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Freitag, 25. Juni 2021

NHL-Playoffs in der Nacht auf Freitag: 3:2-Overtimeerfolg über Vegas in Spiel 6: Artturi Lehkonen schießt die Montreal Canadiens in ihr erstes Stanley-Cup-Finale seit 1993

Artturi Lehkonen (rechts) schoss Montreal in der Verlängerung von Spiel 6 ins Stanley-Cup-Finale 2021.
Foto: IMAGO / ZUMA Press

Die Montreal Canadiens stehen im Stanley-Cup-Finale 2021 – und damit in ihrem ersten Endspiel um den Cup seit 1993, als die Habs dank eines 4:1-Serienerfolgs über die Los Angeles Kings ihren letzten Titel gewannen. Die Kanadier entschieden Spiel 6 der Halbfinalserie gegen die Vegas Golden Knights in der Nacht auf Freitag mit 3:2 nach Verlängerung für sich. Nur 99 Sekunden hatte die Overtime gedauert, dann konnte der Finne Artturi Lehkonen seine Farben zum Sieg schießen. Der Finalgegner der Habs wird noch ermittelt – und zwar in der Nacht auf Samstag, wenn Titelverteidiger Tampa Bay und die New York Islanders in der zweiten Halbfinalserie ihr siebtes Spiel bestreiten (2 Uhr deutscher Zeit).

Den Startschuss für eine hochspannende und packende sechste Halbfinalpartie zwischen Montreal und Vegas feuerte Habs-Kapitän Shea Weber ab. Der Hammer des Routiniers in der 15. Spielminute fand seinen Weg vorbei an Knights-Torhüter Robin Lehner, der im siebten Spiel dieser Serie den Vorzug vor Marc-Andre Fleury erhielt. Doch die Gäste aus Nevada glichen postwendend aus: Einen wohlplatzierten Schusspass von Shea Theodore lenkte Reilly Smith zum 1:1 ins Tor der Gastgeber – 48 Sekunden nach der Führung der Habs.
 


Im zweiten Abschnitt war es dann einmal mehr der in dieser Serie besonders auffällige Rookie Cole Caufield, der sein Team in Führung brachte. Ein feiner Move in der neutralen Zone und viel Zug zum Tor gingen seinem sehenswerten Treffer zum 2:1 für Montreal (30.) voraus. Doch noch einmal kam Vegas zurück. In der 42. Spielminute konnte Alec Martinez den Abpraller nach einem Schuss von Alex Pietrangelo zum 2:2 verwerten.

Die Entscheidung musste also in der Overtime fallen: Und in dieser hatte zunächst ausgerechnet Ex-Canadiens-Kapitän Max Pacioretty die große Chance auf den Sieg der Gäste – doch der starke Carey Price (37 Saves) hatte das letzte Wort. Und so waren es kurz darauf die Habs, die einen Konter zu verwerten wussten. Über Brendan Gallagher und Phil Danault wurde Lehkonen auf der linken Seite freigespielt, schloss sofort ab und überwand Lehner im kurzen Eck. Der Rest war die pure Freude über den ersten Finaleinzug der Canadiens seit 28 Jahren und den ersten Finaleinzug eines Teams aus Kanada seit 2011 (Vancouver)! Nach dem Spiel nahmen die Canadiens noch die Clarence Campbell Trophy in Empfang – ohne die Trophäe, die für das beste Team der Western Conference bestimmt ist, zu berühren. Kapitän Weber und sein Team haben jetzt den Cup im Visier. Für die Canadiens ist es insgesamt die bereits 33. Finalteilnahme.

Sebastian Groß

Foto: IMAGO / ZUMA Press


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Notizen

  • vor 17 Stunden
  • Wojciech Stachowiak (26) ist nach seinem Trade in die Organisation der Detroit Red Wings weiter in Topform. Der Nationalstürmer verzeichnete am Mittwoch beim 5:0-Sieg der Grand Rapids Griffins in Rockford ein Tor sowie zwei Assists und steht nun bei sieben Punkten in den jüngsten drei Matches.
  • vor 4 Tagen
  • Stürmer Roman Zap wird die Höchstadt Alligators nach einer Saison verlassen. Das gab der Oberligist bekannt. Der 22-Jährige suche eine neue Herausforderung. In 56 Spielen erzielte Zap 15 Tore und verbuchte zudem 19 Assists.
  • vor 5 Tagen
  • Matthew Pistilli bleibt bei den Stuttgart Rebels (Oberliga Süd) – und das gleich doppelt! Auch in der neuen Saison steht der 37-Jährige für das Team aus Baden-Württemberg auf dem Eis und geht gleichzeitig in sein zweites Jahr als Sportlicher Leiter des Clubs.
  • vor 7 Tagen
  • Die PENNY DEL hat die Anfangszeiten für die möglichen Spiele 5 und 6 im Viertelfinale festgelegt. Am 2. April würde ab 19.30 Uhr gespielt. Am 4. April würde so gestartet: 14 Uhr Ingolstadt - München, 15 Uhr Köln - Schwenningen, 16.30 Uhr Berlin - Straubing, 19 Uhr Bremerhaven - Mannheim.
  • vor 7 Tagen
  • Die Erding Gladiators und Stürmer Marc Schmidpeter gehen zur kommenden Saison getrennte Wege. Der 31-Jährige kam in der vergangenen Saison auf 18 Tore und 20 Vorlagen in 42 Spielen.
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