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Freitag, 20. November 2020

Statement der Pinguine Stefano Ansaldi über die Krefelder Mannschaft: "Sergey Saveljev und sein Team durchleben eine schwierige Situation"

Die leere Krefelder Nordtribüne beim Spiel gegen Wolfsburg am Dienstag.
Foto: City-Press

Nach dem Warmup-Protest der Spieler der Krefeld Pinguine am Dienstagabend und der Entscheidung der PENNY DEL, am 17. Dezember 2020 in die Saison zu starten, nahm Stefano Ansaldi, CEO der Save’s AG, in einer Pressemitteilung des Clubs am Freitagabend Stellung zur Lage bei den Pinguinen. „Sergey Saveljev und sein Team durchleben eine schwierige Situation, in der sie einige Baustellen der Vergangenheit aufzuarbeiten haben. Das kann nicht von heute auf morgen geschehen, aber ich weiß, dass hier keine Überstunden gezählt werden und jeder mit Herzblut bei der Aufgabe ist, um Ruhe in den Verein zu bringen", so Ansaldi, der im Folgenden auch versucht, die Protestaktion der Mannschaft zu erklären.

Da sich die Spieler aufgrund der noch laufenden Vorbereitung auf die Saison einer noch reduzierten Belastung ausgesetzt sehen, sind sie zu einem gewissen Prozentsatz noch in der Kurzarbeit, teilte der Club mit. „Die Spielergehälter werden zum 15. eines jeden Monats für den Vormonat fällig. Dieser fiel in diesem Monat auf einen Sonntag. Es war vereinbart, dass wir mit dem eintreffenden Geld bezüglich der angemeldeten Kurzarbeit des Vormonats die neuen Gehälter begleichen. Dass diese Zahlung wenige Tage verspätet bei uns einging, führte unsererseits zu einer um wenige Tage verspäteten Auszahlung an die Spieler. Wir unterwerfen uns klar dem Prinzip der Leistung und Gegenleistung, wissen um unsere Verpflichtung. Die Aktion der Spieler haben wir zur Kenntnis genommen, auch wenn wir nicht glücklich darüber sind. Maßnahmen werden wir daraus ableiten", so Ansaldi zur bestreikten Spielvorbereitung der Pinguine am Dienstag gegen Wolfsburg.

Weiter heißt es in der Mitteilung des Clubs: "Entgegen diverser Mutmaßungen der vergangenen Tage ist die wirtschaftliche Situation der Krefeld Pinguine unter Kontrolle. Zwischenzeitlich wurde das seitens der Liga vermutete Finanzloch durch unsere Hauptgesellschafterin, die Save’s AG, selbst in der Kürze der Zeit durch eine Finanzierungsvereinbarung in Gänze für die Zukunft geschlossen, bis weitere notwendige Gespräche mit den Spielern geführt worden sind."


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Notizen

  • gestern
  • Geschäftsführer Roland Schmid verlässt die Stuttgart Rebels (Oberliga Süd) auf eigenen Wunsch und persönlichen Gründen. Alexander Fuchs, der während Schmids Amtszeit als weiterer Geschäftsführer in die Stuttgart Rebels Spielbetriebs-GmbH gekommen ist, wird die Geschicke nun allein weiter steuern.
  • gestern
  • Neues im Tor-Streit in der Oberliga Süd: Die Selber Wölfe haben ihren Widerspruch zurückgezogen, fordern aber eine bessere Aufarbeitung und fixe Videobeweis-Standards. Ein Tor in Deggendorf war nicht gegeben worden - ob den Unparteiischen ein funktionabler Videobeweis parat stand, bleibt unklar.
  • vor 2 Tagen
  • Paul Mayer ist U21-Förderspieler des Monats Januar in der DEL2. Mayer stand im Januar 22:21 Minuten pro Spiel auf dem Eis. Das war nicht nur der Höchstwert aller U21-Spieler, sondern auch der Bestwert seines Teams. Zudem war der Defender im Januar an zwei Treffern des ESVK beteiligt.
  • vor 3 Tagen
  • Geldstrafe für Dallas Eakins: Der Trainer der Adler Mannheim hat sich nach Ansicht des DEL-Disziplinarausschusses in der Partie vor der Pause gegen München unsportlich gegenüber den Spieloffiziellen verhalten.
  • vor 4 Tagen
  • Für Weidens Torhüter Felix Noack (Unterkörperverletzung) ist die DEL2-Saison voraussichtlich vorzeitig beendet. Zudem laborieren die Kontingentstürmer Zach Tsekos und Tyler Ward an kleineren Verletzungen.
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