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Samstag, 23. Mai 2020

Holzer: „Vielleicht hätten auch 20 Teams gereicht“ NHL-Fortsetzung: Spielergewerkschaft stimmt weiteren Verhandlungen über 24-Team-Format zu – Hygienekonzept und Spielstart weiter offen

Korbinian Holzer
Foto: imago images/Icon Sportswire/Danny Murphy

UPDATE. Die NHL hat der Spielergewerkschaft NHLPA das favorisierte Konzept zur Wiederaufnahme des Spielbetriebs vorgestellt. Demnach sollen die 24 punktbesten Teams (zwölf aus jeder Conference) die Saison wieder aufnehmen. Die ersten vier jeder Conference wären für mögliche Playoffs gesetzt (könnten zuvor aber untereinander spielen), die folgenden acht müssten eine Play-in-Runde spielen, so dass auch Teams wie Chicago oder Montreal die Saison wieder aufnehmen würden.

Die Spielergewerkschaft NHLPA hat mittlerweile weiteren Verhandlungen über das 24-Team-Format zugestimmt. Eine Abstimmung über dieses Format von Seiten der einzelnen Spieler ist dabei aber nicht erfolgt. Das geschah über den Repräsentanten jedes einzelnen Teams bei der Spielergewerkschaft, wie auch Nationalverteidiger Korbinian Holzer von den Nashville Predators gegenüber Eishockey NEWS erläutert hatte. Jeder der 31 Clubs hat bei der NHLPA einen Repräsentanten und wiederum einen Vertreter dessen. „Wenn es darum geht, ob es dann überhaupt weitergeht, werden dann wohl alle Spieler eine Stimme haben – also wenn es um ein Hygienekonzept geht oder wo und wann gespielt wird“, sagte Holzer. „Auch dieses wird wohl über unseren Rep laufen.“

Holzer, der mit seinen Nashville Predators derzeit auf Rang sechs der Western Conference steht und nach einem System, das der kanadische TV-Sender Sportsnet veröffentlichte, in einer Play-in-Runde auf die Arizona Coyotes treffen würde, findet das angedachte Format gut. „Wobei 20 Teams vielleicht auch schon gereicht hätten“, meinte er. „Aber man kann es nie immer allen recht machen. Mal schauen, es geht zumindest etwas vorwärts.“

Für Marco Sturm und die Los Angeles Kings wäre die Saison hingegen damit beendet. Nach Informationen von Eishockey NEWS wurde das den Kings bereits mitgeteilt. Auch Anaheim, San Jose, Buffalo, Ottawa, New Jersey und Detroit müssten das Training nicht mehr aufnehmen.

Michael Bauer/Stefan Wasmer


Kurznachrichtenticker

  • vor 6 Stunden
  • Nachdem sich der Corona-Verdachtsfall beim Deggendorfer SC nicht bestätigte, nimmt der Süd-Oberligist bereits am Montag den Trainingsbetrieb wieder auf. Dem geplanten Heimspiel am Freitag gegen den EV Lindau sollte damit nichts im Wege stehen.
  • vor 6 Stunden
  • Die Höchstadt Alligators (Oberliga Süd) müssen bis Saisonende auf Routinier Vitalij Aab verzichten. Der 41-jährige Angreifer muss sich einer Schulteroperation unterziehen. Glück hatte hingegen Milan Kostourek, der aufgrund seines Stockstichs am Sonntag nur für eine Partie gesperrt wurde.
  • vor 9 Stunden
  • Der Anfang März auslaufende Vertrag von Mario Lamoureux (32) bei den Tölzer Löwen wird nicht verlängert. Der US-Angreifer war Anfang Januar als Ersatz für den verletzten Tyler McNeely gekommen und verbuchte in 18 DEL2-Partien 20 Punkte (acht Tore, zwölf Assists). McNeely ist nun aber wieder genesen.
  • vor 11 Stunden
  • Alex Lambacher von den Augsburger Panthern muss sich einer Hüftoperation unterziehen. Für den italienischen Nationalstürmer mit deutschem Pass ist die Saison 2020/21 damit vorzeitig beendet. Der 24-Jährige bestritt in der laufenden Spielzeit 18 Partien (ein Tor, zwei Assists) in der PENNY DEL.
  • gestern
  • Die Saale Bulls Halle haben den Vertrag mit Angreifer Frantisek Wagner einvernehmlich aufgelöst. Der 24-jährige Angreifer war erst im Januar von den Bayreuth Tigers (DEL2) zum Nord-Oberligisten gewechselt. Für Halle erzielte der Tscheche mit deutschem Pass in sieben Partien einen Treffer.
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