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Samstag, 10. April 2021

PENNY DEL am Samstag Eindrucksvolle Eriksson-Rückkehr: Schwenningen überrascht mit Heimsieg über Berlin — Köln nimmt in Ingolstadt nur einen Punkt mit

Zuletzt aus familiären Gründen in der Heimat, am Samstag wieder der entscheidende Mann: Schwenningens großer Rückhalt, Joacim Eriksson.
Foto: IMAGO / Eibner

Zwei Erfolge für die Süd-Teams: Der ERC Ingolstadt feierte im Samstagabendspiel der PENNY DEL einen 3:2-Erfolg nach Penalty-Schießen über die Kölner Haie. Im Samstagsnachmittagsspiel der PENNY DEL überraschten die Schwenninger Wild Wings mit einem 4:2-Heimsieg über Nord-Spitzenreiter Berlin und meldeten sich damit im Kampf um Platz vier und den damit verbundenen Viertelfinaleinzug in der Gruppe Süd zurück. Mit 55 (!) Saves in 60 Spielminuten war Wild-Wings-Schlussmann Joacim Eriksson nach seiner kürzlichen Rückkehr aus Schweden sofort wieder der Matchwinner für seine Farben. Durch den Sieg schoben sich die Schwarzwälder wieder auf Platz fünf im Süden vor, vorbei an Augsburg und nun einen Punkt hinter den viertplatzierten Straubing Tigers, die ein Spiel weniger als die Wild Wings absolviert haben.

Spät im ersten Drittel gingen die Hausherren durch Erikssons Landsmann Andreas Thuresson in Führung, doch Berlin gelang mit dem Start in den zweiten Abschnitt der Ausgleich durch Nationalverteidiger Jonas Müller. Das Mitteldrittel war jedoch alles in allem nicht der Abschnitt der Gäste, die trotz zahlreicher Powerplay-Möglichkeiten keinen weiteren Treffer erzielen konnten. Ganz im Gegensatz zu den Wild Wings: Die brachten sich durch ein Tor von Christopher Fischer zunächst erneut in Front, ehe Troy Bourke einen Unterzahlalleingang zum 3:1 für Schwenningen abschloss.

Das Spiel im Stenogramm: (2 Einträge)

 


Mit diesem Spielstand ging es ins letzte Drittel, in dem Berlin ein Chancenfeuerwerk abbrannte, erneut aber einiges liegen ließ. Matt White brachte die Eisbären mit seinem 16. Saisontor immerhin auf 2:3 heran (49.). Mehr war aber nicht drin für die Gäste an diesem Nachmittag, sodass Schwenningens Kapitän Travis Turnbull 79 Sekunden vor dem Ende per Empty-Net-Tor den 4:2-Endstand erzielen konnte.

Eisbären-Verteidiger Frank Hördler sagte nach der Niederlage in seinem 900. DEL-Einsatz am Mikrofon von MagentaSport: „Wir sind fünf Minuten im zweiten Drittel etwas vom Gas gegangen – und sind dafür knallhart bestraft worden.“ Und Schwenningens Verteidiger Christopher Fischer, Torschütze zum richtungsweisenden 2:1, freute sich nach der Partie über die Trendwende bei den Schwarzwäldern: „Es war sehr wichtig für die Mannschaft, dass wir nach ein paar Niederlagen zuletzt wieder ein Spiel gewonnen haben. Es war nicht unser bestes Spiel, wir waren undiszipliniert und haben zu viele Strafen genommen. Aber Joacim Eriksson im Tor hat uns das nötige Selbstvertrauen gegeben.“

Im Duell zwischen dem ERC Ingolstadt und den Kölner Haien brachten die 60 regulären und die fünf extra Minuten keine Entscheidung: Erst im Shootout behielten die Panther die Oberhand, dank der verwandelten Versuche von Louis-Marc Aubry und Ryan Kuffner. Auf Seiten der Haie war lediglich Frederik Tiffels erfolgreich – so blieben zwei Zähler in Oberbayern. Für die Domstädter, die in der Tabelle der Nordstaffel weiter fünf Zähler hinter Düsseldorf (Platz vier) liegen, geht die Reise weiter nach Straubing, wo sie am späten Sonntagnachmittag antreten.

Früh hatte Nationalstürmer Tim Wohlgemuth, der die Panther im Sommer in Richtung Mannheim verlässt, den Gastgeber in Überzahl in Führung gebracht. Colin Ugbekile stellte in der 22. Minuten auf 1:1, ehe Petrus Palmu die Panther erneut im Powerplay wieder in Front schoss (30.). Mit einem starken Schlussabschnitt verdienten sich die Haie jedoch den 2:2-Ausgleich, Torschütze war aus kurzer Distanz Marcel Barinka. Köln war in der Folge dem Sieg näher als die Hausherren, doch Frederik Tiffels war im Pfostenpech und so ging es in die Overtime. Obwohl die Haie den Großteil der Verlängerung in Überzahl verbrachten, gelang der Siegtreffer nicht. Das sollte sich am Ende rächen. „Special Teams waren wieder einmal das Stichwort“, sagte Haie-Verteidiger Dominik Tiffels am Mikrofon von MagentaSport zur 2:3-Pleite nach Penalty-Schießen und traf damit den Nagel auf den Kopf.

Sebastian Groß


Kurznachrichtenticker

  • gerade eben
  • Der Kanadier Reid Gardiner (ehemals Düsseldorfer EG), mit 34 Toren und 40 Vorlagen drittbester Scorer der Tölzer Löwen in der DEL2-Spielzeit 2020/21, schließt sich dem finnischen Top-Club JYP Jyväskylä an.
  • vor einer Stunde
  • Grünes Licht für die deutsche Nationalmannschaft: Nachdem bei allen beteiligten Personen die durchgeführten PCR-Tests negativ ausfielen, kann das DEB-Team am Donnerstag den Trainingsbetrieb wieder aufnehmen und auch die beiden Testspiele gegen Belarus sollten planmäßig stattfinden können.
  • vor 2 Stunden
  • Mit einem souveränen 8:1-Erfolg gegen Schweden ist die kanadische U18 ins Finale der Weltmeisterschaft eingezogen. Dort treffen sie in der Nacht zum Freitag auf Russland. Die Sbornaja setzte sich mit 6:5 gegen Finnland durch. Vor dem Finale bestreiten Schweden und Finnland das Spiel um Platz 3.
  • vor 15 Stunden
  • Einen Tag nachdem ihn der ESV Kaufbeuren als Abgang vermeldete, wurde Max Lukes als Neuzugang beim ECDC Memmingen aus der Oberliga Süd vorgestellt. Für Kaufbeuren bestritt der 26-jährige Angreifer in der Saison 2020/21 45 DEL2-Spiele, in denen er sechs Treffer erzielte und sieben Assists sammelte.
  • vor 15 Stunden
  • Sergei Stas hat seinen Vertrag bei den Saale Bulls Halle verlängert. Der 29-jährige Angreifer geht damit in seine dritte Saison für den Nord-Oberligisten. Bisher absolvierte der ehemalige DEL-Spieler für Halle 83 Oberligaspiele (26 Tore, 56 Assists).
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