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Mittwoch, 6. Oktober 2021

Adler als erstes deutsches Team weiter CHL: Mannheim sichert durch 5:2 in Lausanne vorzeitigen Achtelfinaleinzug, Bremerhaven verliert in Prag mit 2:5

Torschütze Matthias Plachta (links) und Sinan Akdag (rechts) bejubeln einen Treffer der Adler Mannheim in Lausanne.

Foto: City-Press

Die Adler Mannheim haben sich am Mittwochabend als erste deutsche Mannschaft für das Achtelfinale der Champions Hockey League qualifiziert. Die Adler siegten beim Schweizer Club Lausanne HC mit 5:2 und können bereits vor dem abschließenden Gruppenspiel am 13. Oktober gegen die Schweizer nicht mehr von einem der beiden ersten Plätze in Gruppe C verdrängt werden.

Dagegen haben die Fischtown Pinguins den vorzeitigen Einzug in die Playoffs verpasst. Die Bremerhavener verloren ihr Spiel trotz lautstarker Unterstützung der eigenen Fans (mehrere Hundert waren mitgereist) beim tschechischen Vertreter Sparta Prag mit 2:5, liegen aber vor dem letzten Gruppenspiel gegen die Tschechen mit neun Zählern immer noch auf Rang zwei der Gruppe A, gefolgt von den Växjö Lakers (7) und TPS Turku (4), das bereits ausgeschieden ist.

Bereits am Dienstag hatte der EHC Red Bull München sein Heimspiel gegen den EV Zug mit 3:4 verloren. Auch hier entscheidet das Rückspiel kommende Woche über den Einzug i die Endrunde. Die Eisbären Berlin sind trotz des ersten Sieges (6:3 gegen den HC Lugano) bereits sicher ausgeschieden.

Die Spiele vom Mittwoch im Stenogramm (2 Einträge)

 

Die Mannheimer lagen in Lausanne bereits mit 1:0 in Führung, ehe die Gastgeber mit einem Über- und einem Unterzahltor das Spiel im zweiten Abschnitt drehten. Dann aber waren wieder die Adler an der Reihe: Ein Doppelschlag in Überzahl (Fabio Arnold hatte eine Spieldauerstrafe erhalten) durch Matthias Plachta (29.) und Lean Bergmann (30.) machte aus dem 1:2 ein 3:2. Bergmann war es auch, der in der 41. Minute auf 4:2 erhöhte. Nigel Dawes machte zwei Minuten vor dem Ende mit einem Empty Net Goal alles klar.

In Prag ging es bereits im ersten Drittel hoch her. Zweimal führte der Gastgeber, zweimal glichen die Pinguins (12. durch Niklas Mose Andersen und 19. durch Nino Kinder) wieder aus. Im zweiten Abschnitt überstand Bremerhaven mehrere Strafen, das Gegentor fiel dann 24 Sekunden vor dem Ende bei fünf gegen fünf durch Patrik Prymula. In Unterzahl legte Sparta dann durch Michal Moravcik nach   53 Sekunden im Schlussdrittel nach, Ondrej Miklis erhöhte in der 44. Minute auf 5:2.

Die weiteren Ergebnisse des Mittwochs:
Rouen Dragons - Rungsted Seier Capitals 5:1
HC Donbass Donetsk - KAC Klagenfurt 3:4 (Klagenfurt im Achtelfinale)
Lukko Rauma - Cardiff Devils 5:2 (Rauma im Achtelfinale)
Ocelari Trinec - Slovan Bratislava 3:0


Kurznachrichtenticker

  • gestern
  • Benedikt Kohl, Verteidiger der Straubing Tigers aus der PENNY DEL, und eine weitere Person aus dem Betreuerstab des Teams sind positiv auf das Coronavirus getestet worden. Beide wurden von der Mannschaft getrennt und befinden sich in häuslicher Isolation.
  • gestern
  • Ermittlungsverfahren eingestellt: Huba Sekesi (EC Bad Nauheim/DEL2) wurde nach einem Check gegen den Tölzer Grant Besse beim 1:2 gegen die Löwen am Freitag mit einer Matchstrafe belegt. Nach Würdigung der Beweismittel sieht der Disziplinarausschuss keinen Anlass für eine weitere Bestrafung.
  • gestern
  • Stürmer Eric Valentin schließt sich den Lausitzer Füchsen an. Der 24-jährige Rechtsschütze wechselt mit sofortiger Wirkung DEL2-intern von den Kassel Huskies in die Oberlausitz.
  • gestern
  • Das Spiel zwischen den Nürnberg Ice Tigers und den Schwenninger Wild Wings in der PENNY DEL am Freitagabend wird erst um 20:45 Uhr beginnen. Grund ist eine Vollsperrung der Autobahn bei der Anreise des Schwenninger Teams.
  • gestern
  • Die Straubing Tigers (PENNY DEL) müssen mehrere Wochen auf Sebastian Vogl und Mario Zimmermann verzichten. Vogl zog sich am Dienstag in Schwenningen eine Unterkörperverletzung zu und fällt vier bis sechs Wochen aus. Zimmermann verletzte sich im DEL2-Spiel des EV Landshut gegen Dresden.
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