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Samstag, 11. September 2021

Testspiele am Freitag Bad Nauheim und Heilbronn gewinnen DEL2-Vergleiche, Nebelabbruch in Hannover

Der EHC Freiburg hatte erstklassigen Besuch: Die Dornbirn Bulldogs (ICE Hockey League) waren zu ihrer Generalprobe ins Breisgau gekommen und spielten stark auf.
Foto: Pressefoto Keller

Während in der PENNY DEL die Spielzeit schon begonnen hat, läuft für die Mannschaften der DEL2 und der Oberliga nun die heiße Testphase.

 

Gegen den österreichischen Erstligisten Dornbirn Bulldogs testete der EHC Freiburg. Für die Vorarlberger war die Partie bereits die Generalprobe für die ICE-Hockey-League-Saison, entsprechend formstark zeigten sie sich und bezwangen Freiburg mit 4:0 (Tore: Vandane, Ross, Hancock und Saarinen).

 

DEL2-intern testete der EC Bad Nauheim, der Aufsteiger Selber Wölfe mit 4:3 niederrang (Siegtor: Vause). Der ESV Kaufbeuren verglich den Leistungsstand mit Ligarivale Heilbronner Falken. Vor 730 Zuschauern erwiesen sich die Falken weiter: Zwei schnelle Powerplaytore brachten die Gäste in die Spur, sie gewannen in einer gegen Ende körperlichen Partie mit 6:3. Die Frankfurt Lions mussten pandemiebedingt das Spiel gegen den EV Landshut abblasen.

 

Auch Partie zwischen den Hannover Scorpions und den Kassel Huskies war wegen Coronafällen im Team der Gastgeber abgesagt worden. Übrig blieben fünf Vergleiche zwischen Zweit- und Drittligisten. Die Lausitzer Füchse besiegten Oberligist Halle Saalebulls vor 663 Zuschauern mit 7:4 und treffen am kommenden Wochenende im Finale des Nord-Ost-Pokals auf die Eispiraten Crimmitschau, die bei den EXA IceFighters Leipzig mit 5:1 gewannen. Deutlich machten es auch die Ravensburg Towerstars, die ihr Gastspiel beim EV Füssen mit 7:1 abschlossen. Viel Tradition traf im Duell des SC Riessersee gegen die Tölzer Löwen aufeinander, die Gäste behielten mit 3:2 nach Penaltyschießen die Oberhand. Einmal aber gewann dann doch der Underdog: Die Eisbären Regensburg schlugen die Bayreuth Tigers vor 1006 Zuschauern mit 5:3.

 

Ein internationales Ostsee-Duell gab es in Rostock zu sehen. Die Piranhas maßen sich mit dem schwedischen Viertligisten Trelleborgs IF und bezwangen die Vikings dank dreier Powerplaytore mit 4:0 (Tore: 2x Pauker, Gerstung und Combs). Grenzüberschreitend testeten auch die Hamburg Crocodiles, die auf BeNeLeague-Vizemeister Hijs Hokij Den Haag trafen (Endstand: 3:5). Gewissermaßen kann Internationalität auch für den 6:1-Erfolg der Tilburg Trappers (Niederlande) gegen Krefelder EV 1981 angerechnet werden, wobei dies gleichzeitig ein Oberliga-internes Duell war. Auch die Ansetzungen Herner Eissportverein um den punktfreudigen Liesegang gegen die ESC Wohnbau Moskitos Essen (10:1, 1122 Zuschauer) und EG Diez-Limburg gegen Höchstadt Alligators (2:4, 253 Zuschauer) waren Drittliga-Vergleiche. Das Spiel des EC Hannover Indians gegen die Hammer Eisbären vor 1304 Zuschauern wurde in der 42. Spielminute beim Zwischenstand von 4:0 abgebrochen. Grund dafür war zunehmender, die Sicht raubender Nebel auf der Eisfläche.

 

Dazu überprüften mehrere Oberligisten auch gegen unterklassige Teams ihre Form. Die Stuttgart Rebels (Regionalliga Südwest) empfingen die HC Landsberg Riverkings, die vor 200 Zuschauern unter Antrieb von Frantisek Wagner und Patrik Rypar mit 9:2 gewannen. Der EV Lindau unterlag in Kempten bei den ESC Sharks mit 4:6. Durch zwei schnelle Powerplaytore und starker Nerven nach zweimaligem Rückstand tütete der Bayernligist den Sieg gegen den Höherklassigen ein. Keine Blöße gab sich dagegen der Deggendorfer SC beim EC Pfaffenhofen. Beim 10:4-Gastspielsieg war Veteran Thomas Greilinger an fünf Toren beteiligt.


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Notizen

  • gestern
  • Hernes Verteidiger Niklas Heyer wird aufgrund einer Verletzung nicht mehr ins Spielgeschehen der laufenden Oberliga-Nord-Saison eingreifen können.
  • gestern
  • Für Angreifer Michael Fomin von den Füchsen Duisburg (Oberliga Nord) ist die Saison aufgrund einer Schulterverletzung, die er sich in Hannover zuzog, beendet.
  • gestern
  • Max Herzog fehlt den IceFighters Leipzig (Oberliga Nord) am Sonntag. Der 19 Jahre alte Stürmer ist nach der zweiten Fünf-Minuten-Strafe wegen Fighting automatisch für ein Spiel gesperrt.
  • vor 3 Tagen
  • Geschäftsführer Roland Schmid verlässt die Stuttgart Rebels (Oberliga Süd) auf eigenen Wunsch und persönlichen Gründen. Alexander Fuchs, der während Schmids Amtszeit als weiterer Geschäftsführer in die Stuttgart Rebels Spielbetriebs-GmbH gekommen ist, wird die Geschicke nun allein weiter steuern.
  • vor 3 Tagen
  • Neues im Tor-Streit in der Oberliga Süd: Die Selber Wölfe haben ihren Widerspruch zurückgezogen, fordern aber eine bessere Aufarbeitung und fixe Videobeweis-Standards. Ein Tor in Deggendorf war nicht gegeben worden - ob den Unparteiischen ein funktionabler Videobeweis parat stand, bleibt unklar.
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