier Matches bestreiten und verzeichnete dabei einen Assist.
  • vor 4 Tagen
  • Die PENNY DEL hat die Anfangszeiten der möglichen Spiele 7 in den noch nicht entschiedenen Viertelfinalserien festgelegt. Der Showdown zwischen München und Ingolstadt am Ostermontag würde um 16.30 Uhr beginnen, der zwischen Straubing und Berlin um 19 Uhr.
  • vor 5 Tagen
  • Wojciech Stachowiak (26) ist nach seinem Trade in die Organisation der Detroit Red Wings weiter in Topform. Der Nationalstürmer verzeichnete am Mittwoch beim 5:0-Sieg der Grand Rapids Griffins in Rockford ein Tor sowie zwei Assists und steht nun bei sieben Punkten in den jüngsten drei Matches.
  • vor 9 Tagen
  • Stürmer Roman Zap wird die Höchstadt Alligators nach einer Saison verlassen. Das gab der Oberligist bekannt. Der 22-Jährige suche eine neue Herausforderung. In 56 Spielen erzielte Zap 15 Tore und verbuchte zudem 19 Assists.
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