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Freitag, 7. Mai 2021

Vorbereitungsphase drei in Nürnberg Nach Fehlstart: Deutschland verliert auch fünftes Testspiel vor dem WM-Turnier 2021 mit 1:4 gegen Weißrussland

Sorgte mit seinem Empty-Net-Tor zum 3:1 für die endgültige Entscheidung in der Schlussminute: Weißrusslands Francis Paré.
Foto: City-Press

Die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft hat auch ihr fünftes Testspiel im Rahmen der WM-Vorbereitung 2021 in Nürnberg verloren: Am späten Freitagnachmittag kassierte die DEB-Auswahl, die coronabedingt auf einen Teil des geplanten Staffs verzichten musste (Eishockey NEWS berichtete), nach grobem Fehlstart eine 1:4-Niederlage gegen Weißrussland. Die letzten beiden Tore erzielte das Team Belarus, das nach nur siebeneinhalb Minuten schon mit 2:0 in Front lag, ins verwaiste deutsche Gehäuse. Den einzigen deutschen Treffer konnte Nürnbergs Daniel Schmölz verbuchen.

Im Tor der deutschen Mannschaft startete erstmals in der WM-Vorbereitung Felix Brückmann (Adler Mannheim). Und dieser sah sich in der Anfangsphase einem Sturmlauf der Weißrussen ausgesetzt, die besonders in den ersten 15 Spielminuten läuferisch eine Klasse besser waren als die DEB-Auswahl. Und die Gäste nutzten ihre Überlegenheit schon in der ersten Minute: German Nesterov (HK Gomel) vollendete einen Zwei-auf-eins-Konter zur sehr frühen Gästeführung. In der achten Spielminute erhöhte dann Verteidiger Dmitri Znakharenko (Dinamo Minsk(KHL) per Direktabnahme nach schöner Vorlage von Sergei Drozd.

Das Spiel im Stenogramm: (1 Einträge)

 


Die Zwei-Tore-Führung für die Weißrussen nach 20 Minuten ging absolut in Ordnung, was auch Bundestrainer Toni Söderholm nach Spielende anerkennen musste: „Es war ein brutal schlechter Start, was die Zweikämpfe und das Läuferische angeht. Auch von der Intensität her waren wir nicht auf Augenhöhe mit dem Gegner.“ Gegen Ende des ersten und vor allem im zweiten Abschnitt steigerte sich die DEB-Auswahl und kam in Überzahl zum 1:2-Anschlusstreffer (38.). Daniel Schmölz hatte nach Pfostenkracher von Matthias Plachta aus kürzester Distanz die Scheibe ins leere Tor gedrückt.

Das deutsche Team schien auf dem Weg zur Wende im Spiel zu sein, doch vergab in der Folge eine Reihe von Großchancen. So musste die DEB-Auswahl in der Schlussphase Brückmann zu Gunsten eines sechsten Feldspielers vom Eis nehmen. Doch auch mit zwei Mann mehr gelang der Ausgleich nicht – im Gegenteil: Mit zwei Empty-Net-Toren (das erste davon sehr sehenswert von Francis Paré) sorgte das Team Belarus für den 4:1-Endstand.

Bereits am Samstag trifft das DEB-Team erneut auf die Weißrussen, MagentaSport überträgt live ab 15:30 Uhr – auch SPORT1 überträgt die Partie, die um 15:45 Uhr beginnt, live. Im letzten Test vor dem WM-Turnier in Lettland geht es um die Kaderplätze für Riga und um die letzte Chance auf ein Erfolgserlebnis auf dem Weg zur Weltmeisterschaft 2021.

Sebastian Groß

Die Stimmen zum Spiel: (3 Einträge)

 

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Notizen

  • vor 7 Stunden
  • Der SC Riessersee hat das Nachholspiel in der Oberliga Süd beim Höchstadter EC mit 4:1 gewonnen. Spielentscheidend war dabei der Hattrick von Angreifer Nik Armstrong-Kingkade im Schlussdrittel. Das ursprüngliche Spiel war vor einigen Wochen wegen eines Schadens an der Eisfläche abgebrochen worden.
  • vor 3 Tagen
  • Der HC Davos hat sich als erstes Team für die Champions Hockey League 2026/27 qualifiziert. Der Traditionsclub kann seit Samstag nicht mehr von den ersten beiden Plätzen in der Hauptrunde der National League in der Schweiz verdrängt werden.
  • vor 4 Tagen
  • Pavel Avdeev, vor der Saison ein Neuzugang des Herforder EV (Oberliga Nord), hat seinen deutschen Pass erhalten und kann daher ab sofort für die Ice Dragons spielen. Der 23-jährige Stürmer hatte sich bei Regionalligist Eisadler Dortmund (18 Spiele, 27 Punkte) fit gehalten.
  • vor 4 Tagen
  • Das NHL-Ergebnis am Freitag: Chicago – Columbus 2:4.
  • vor 5 Tagen
  • Die Hammer Eisbären haben den Vertrag mit Ugnius Cizas aufgelöst. Der Litauer kam in 38 Einsätzen auf zwölf Tore und sieben Assists für den Nord-Oberligisten. „Wir beobachten den Markt, werden aber keine voreiligen Schlüsse ziehen“, so Geschäftsführer Martin Köchling über eine Nachverpflichtung.
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